Kursmodul: Gelebter Glaube in einer säkularen post-christlichen Welt
Die rasanten Entwicklungen unserer Zeit – seien sie technologisch, gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich oder religiös – fordern uns als Einzelpersonen, Gruppen und als ganze Gesellschaft sowie als Kirchen heraus. Weder eine unkritische Glorifizierung eines vermeintlichen Fortschritts noch ein Trübsal blasendes Festklammern an einer vermeintlich goldenen Vergangenheit haben sich bisher als fruchtbar erwiesen.
In diesem Modul versuchen wir, differenzierter mit unseren Herausforderungen umzugehen – mit besonderem Fokus auf die religiöse Dimension unserer Zeit. Dies geschieht in der Hoffnung, dass daraus ein konstruktiver Beitrag entsteht, der Möglichkeiten eröffnet, Glauben in einer säkularen post-christlichen Zeit als Zeugnis für das Anbrechen von Gottes Reich zu leben.
Methodisch gehen wir in einem Vierschritt vor, der uns ein differenziertes Bild der Gegenwart ermöglichen und letztlich einen adäquaten Umgang darin eröffnen soll:
Wir nehmen wahr, was Sache ist.
Wir versuchen zu verstehen, was das zu bedeuten hat.
Wir reflektieren Möglichkeiten und Visionen, wie es weitergehen könnte.
Wir planen konkrete Schritte in die Zukunft.