So ist der MAS aufgebaut.
Das MAS Studium besteht aus mehreren CAS.
Jedes CAS wiederum beinhaltet mehrere Module.
Auf dieser Seite kannst du dir einen Überblick über die Zusammensetzung des MAS Theologie & Führung mit allen CAS und Modulen machen.
Die folgenden beiden CAS müssen in diesem Studiengang auf jeden Fall belegt werden.
Dieses Modul bildet den Einstieg in dein MAS-Studium. Es unterstützt dich beim Einfinden in das studentische Arbeiten und eröffnet dir erste Zugänge zur Missionalen Theologie als wissenschaftlicher Disziplin mit hoher Praxisrelevanz.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Tilman Gerber
Ort: Bienenberg, Liestal (CH)
Unterrichtstage: 18.09.2025, 19.09.2025, 20.09.2025
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Roland Hardmeier, Ruedi Röthenmund, Tilman Gerber
Ort: Bienenberg, Liestal (CH)
Unterrichtstage: 24.09.2026, 25.09.2026, 26.09.2026
Die rasanten Entwicklungen unserer Zeit – seien sie technologisch, gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich oder religiös – fordern uns als Einzelpersonen und Gruppen, als ganze Gesellschaft sowie als Kirchen heraus. Weder eine unkritische Glorifizierung eines vermeintlichen Fortschritts noch ein Trübsal blasendes Festklammern an einer vermeintlich goldenen Vergangenheit haben sich bisher als fruchtbar erwiesen.
In diesem Modul lernen wir, differenzierter mit unseren Herausforderungen umzugehen – mit besonderem Fokus auf die religiöse Dimension unserer Zeit. Dies geschieht mit dem Ziel, dass daraus ein konstruktiver Beitrag entsteht, der Möglichkeiten eröffnet, Glauben in einer säkularen post-christlichen Zeit als Zeugnis für das Anbrechen von Gottes Reich zu leben.
Methodisch gehen wir in einem Vierschritt vor, der uns ein differenziertes Bild der Gegenwart ermöglichen und letztlich einen adäquaten Umgang darin eröffnen soll:
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Viele Gemeinden entdecken ihre Mission neu und erkunden neue Wege zu den Menschen. Wie diese aussehen, erforschen wir auf der Studienreise. Gemeinsam erleben wir lebendige und inspirierende Gemeinden und Projekte und reflektieren verschiedene Ausdrucksformen von Kirchen.
Durch diese vier Tage erhältst du wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung deiner eigenen Arbeit im Reich Gottes. Wir tauchen in verschiedene Kontexte ein und beobachten, wie Kirchen und Werke Jüngerschaft und Mission leben.
Die Studienreise lädt dich dazu ein,…
Wir glauben an die Zukunft der Kirche. Eine Kirche, die Jüngerschaft und Mission gemeinsam lebt und ihr Umfeld mit dem Evangelium erreicht!
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Moritz Brockhaus
Ort: Berlin (DE), CVJM
Unterrichtstage: 07.05.2026, 08.05.2026, 09.05.2026, 10.05.2026
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Tilman Gerber
Ort: Aarau (CH), Vineyard
Unterrichtstage: 01.04.2027, 02.04.2027, 03.04.2027, 04.04.2027
Menschen zu führen ist anspruchsvoll. Es fordert dich heraus, bringt dich an Grenzen und konfrontiert dich mit dir selbst. Gleichzeitig gestaltest du Zusammenarbeit, gibst Orientierung und förderst Entwicklung, besonders in den Dynamiken kirchlicher Systeme.
Gute Führung beginnt bei dir selbst. Du klärst deine Berufung, deine Werte und deine geistliche Verankerung und reflektierst, wie deine Persönlichkeit und deine Entscheidungen andere prägen. Du lernst, Führung aus systemischer Perspektive zu verstehen und erkennst, wie Wahrnehmungen, Erwartungen und Schlussfolgerungen in sozialen Systemen entstehen und dein Handeln beeinflussen. So kannst du Situationen differenzierter einordnen und bewusster handeln. Achtsamer Umgang mit deinen Kräften, Handlungsfähigkeit unter Druck sowie biblische Impulse und geistliche Praxis unterstützen dich dabei.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
In diesem Modul vertiefst du dein Führungshandeln gegenüber Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Du reflektierst dein Verhalten im Licht zentraler Führungsmodelle und lernst, Führung im kirchlichen Kontext im Spannungsfeld von Auftrag, Beziehung und Struktur zu verstehen.
Du begleitest Menschen mit unterschiedlichen Rollen und Voraussetzungen und schaffst Klarheit in Kommunikation, Erwartungen und Verantwortung. Dabei erkennst du, wie dein Führungsstil Vertrauen, Verbindlichkeit und Motivation prägt.
Biblische Leitbilder unterstützen dich, verantwortungsvoll zu führen, Menschen zu stärken und Führungsinstrumente situationsgerecht im Alltag anzuwenden. Eigenreflektion von Leitung und Dienst helfen dir, Menschen zu stärken, ohne sie zu überfordern oder zu verlieren.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Der Fokus in diesem Modul liegt auf der Führung von Teams in Veränderungs-, Entscheidungs- und Konfliktsituationen. Du entwickelst ein Verständnis dafür, wie Zusammenarbeit entsteht, warum Spannungen oder Stillstand häufig strukturelle Ursachen haben und wie Widerstand in Veränderungsprozessen konstruktiv genutzt werden kann. Rollen, Gruppenprozesse und Entscheidungswege werden dadurch für dich klarer einordbar.
Du lernst, Teams so zu führen, dass Zusammenarbeit gelingt, Verantwortung geteilt wird und eine tragfähige geistliche Kultur wachsen kann. Die Inhalte wendest du direkt auf deine eigenen Teamsituationen an und entwickelst konkrete Schritte für deinen Führungsalltag.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Von den drei möglichen CAS in diesem Bereich suchst du dir eines aus.
Dazu gehören die Module:
Dazu gehören die Module:
Dazu gehören die Module:
Das Modul Rhetorik und Bühnenpräsenz schult Studierende, Inhalte ansprechend und überzeugend zu vermitteln. Der Schwerpunkt liegt auf einer starken Bühnenpräsenz, ausdrucksstarker Mimik, Gestik und der Umsetzung unterschiedlicher Techniken in Bezug auf die öffentliche Rede vor einem Publikum. Das Modul wird von Grund auf praxisorientiert gestaltet und vereint Inhalte aus den Bereichen «Public Speaking», «Storytelling» und Bühnendynamik (Strasberg).
Bei einer Zuhörerschaft ab 10 Personen gelten Gesetzmäßigkeiten und Kommunikationsgesetze, von denen der Erfolg der Ansprache unmittelbar abhängig ist. Intuitiv setzen viele Redner und Rednerinnen diese Regeln um, doch wissen sie meistens nicht, wie, wann und warum.
Diese Wirksamkeiten zu identifizieren und aufgrund der individuellen Ressourcen bewusst einzusetzen – genau darum geht es in diesem Modul.
Es werden die persönlichen, natürlichen Begabungen auf der Grundlage einer wirkungsvollen Methode entwickelt. Es geht aber immer darum, die eigenen Ressourcen zu entdecken, zu stimulieren und zu stärken.
Die Studierenden lernen, wie man einen Spannungsbogen herstellt, wie man unterschiedliche Moderationstechniken anwendet und wie man sich professionell, vor allem inhaltlich, auf einen Vortrag oder eine Moderation vorbereitet. Während im ersten Teil die „äußere Struktur“ (das goldene Dreieck, Pivot-Schritt, Augenkontakt etc.) im Vordergrund steht, liegt der Schwerpunkt im zweiten Teil auf der „inneren Struktur“ (Inhalte, Persönlichkeit des Vortragenden etc.).
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Adina Wilcke
Ort: Friedenskirche, Zürich (CH)
Unterrichtstage: 13.11.2025, 14.11.2025, 08.01.2026, 09.01.2026
Hier beschäftigen wir uns mit dem Vorgang des Lehrens und Lernens. Du wirst verschiedene Lehr- und Lerntheorien kennenlernen und erhältst praktische Werkzeuge zur effektiven Gestaltung eines Lernprozesses im Gemeindekontext.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Ruben Hauck, Sabrina Hauck
Ort: anderes
Unterrichtstage: 07.01.2027, 08.01.2027, 18.02.2027, 19.02.2027
Kultur gibt den Ton, Struktur den Rhythmus. Gemeinsam werden sie zur Musik! Sie gehören untrennbar zusammen: Die Kultur prägt die Stimmung einer Organisation. Die Struktur öffnet den Raum, in dem sich eine lebendige, gemeinschaftliche Kultur entfalten kann – so zumindest im Idealfall.
In der Realität aber stehen sich beide leider oft im Weg: Wenn Regeln zu starr werden oder die Kultur zu unklar ist, bleibt viel Potenzial auf der Strecke.
Unser Ziel im Kurs: ein stimmiges Miteinander von Kultur und Struktur schaffen, das trägt. Dazu tauchen wir gemeinsam in diese spannungsreiche Beziehung ein. Mit einer Mischung aus vorbereitender Lektüre, kreativen Reflexionsaufgaben und vier interaktiven Kurstagen bieten wir dir:
Dabei bleiben wir nicht auf der theoretischen Ebene: Du arbeitest ganz praktisch an der Frage, wie beides – Kultur und Struktur – in deiner Organisation zusammenspielen, und reflektierst, wo es noch knirscht.
Ein Kurs für alle, die Organisationen nicht nur steuern, sondern lebendig gestalten wollen.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Boris Eichenberger
Ort: Aarau (CH), Vineyard
Unterrichtstage: 02.03.2027, 03.03.2027, 04.03.2027, 05.03.2027
Seelsorge findet selten im Lehrbuch statt, sondern in konkreten Begegnungen mit Menschen in ihren Lebenssituationen. Wer seelsorgerlich begleitet, steht dabei im Spannungsfeld von persönlicher Betroffenheit, geistlichem Auftrag, fachlicher Verantwortung und der Notwendigkeit klarer Abgrenzung.
Dieses Modul knüpft an vorhandenes Wissen an, greift und frischt zentrale Grundlagen der seelsorgerlichen Gesprächsführung auf und stellt konsequent die Fragen aus der eigenen Praxis ins Zentrum. Du klärst deinen Auftrag in seelsorgerlichen Gesprächen und gewinnst Sicherheit in der Strukturierung und Gestaltung solcher Begegnungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Wahrnehmung von Übertragungs- und Projektionsdynamiken sowie der Unterscheidung zwischen seelsorgerlicher Begleitung, Beratung und Therapie. Sowohl Selbstfürsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Informationen sowie die Klärung des Seelsorgeauftrages bei dir in der Gemeinde sind Inhalte dieses Moduls. Intervision, Fallbesprechungen und Austausch sind ein wichtiger Bestandteil. Anhand realer Situationen aus deinem Alltag erhältst du konkrete Hilfestellungen für deine seelsorgerliche Praxis – sowohl in Einzelbegegnungen als auch im Aufbau und der Weiterentwicklung von Seelsorge vor Ort.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Das Pastoral-Training begleitet Berufseinsteigende gezielt beim Übergang in einen verantwortungsvollen pastoralen Dienst und legt ein tragfähiges Fundament für eine langfristig gesunde Praxis.
In sieben aufeinander aufbauenden Blöcken werden zentrale Kompetenzen in Selbstführung, Kasualpraxis, Predigt, Mentoring, Gemeindebau sowie Team- und Konfliktarbeit entwickelt. Die Teilnehmenden reflektieren ihr persönliches Rollen- und Dienstverständnis theologisch fundiert und lernen, mit unterschiedlichen Erwartungen und Herausforderungen im pastoralen Alltag konstruktiv umzugehen. Ein besonderer Fokus liegt auf lebensnaher Verkündigung, geistlicher Begleitung von Menschen in verschiedenen Lebenssituationen sowie auf der Förderung von Mitarbeitenden und Teams. Durch Praxisreflexion, Hausarbeiten und den kontinuierlichen Austausch in einer festen Lerngruppe wird nachhaltiges Lernen ermöglicht. Ziel dieses Moduls ist es, Pastorinnen und Pastoren zu stärken, die geistlich reflektiert, fachlich kompetent und organisationssensibel handeln können.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Dieses Modul befasst sich mit dem biblischen Verständnis vom Heil (Soteriologie) und wie dieses in missionaler Perspektive formuliert und in konkreten Kontexten kommuniziert werden kann.
„Missionale Perspektive“ heißt dabei, dass Themen des christlichen Glaubens nicht einfach als zeit- und kontextenthobene Lehrsysteme formuliert werden sollen und können, sondern dass sie immer im Rahmen von Gottes heilbringender Bewegung zu den Menschen (missio Dei) formuliert und kommuniziert werden müssen.
Als Spitzensatz und gleichsam Leitmotiv einer missionalen Theologie kann auf folgende Formulierung von David Bosch hingewiesen werden (Ganzheitliche Mission, S. 311):
„Mission hat ihren Ursprung im Vaterherzen Gottes. Er ist die Quelle der sendenden Liebe. Das ist die tiefste Quelle der Mission. Es ist nicht möglich noch tiefer vorzudringen: Es gibt Mission, weil Gott die Menschen liebt.“
Biblische Texte werden deshalb im Rahmen der biblischen Gesamterzählung gedeutet und Lehrformulierungen werden im Dialog zwischen biblischen Texten und gegenwärtigen Lebenskontexten formuliert.
Es ist offensichtlich, dass es beim Thema „Heil“ um den Kern des Evangeliums und damit des christlichen Glaubens geht. Es geht um nicht weniger, als um die Frage, was denn das „Gute“ an der „guten Nachricht“ ist.
Wer missional theologisiert, versteht sich immer als Anwalt der Bibel als Gottes Wort und als Anwalt konkreter Menschen in konkreten Kontexten mit ihren Fragen, Anfragen und Bedürfnissen. Eine christliche Lehre vom Heil (Soteriologie) wird deshalb mit Vehemenz auf die Aussagen der normativen Erzählung der Bibel hören und mit ebenso großer Vehemenz mit den Menschen in konkreten Kontexten im Gespräch sein. Zu beidem wird dich dieses Modul befähigen.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Hermeneutik ist das Nachdenken über unser Verstehen. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn wir feststellen müssen, dass unser bisheriges Verständnis – z.B. von einem biblischen Text – gar nicht so selbstverständlich ist, wie wir bisher dachten. Als Kind wuchs der Dozent in einem freikirchlichen Gemeindeverband auf, besuchte dessen Freizeiten und Konferenzen. Das vermittelte ihm den Eindruck, als wäre das Meiste eigentlich klar, da alle so zu denken schienen wie er. Das hat so lange funktioniert, bis er Christen aus anderen Traditionen persönlich besser kennengelernt und die spanische Mystik entdeckt hatte. Als er dann noch an der Uni in Zürich Theologie zu studieren begann und nochmals mit einer ganz anderen Theologie konfrontiert wurde, hatte er den Salat. Und genau hier setzt die Hermeneutik an.
Sie reflektiert mein bisheriges Verständnis, das meines Gegenübers und sucht neue Wege, wieder zu einer befriedigenden Sichtweise zu kommen. Claus von Bormann beschreibt das in der TRE wie folgt: „Hermeneutik ist immer entwickelt und gepflegt worden, wenn eine Tradition, die lebenstragend war, brüchig wurde und nun eine Korrektur oder ein Neuanfang gesucht wurden.“ In einer Zeit, in der der christliche Glaube zu einer (stark angefochtenen) Option unter ganz vielen öffentlich zelebrierten Lebensweisen geworden ist, ist ein Nachdenken über unser Verständnis nicht nur der Bibel, sondern letztlich des ganzen Lebens unabdingbar geworden. Denn Fragen und Zweifel sind schon lange kein Phänomen der Bildungselite mehr. Wir begegnen ihnen in unseren Gemeinden und unserem eigenen Leben. Und das macht dieses Thema so spannend – anspruchsvoll, herausfordernd, aber letztlich verheißungsvoll!
Modus: Mit hybridem Unterricht
Lehrperson(en): Philipp Wenk
Ort: FCG, Olten (CH)
Unterrichtstage: 19.03.2026, 20.03.2026, 23.04.2026, 24.04.2026
Dieses Modul beschäftigt sich mit den Menschen und der Kultur, die dich als Person und euch als Gemeinde oder Werk umgibt. In der Fachsprache spricht man dabei von Kontext. Das Wort ist eine Ableitung aus dem lateinischen „contextus“ und meinte damals vor allem einen Sinnzusammenhang innerhalb einer Rede oder eines Satzes. Der Contextus drückte aus, in welchen Bezugsrahmen ein Wort hineingestellt ist. Dass dies einen riesigen Unterschied ausmachen kann, ist jedem bewusst.
Zum Beispiel könnte jemand in einem Büro nach einem „Stift“ (Schreibzeug) fragen und als Antwort erhalten, er wäre Einkaufen gegangen. Der Begriff „Stift“ wurde in diesem Fall nicht als Schreibzeug wahrgenommen, sondern als schweizerischer Ausdruck für auszubildende Person. In diesem Fall ist es ja nicht nur so, dass ein Begriff verschiedene Deutungen enthalten kann, sondern dass er auch regional verwurzelt ist und so bei Lesern aus Deutschland nicht bekannt ist. Der Kontext bezeichnet also einen Bezugsrahmen oder Sinnzusammenhang in dem etwas erst seine Bestimmung und Definition erhält. Auch jede christliche Gemeinschaft und Kirche lebt in einem bestimmten Kontext, einem Bezugsrahmen der einen Einfluss auf die Art und Weise ausübt wie Gemeinde und Kirche vor Ort aussieht oder auszusehen hat. In diesem Kurs geht es darum, den Kontext, in dem wir leben, bewusst wahrzunehmen und Werkzeuge kennen und anwenden zu lernen, um diesen selbst erforschen und entdecken zu können.
Modus: Mit hybridem Unterricht
Lehrperson(en): Heinzpeter Hempelmann
Ort: Essen (DE), Lighthouse
Unterrichtstage: 25.11.2026, 26.11.2026, 03.02.2027, 04.02.2027
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
Von diesen Modulen kannst du drei auswählen, um daraus dein eigenes Wahl CAS zu bauen.
Als Gemeinde/Kirche stehen wir vor der Herausforderung, uns einer immer schneller verändernden und vielseitigeren Welt zu stellen oder in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Wie können wir als Gemeinde/Kirche gesellschaftlich relevant(er) werden und gleichzeitig die biblischen Werte nicht vernachlässigen? Wie kann/soll Kirche im 21. Jh. aussehen? Welchen Auftrag hat die Kirche? Was ist das Wesen der Kirche? Diese und ähnliche Fragen werden in diesem Modul bearbeitet. Dabei wirst du
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
In diesem Modul beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage nach Wahrheit. Aber gibt es überhaupt eine Wahrheit, und falls ja, wie ist sie gestrickt und für wen gilt sie? Wie ist sie erfahrbar und universal plausibilisierbar? Mithilfe der hermeneutischen Grundlagen, die die Kursteilnehmenden erwerben, sollen sie anschließend in der Lage sein, wertschätzende Kommunikation und Interaktion in einer post-christlichen, multi-religiösen Welt zu leben und dabei in der eigenen Spiritualität die Spannung zwischen der eigenen Glaubensüberzeugung und anderen Wahrheitsansprüchen auszuhalten. Es werden grundlegende Aspekte der Wahrheitsfindung thematisiert und darauf aufbauend das Wahrheitsverständnis von christlicher Offenbarung zwischen Bibel und Tradition und dem christlich-trinitarischen Gott thematisiert. Es geht auch darum, ob und wie tragfähige Gotteserkenntnis möglich ist.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Benjamin Leuenberger
Ort: zu Hause
In diesem Modul befassen wir uns mit einer alten Form der christlichen Spiritualität, den Exerzitien des Ignatius von Loyola, die in letzter Zeit in neuen Formen wieder enorme Popularität erlangt hat.
In einem ersten Teil machst du dich mit den historischen Wurzeln und theologischen Schwerpunkten der Exerzitien vertraut. In einem zweiten Teil führst du dann selbst, mit Begleitung durch die Lernbegleitung, Exerzitien durch und machst dir Gedanken darüber, wie du die gemachten Erfahrungen für dein Leben und deinen Dienst anwenden kannst.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Peter Graf
Ort: zu Hause
Spiritualität ohne Geist ist wie Raclette ohne Käse; fad und phantasielos. Allerdings ist das Angebot im Supermarkt der religiösen Geist-Erfahrungen heutzutage so vielfältig und unübersichtlich geworden, dass man schnell einmal die Übersicht verliert oder vom „Wind des Geistes“ in alle möglichen und unmöglichen Himmelsrichtungen verweht wird. Ziel dieses Moduls ist es einerseits, einen Überblick zu erhalten, welche Erfahrungen in den biblischen Texten und in den unterschiedlichen Traditionen des Christentums mit dem Wirken des Geistes verbunden wurden. Das soll Orientierung geben. Andererseits will der Kurs dazu herausfordern, ganz neue, buchstäblich überraschende Erfahrungen mit dem Wirken des Geistes in Verbindung zu bringen, um so eine Spiritualität zu fördern, die zwar sehr persönlich, aber nie individualistisch ist. Überzeugt – oder noch Angst, es könnte zu abgehoben werden? Keine Sorge, das wird nicht passieren, denn eine durch und durch pneumatische Spiritualität wird immer sehr geerdet sein und in die Solidarität Gottes mit dieser Schöpfung hineinführen. Und die gilt es nun gemeinsam zu entdecken….
Modus: Fernstudienmodul
Ort: zu Hause
In diesem Modul beschäftigen wir uns intensiv mit Veränderungsprozessen in christlichen Gemeinden. Wie werden sie erfolgreich initiiert, begleitet und abgeschlossen? Welche strukturellen, sozialen, geistlichen und gesellschaftlichen Aspekte müssen dabei berücksichtigt werden? Kursteilnehmende erwerben ein Grundlagenwissen und praktische Werkzeuge, um selbst Change-Prozesse in der eigenen Arbeit durchzuführen.
Folgende Themen erwarten dich:
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Ruedi Röthenmund
Ort: Aarau (CH), Vineyard
Unterrichtstage: 17.02.2026, 18.02.2026, 19.02.2026, 20.02.2026
Viele Studierende an der TSC-IGW Academy arbeiten in einem evangelikal geprägten Gemeindeumfeld. „Evangelikal“ ist im alltäglichen Gebrauch gar nicht einfach zu definieren und – besonders im Spiegel säkularer Medien – ein eher negativ belasteter Begriff. Was steckt hinter diesem Ausdruck, der oft als gemeinsames Identitätsmerkmal freikirchlicher Gemeinden benutzt wird? In diesem Kurs werden wir sowohl den geschichtlichen Wurzeln, wie auch den aktuellen Brennpunkten der evangelikalen Bewegung und Theologie auf den Grund gehen. So können wir auch feststellen, wie eine missionale Theologie im Rahmen des evangelikalen Denkens und Glaubens verortet werden kann. Dies soll zu einer Klärung der Begrifflichkeiten führen und dich dazu befähigen, den eigenen theologischen Hintergrund zu verstehen und mit unterschiedlichen theologischen Positionen fruchtbringend ins Gespräch zu kommen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Ruben Hauck
Ort: zu Hause
Die Rolle einer Führungsperson entwickelt sich ständig weiter. Dies gilt in besonderem Masse für Leitende in Kirchen und christlichen Werken. Heute liegt ein Schwerpunkt in der Arbeit darauf, Mitarbeitende zu fördern und für ihre Berufung zu befähigen. In der Führungsliteratur ist dieser Vorgang als Empowerment bekannt.
In diesem Modul lernst du nicht nur wertvolle und praxiserprobte Coaching-Tools, sondern du setzt dich zuerst auch mit deinem Menschenbild auseinander. Befähigung von Mitarbeitenden ist nämlich zuerst Haltung, dann erst Handlung. Auf dieser Haltung werden die Coaching-Tools, die du in den Präsenztagen kennenlernen wirst, zu wertvollen Werkzeugen für dich und deine Mitarbeitenden.
Das Modul Coaching und Empowerment befähigt dich:
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Boris Eichenberger
Ort: Essen (DE), Lighthouse
Unterrichtstage: 03.11.2026, 04.11.2026, 05.11.2026, 06.11.2026
Dieses Modul setzt grundlegende Kenntnisse der Homiletik und Rhetorik voraus und vermittelt vertiefte Einsichten in die multiperspektivische Vorbereitung und die performative Gestaltung der Predigt. Du setzt dich mit verschiedenen Elementen einer wirkungsvollen Predigt auseinander und verfasst eine Musterpredigt, in der du deine gewonnenen Einsichten konkret verarbeitest.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
In 1Petr 3,15 fordert uns Petrus auf: „Seid stets bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.” Seit den Anfängen gehört zur christlichen Nachfolge auch das Nachdenken über eine verständliche Darstellung unserer Botschaft: Was glauben, hoffen und lieben wir? Wie kommen wir dazu? Was macht das mit uns? Wie kann man das Menschen verständlich erklären, die Gott noch nicht kennengelernt haben…? Die Beschäftigung mit solchen Fragen ist die Aufgabe der Dogmatik. Sie versucht, in nachvollziehbarer Weise, Auskunft über den christlichen Glauben zu geben. In diesem Modul wirst du die typischen Themengebiete, die in einer Dogmatik behandelt werden, mittels klassischer und aktueller Texte erarbeiten und eine eigene Sichtweise dazu entwickeln. Denn Glaubensüberzeugungen speisen sich aus dem Schatz früherer Generationen. Doch müssen sie für jede Zeit wieder neu entdeckt und ausformuliert werden.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
Eschatologie ist die Lehre (logie) der letzten Dinge (eschata) und befasst sich mit der christlichen Erwartung im Hinblick auf das Ende der Geschichte. Dieses Modul führt dich von drei Seiten her an dieses super spannende Thema heran: Zu Beginn verschaffst du dir eine biblische Grundlage, indem du entscheidende Texte und Begriffe der Bibel kennenlernst. Darauf folgt die dogmatische Auseinandersetzung, in der es darum geht, die christliche Zukunftserwartung intellektuell nachzuvollziehen und systematisiert wiederzugeben. Schließlich wendest du dich der Ethik zu und reflektierst darüber, wie die Zukunftserwartung das Leben in der Gegenwart prägt.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
Du planst, im Rahmen eines MTh-Studienganges eine umfangreiche Forschungsarbeit zu schreiben. Dazu möchte ich dich beglückwünschen! In einer solchen Forschungsarbeit erwirbst du dir zum einen profunde Kenntnisse zu einem wichtigen Themenfeld. Zum anderen trainierst du Kompetenzen, die du auch in Zukunft immer wieder benötigst, um dich in einem sich wandelnden Kontext zu orientieren. Und du erwirbst dir einen Abschluss, der deine Kompetenzen glaubwürdig bestätigt. In diesem vorbereitenden Modul lernst du die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens kennen, beginnst mit der Recherche zum Thema deiner geplanten Forschungsarbeit und setzt das Gelernte konkret um, indem du eine solide Seminararbeit verfasst.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Eine Kurzdefinition von Theologie könnte wie folgt lauten: Theologie ist das Nachdenken über Gott und Welt in ihrer Bezogenheit aufeinander. Die Vielschichtigkeit solchen Nachdenkens hat dazu geführt, dass die Theologie unterschiedliche Disziplinen in sich vereint. Für unser theologisches Forschen stehen also verschiedene Disziplinen mit unterschiedlichen Methoden zur Verfügung. In diesem Modul machst du dich mit der Disziplin vertraut, in der du deine MTh-Dissertation schreiben wirst. Dir stehen folgende Disziplinen zur Verfügung: Praktische Theologie, Systematische Theologie (Dogmatik oder Ethik) und Missiologie.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Unsere Welt ist komplex – und menschliches Erleben, Handeln und Glauben sind es umso mehr. Wer verstehen will, wie Menschen denken, fühlen, glauben und handeln, braucht Methoden, die dieser Komplexität gerecht werden. Qualitative Forschung ist ein Zugang, der genau dies ermöglicht: Sie nähert sich der Wirklichkeit nicht mit vorgefertigten Messgrößen, sondern mit offenen Augen und einem fragenden Geist. Sie hört zu, beobachtet, stellt Fragen – und versucht, Bedeutung zu rekonstruieren, wie sie in sozialen Kontexten entsteht. In diesem Modul lernst du die Grundlagen qualitativer Forschung kennen. Wir gehen dabei schrittweise vor. Im ersten Teil eignest du dir zentrale Begriffe, Methoden und Gütekriterien qualitativen Forschens an. Dazu gehören z. B. Interviews, teilnehmende Beobachtung, die Grounded Theory Methodologie oder die qualitative Inhaltsanalyse. Du lernst klassische Studien kennen, die die qualitative Sozialforschung geprägt haben – und bekommst so ein Gespür für das Wie und Warum dieser Forschungsform. Doch Theorie allein genügt nicht: Forschung lernt man durch Forschen. Deshalb wirst du im zweiten Teil des Moduls ein eigenes kleines Forschungsprojekt durchführen. Du wirst eine Forschungsfrage entwickeln, Daten erheben, auswerten und die Ergebnisse schriftlich reflektieren.
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Andreas Krafft
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 26.11.2025, 17.12.2025, 21.01.2025, 11.02.2026, 25.03.2026, 15.04.2026
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Andreas Krafft
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 01.10.2026, 29.10.2026, 17.12.2026, 11.02.2027, 18.03.2027, 22.04.2027
Vielleicht ist dir im Vorfeld folgende Frage durch den Kopf gegangen: Was um alles in der Welt ist empirische Theologie und wozu soll das gut sein? Das Ganze klingt sehr theoretisch und wenig praxisrelevant – aber gerade das Gegenteil ist der Fall! In der Theologie beschäftigen wir uns mit Gott und Gottes Wort. Wir betreiben Exegese und lernen, wie man beispielsweise predigt. Aber hast du dich auch schon gefragt, was für AUSWIRKUNGEN dies alles auf die Menschen hat? Das kannst du nur herausfinden, indem du die Menschen selbst dazu befragst. Empirisch forschen bedeutet nichts anderes, als das zu untersuchen, was wir als „Wirklichkeit“ wahrnehmen und die Lebensrealität von Menschen ausmacht. Empirische Theologie ist also gerade explizit an der Praxis und der Lebensrealität von Menschen interessiert. Im Grunde machen wir das täglich auf verschiedenste Art und Weise. Wenn du nach der Predigt deinen Banknachbarn fragst, wie er die Predigt erlebt hat, dann untersuchst du empirisch die Wahrnehmung deines Nachbarn. Der Begriff Empirie (griechisch: empeiria) bedeutet so viel wie „Erfahrung“ oder „Erfahrungswissen“. Wir alle bewerten und deuten unsere Umwelt ständig. Wir haben dabei meistens ein eher subjektives Gefühl zu bestimmten Situationen als eigentliches Wissen. Empirische Forschung verfolgt deshalb das Ziel, zu objektiven und nachprüfbaren Aussagen über die Wirklichkeit zu finden. Empirische Forschung möchte für eine bestimmte Lebensrealität objektive und nachprüfbare Aussagen machen und natürlich gibt es dabei auch spezifisch theologische Fragestellungen.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
In diesem Modul befassen wir uns mit der Geschichte der Philosophie. Nach einer ersten Annäherung an die Philosophie im Allgemeinen und ihren Bezug zur Theologie verschaffst du dir einen Überblick über die Geschichte des Fachs. Daraufhin lernst du die wichtigsten Fragen der Philosophie kennen, sodass du zum Schluss eine eigene Fragestellung ausführlich untersuchen kannst.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
In einer multikulturellen Gesellschaft kommst du täglich mit Anderen bzw. Fremden in Berührung durch Nachbarschaftskontakte, den Job oder die Medien. Vielleicht hast du schon eine positive Begegnung mit Angehörigen anderer Religionen erlebt, vielleicht war das Gegenteil der Fall oder vielleicht weisst du nicht so recht, wie du als Christ diesen Menschen mit Respekt, Wertschätzung und ohne Angst begegnest. In diesem Modul förderst du deine interkulturelle Kompetenz im Umgang mit Menschen, die einen anderen Glauben vertreten. Du lernst deine eigene Position konstruktiv ins Gespräch einzubringen. Und du suchst nach neuen Wegen, um das Evangelium von Jesus kontextuell verständlich zu erklären. Dieser Lernprozess wird durch Videovorlesungen unterstützt, in denen die Themen Mission, Weltreligionen, besonders der Islam, sowie Ideologien behandelt werden. Dabei geht es darum, Informationen auszuwählen, einzubetten und aus einer christlichen Perspektive zu reflektieren. Wir wollen dabei auch den eigenen Glauben in der Begegnung mit anderen Religionen reflektieren, uns Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst machen und ein verantwortungsvolles Miteinander fördern. Den Schritt auf Menschen zu, den allerdings musst du wagen. Es macht mir Mut, dass Gott den ersten Schritt auf uns zu machte (missio Dei) und zusammen mit uns weitere Schritte auf Menschen zu wagt.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Tabea Binder
Ort: zu Hause
Den krönenden Abschluss deines Studiums zum MAS Theologie & Führung erzielst du mit deiner Masterarbeit.
Bei deiner Abschlussarbeit stehst du vor einer wunderschönen und spannenden Aufgabe: Du wirst dich während zweier Jahre intensiv mit einem selbst gewählten Thema beschäftigen, dabei deine bisher erworbenen Kompetenzen einsetzen und neue Erkenntnisse und Fähigkeiten dazugewinnen.
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 27.09.2025, 13.06.2026, 19.09.2026, 19.06.2026
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 19.09.2026, 19.06.2026
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