So ist das MAS-Programm aufgebaut:
Die folgenden beiden CAS müssen in diesem Studiengang auf jeden Fall belegt werden.
Wie lässt sich das Alte Testament in seinen Grundzügen verstehen und für heutige theologische Fragen erschließen?
Dieses Modul bietet eine Einführung in Aufbau, Entstehung und zentrale Themen des Alten Testaments und vermittelt grundlegende Orientierung im Umgang mit seinen Schriften. Studierende lernen, alttestamentliche Texte in ihrem literarischen und gesamtbiblischen Zusammenhang wahrzunehmen und hermeneutische Zugänge reflektiert anzuwenden.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul legt eine Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Alten Testament in Predigt, Unterricht und Gemeindepraxis. Es unterstützt Studierende dabei, auch fremd gewordene Texte besser zu verstehen und ihre Bedeutung für Glauben und kirchliches Leben zu erschließen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Ruben Hauck
Ort: zu Hause
Warum sind die Evangelien so ähnlich – und gleichzeitig so unterschiedlich?
Dieses Modul eröffnet dir einen fundierten Zugang zum Neuen Testament, indem du seine Entstehung, seine Schriften und seine zentralen theologischen Linien kennenlernst und einordnen lernst. Du arbeitest dich systematisch durch die einzelnen Bücher, erschließt ihre historischen Hintergründe und entwickelst ein tragfähiges Überblickswissen, das dir hilft, die Botschaft des Neuen Testaments im Zusammenhang zu verstehen.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul legt eine wichtige Grundlage für Verkündigung, Unterricht und theologisches Arbeiten. Durch das gezielte Memorieren zentraler Inhalte und das Einüben mündlicher Wiedergabe entwickelst du die Fähigkeit, biblische Inhalte klar, strukturiert und verständlich weiterzugeben.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Martin Bürgi
Ort: zu Hause
Wie lässt sich ein biblischer Text so verstehen, dass seine ursprüngliche Aussage deutlich wird und zugleich seine Bedeutung für heute erschlossen werden kann?
Dieses Modul führt in die Grundlagen der biblischen Exegese ein und vermittelt zentrale Methoden zur Auslegung neutestamentlicher Texte. Die Studierenden lernen, den historischen Kontext, die sprachliche Gestalt und die literarische Struktur biblischer Texte zu analysieren und ihre Botschaft verantwortet zu interpretieren.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul vermittelt grundlegende Werkzeuge für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Bibel in Predigt, Lehre und persönlichem Bibelstudium. Die erworbenen exegetischen Fähigkeiten helfen, biblische Texte sorgfältig auszulegen und ihre Botschaft für heutige Kontexte verständlich zu erschließen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Ladina Schmidt
Ort: zu Hause
Was bedeutet es, Theologie wissenschaftlich zu betreiben – und wie kann sie zugleich der Praxis von Kirche und Gemeinde sowie dem eigenen Glaubensleben dienen?
In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit den Grundlagen missionaler Theologie auseinander und reflektieren das Verhältnis von theologischer Theorie und gelebter Praxis. Dabei entwickeln sie ein eigenes Verständnis davon, wie theologisches Denken, Forschung und kirchliche Praxis zusammenwirken können.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul hilft den Studierenden, theologische Fragen aus ihrer eigenen Gemeinde- oder Leitungspraxis reflektiert zu bearbeiten. Der entwickelte Theorie-Praxis-Zyklus unterstützt sie dabei, Erfahrungen aus dem kirchlichen Alltag theologisch zu analysieren und in verantwortetes Handeln zu übersetzen.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Tilman Gerber
Ort: Bienenberg, Liestal (CH)
Unterrichtstage: 18.09.2025, 19.09.2025, 20.09.2025
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Roland Hardmeier, Ruedi Röthenmund, Tilman Gerber
Ort: Bienenberg, Liestal (CH)
Unterrichtstage: 24.09.2026, 25.09.2026, 26.09.2026
Zentrale Fragen des christlichen Glaubens prägen seit Jahrhunderten das Nachdenken der Theologie: Wer ist Gott? Ist Jesus wirklich Gott? Was geschah am Kreuz – und welche Hoffnung trägt der christliche Glaube für die Zukunft?
In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Themen der christlichen Dogmatik auseinander und lernen verschiedene theologische Antworten aus Geschichte und Gegenwart kennen.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul stärkt die Fähigkeit, zentrale Inhalte des christlichen Glaubens verständlich zu erklären und im Gespräch mit kritischen Fragen zu vertreten. Dadurch unterstützt es die Studierenden darin, ihren Glauben reflektiert zu kommunizieren und in Gemeinde, Bildung und Öffentlichkeit verantwortet zur Sprache zu bringen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
Ethische Fragen begegnen uns im Alltag ebenso wie in Kirche und Gesellschaft: Wie sollen Christen handeln, wenn moralische Überzeugungen auf komplexe Lebenssituationen treffen?
Dieses Modul führt in die Grundlagen christlicher Ethik ein und zeigt, wie ethische Fragestellungen verantwortet reflektiert werden können. Die Studierenden lernen zentrale ethische Ansätze kennen und üben, konkrete moralische Fragen theologisch fundiert zu analysieren und zu beurteilen.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul unterstützt die Studierenden dabei, moralische Fragen aus persönlichem Leben, Gemeinde und Gesellschaft reflektiert zu beurteilen. Die erlernten Methoden helfen, ethische Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen und verantwortungsvoll in kirchlichen und gesellschaftlichen Kontexten zu handeln.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
Von den zwei möglichen CAS in diesem Bereich suchst du dir eines aus.
Dazu gehören die Module:
Dazu gehören die Module:
Dazu gehören die Module:
Was macht Kirche eigentlich zur Kirche – und wie kann sie heute relevant sein?
Dieses Modul führt in die zentralen Fragen der Ekklesiologie ein und verbindet biblische Grundlagen mit aktuellen Herausforderungen von Gemeinde im 21. Jahrhundert. Du setzt dich mit dem Wesen, Auftrag und der Gestalt von Kirche auseinander, reflektierst verschiedene Gemeindemodelle und entwickelst eine eigene, kontextbezogene Sicht von missionaler Gemeinde.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul verbindet theologische Reflexion eng mit konkreter Gemeindepraxis. Durch Selbstreflexion, Interviews und eine eigene Vertiefungsarbeit entwickelst du Ansätze, wie Kirche in deinem Kontext missionarisch, relevant und zugleich biblisch fundiert gestaltet werden kann.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Gero Waßweiler
Ort: zu Hause
Wie entsteht eine Predigt, die Menschen wirklich erreicht und verändert?
Dieses Modul vertieft deine homiletischen Fähigkeiten und zeigt, wie Predigten inhaltlich durchdacht, kreativ gestaltet und wirkungsvoll vermittelt werden können. Du setzt dich mit unterschiedlichen Predigtstilen auseinander, reflektierst deren Chancen und Grenzen und entwickelst eine eigene Predigt, in der sich theologisches Verständnis und kommunikative Kompetenz verbinden.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul ist stark praxisorientiert: Du reflektierst deinen eigenen Predigtstil, lässt dich von unterschiedlichen Ansätzen inspirieren und entwickelst konkrete Elemente für deinen Verkündigungsdienst. Die erarbeiteten Inhalte fließen in eine eigene Musterpredigt ein, die deine theologischen und kommunikativen Fähigkeiten sichtbar macht.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Martin Benz
Ort: FCG, Olten (CH)
Unterrichtstage: 21.05.2026, 22.05.2026, 25.06.2026, 26.06.2026
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Oliver Merz
Ort: zu Hause
Wie kannst du Menschen seelsorglich begleiten, ohne dich zu verlieren – und dabei zwischen Auftrag, Nähe, Verantwortung und gesunder Abgrenzung klar navigieren?
Seelsorge findet selten im Lehrbuch statt, sondern in konkreten Begegnungen mit Menschen in ihren Lebenssituationen. Wer seelsorglich begleitet, steht dabei im Spannungsfeld von persönlicher Betroffenheit, geistlichem Auftrag, fachlicher Verantwortung und der Notwendigkeit klarer Abgrenzung.
Dieses Modul knüpft an vorhandenes Wissen an, greift und frischt zentrale Grundlagen der seelsorglichen Gesprächsführung auf und stellt konsequent die Fragen aus der eigenen Praxis ins Zentrum. Du klärst deinen Auftrag in seelsorglichen Gesprächen und gewinnst Sicherheit in der Strukturierung und Gestaltung solcher Begegnungen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Wahrnehmung von Übertragungs- und Projektionsdynamiken sowie der Unterscheidung zwischen seelsorglicher Begleitung, Beratung und Therapie. Sowohl Selbstfürsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Informationen sowie die Klärung des Seelsorgeauftrages bei dir in der Gemeinde sind Inhalte dieses Moduls.
Intervision, Fallbesprechungen und Austausch sind ein wichtiger Bestandteil. Anhand realer Situationen aus deinem Alltag erhältst du konkrete Hilfestellungen für deine seelsorgliche Praxis – sowohl in Einzelbegegnungen als auch im Aufbau und der Weiterentwicklung von Seelsorge vor Ort.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Mirjam Landgraf
Unterrichtstage: 03.06.2027, 04.06.2027, 24.06.2027, 25.06.2027
Wie kannst du Menschen seelsorglich begleiten, ohne dich zu verlieren – und dabei zwischen Auftrag, Nähe, Verantwortung und gesunder Abgrenzung klar navigieren?
Seelsorge findet selten im Lehrbuch statt, sondern in konkreten Begegnungen mit Menschen in ihren Lebenssituationen. Wer seelsorglich begleitet, steht dabei im Spannungsfeld von persönlicher Betroffenheit, geistlichem Auftrag, fachlicher Verantwortung und der Notwendigkeit klarer Abgrenzung.
Dieses Modul knüpft an vorhandenes Wissen an, greift und frischt zentrale Grundlagen der seelsorglichen Gesprächsführung auf und stellt konsequent die Fragen aus der eigenen Praxis ins Zentrum. Du klärst deinen Auftrag in seelsorglichen Gesprächen und gewinnst Sicherheit in der Strukturierung und Gestaltung solcher Begegnungen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Wahrnehmung von Übertragungs- und Projektionsdynamiken sowie der Unterscheidung zwischen seelsorglicher Begleitung, Beratung und Therapie. Sowohl Selbstfürsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Informationen sowie die Klärung des Seelsorgeauftrages bei dir in der Gemeinde sind Inhalte dieses Moduls.
Intervision, Fallbesprechungen und Austausch sind ein wichtiger Bestandteil. Anhand realer Situationen aus deinem Alltag erhältst du konkrete Hilfestellungen für deine seelsorgliche Praxis – sowohl in Einzelbegegnungen als auch im Aufbau und der Weiterentwicklung von Seelsorge vor Ort.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Mirjam Landgraf
Unterrichtstage: 03.06.2027, 04.06.2027, 24.06.2027, 25.06.2027
Wie kannst du als Pastor:in den Übergang in den Dienst so gestalten, dass du geistlich reflektiert, fachlich kompetent und langfristig gesund leitest und begleitest?
Das Pastoral-Training begleitet Berufseinsteigende gezielt beim Übergang in einen verantwortungsvollen pastoralen Dienst und legt ein tragfähiges Fundament für eine langfristig gesunde Praxis.
In sieben aufeinander aufbauenden Blöcken werden zentrale Kompetenzen in Selbstführung, Kasualpraxis, Predigt, Mentoring, Gemeindebau sowie Team- und Konfliktarbeit entwickelt. Die Teilnehmenden reflektieren ihr persönliches Rollen- und Dienstverständnis theologisch fundiert und lernen, mit unterschiedlichen Erwartungen und Herausforderungen im pastoralen Alltag konstruktiv umzugehen. Ein besonderer Fokus liegt auf lebensnaher Verkündigung, geistlicher Begleitung von Menschen in verschiedenen Lebenssituationen sowie auf der Förderung von Mitarbeitenden und Teams. Durch Praxisreflexion, Hausarbeiten und den kontinuierlichen Austausch in einer festen Lerngruppe wird nachhaltiges Lernen ermöglicht. Ziel dieses Moduls ist es, Pastorinnen und Pastoren zu stärken, die geistlich reflektiert, fachlich kompetent und organisationssensibel handeln können.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Dieses Modul befasst sich mit dem biblischen Verständnis vom Heil (Soteriologie) und wie dieses in missionaler Perspektive formuliert und in konkreten Kontexten kommuniziert werden kann.
“Missionary perspective” means that themes of the Christian faith should not and cannot simply be formulated as doctrine systems detached from time and context, but that they must always be formulated and communicated within the framework of God’s saving movement to humanity (missio Dei).
The following formulation by David Bosch can be cited as a key statement and, as it were, a guiding principle of missional theology (Holistic Mission, p. 311):
“Mission originates in the Father’s heart of God. He is the source of sending love. This is the deepest source of mission. It is not possible to penetrate any deeper: Mission exists because God loves people.”
Biblical texts are therefore interpreted within the framework of the overall biblical narrative, and teachings are formulated in the dialogue between biblical texts and contemporary life contexts.
It is obvious that the topic of „salvation“ touches upon the core of the Gospel and thus of the Christian faith. It concerns nothing less than the question of what exactly is „good“ about the „good news.“
Those who engage in missional theology always see themselves as advocates for the Bible as God’s Word and as advocates for specific people in specific contexts with their questions, inquiries, and needs. A Christian doctrine of salvation (soteriology) will therefore listen vehemently to the statements of the normative narrative of the Bible and engage in dialogue with people in specific contexts with equal vehemence. This module aims to equip participants for both.
26/27 Soteriologie: Das Heil missional erfassen
Modus: Präsenz
Lehrperson(en): …
Ort: …
Unterrichtstage: …
Dieses Modul beschäftigt sich mit den Menschen und der Kultur, die dich als Person und euch als Gemeinde oder Werk umgibt. In der Fachsprache spricht man dabei von Kontext.
The word is derived from the Latin „contextus“ and originally referred primarily to the semantic context within a speech or sentence. Contextus expressed the frame of reference within which a word was placed. Everyone is aware that this can make a huge difference. For example, someone in an office might ask for a „Stift“ (pen) and receive the answer that they had gone shopping. In this case, the term „Stift“ would not be perceived as a writing implement, but rather as a Swiss expression for an apprentice. In this instance, it’s not only that a term can have different interpretations, but also that it is regionally rooted and therefore unfamiliar to readers from Germany.
Context, therefore, refers to a frame of reference or meaningful context within which something first receives its determination and definition.
Every Christian community and church also lives in a specific context, a frame of reference that influences how the local community and church look or should look.
This course is about consciously perceiving the context in which we live and learning to know and apply tools in order to explore and discover it for ourselves.
26/27 Die Welt verstehen, in der du lebst
Modus: Hybrid
Lehrperson(en): Heinzpeter Hempelmann
Ort: Essen
Unterrichtstage: Nov. 26, 2026; Nov. 27, 2026; Feb. 3, 2027; Feb. 4; 2027
Die Welt verstehen, in der du lebst
Modus: Fern
Lehrperson(en): Zachary Fischer
Ort: Zu Hause
Unterrichtstage: Keine festen Termine
Dieses CAS setzt sich aus der Studienreise und zwei frei wählbaren Modulen zusammen.
Wie kann Kirche heute so gelebt werden, dass sie Menschen wirklich erreicht und verändert?
Dieses Modul verbindet theologische Reflexion mit konkreten Einblicken in gelebte Gemeindepraxis und eröffnet neue Perspektiven für Jüngerschaft und Mission. Auf einer Studienreise begegnest du unterschiedlichen Kirchen und Projekten, reflektierst deren Ansätze und gewinnst Impulse für die Weiterentwicklung deiner eigenen Arbeit und deines Kirchenverständnisses.
Inhalte
Praxisbezug
Die Studienreise ist stark erfahrungsorientiert: Du beobachtest konkrete Gemeindepraxis vor Ort, führst Gespräche und reflektierst deine Eindrücke persönlich und theologisch. Die gewonnenen Erkenntnisse werden direkt auf deinen eigenen Kontext übertragen und in konkrete nächste Schritte für deine Arbeit umgesetzt.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Moritz Brockhaus
Ort: Berlin (DE), CVJM
Unterrichtstage: 07.05.2026, 08.05.2026, 09.05.2026, 10.05.2026
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Tilman Gerber
Ort: Aarau (CH), Vineyard
Unterrichtstage: 01.04.2027, 02.04.2027, 03.04.2027, 04.04.2027
Wie kann das Alte Testament in seiner historischen Fremdheit verstanden und zugleich für heutige Glaubens- und Auslegungsfragen erschlossen werden?
Dieses Modul führt in die Welt des Alten Testaments ein und vermittelt grundlegende Kenntnisse zu seinen Schriften, ihrer Entstehung, ihrem geschichtlichen Umfeld und ihren theologischen Themen. Die Studierenden lernen, zentrale hermeneutische Herausforderungen wahrzunehmen und alttestamentliche Texte in ihrem gesamtbiblischen Zusammenhang zu deuten.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul stärkt die Fähigkeit, alttestamentliche Texte in Predigt, Unterricht und Gemeindepraxis verantwortungsvoll zu erschließen. Es hilft zudem, auch schwierige Texte theologisch fundiert einzuordnen und für heutige Leserinnen und Leser verständlich zur Sprache zu bringen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Ruben Hauck
Ort: zu Hause
Dieser Kurs lädt dich ein auf eine spannende Reise durch das erste Buch der Bibel und ist zugleich der Start in das große biblische Narrativ. Genesis bildet das Fundament für das Verständnis der gesamten Schrift und beschäftigt sich mit Fragen nach dem Ursprung der Welt, der Menschheit und unserem Verhältnis zu Gott.
Du erhältst in diesem Modul vertiefende Einblicke in die zentralen Themen und Motive von Genesis, auch wenn angesichts der Vielschichtigkeit dieses Buches nur eine Auswahl an Themen umfassend behandelt werden können. Häufig wirst du auf dem Weg zwischen verschiedenen Schwerpunkten wählen und eigene Interessen vertiefen können, doch der zentrale Fokus liegt stets auf dem großen Gesamtbild: Genesis als Auftakt und Wegweiser für das biblische Denken. Das Ziel dieses Moduls ist es, dich dazu anzuregen, über die behandelten Fragen hinaus weiterzudenken. Nicht alle Fragen werden abschließend beantwortet; vielmehr soll der Kurs – unterstützt durch weiterführende Literatur – helfen, dich über das Studium hinaus mit diesem wichtigen Buch zu beschäftigen. Das Modul gliedert sich in drei zentrale Bereiche: • Genesis ganzheitlich verstehen: Überblick und Zusammenhänge • Historische Hintergründe: Einordnung des Textes in seine Zeit • Exegese und Spezialisierung: Bearbeitung eines ausgewählten Textes und Themas.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Ruben Hauck
Ort: zu Hause
Wer das Neue Testament verstehen will, muss auch seine Entstehung und seinen historischen Kontext kennen.
Dieses Modul führt in die Welt des Neuen Testaments ein und erschließt die wichtigsten Hintergründe seiner Schriften. Die Studierenden lernen zentrale Fragen zur Entstehung, zum literarischen Umfeld und zur Theologie der neutestamentlichen Texte kennen und gewinnen einen Überblick über Jesus, Paulus und die frühchristliche Bewegung.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul vertieft das Verständnis der neutestamentlichen Schriften und ihrer historischen Hintergründe. Dadurch gewinnen die Studierenden eine fundierte Grundlage für Bibelauslegung, Predigt und theologische Reflexion in Gemeinde und kirchlicher Praxis.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Karsten Schmidtke
Ort: zu Hause
Wie entstand die Kirche – und was bedeutet das für unseren Auftrag heute?
Dieses Modul erschließt die Apostelgeschichte als grundlegendes Dokument der frühen Kirche und lädt dazu ein, ihre Dynamik neu zu entdecken. Studierende verfolgen, wie sich das Evangelium von Jerusalem bis an die Grenzen der damaligen Welt ausbreitet, und setzen sich mit den theologischen, historischen und missionalen Linien dieses Prozesses auseinander. Dabei wird deutlich, wie eng das Wirken des Heiligen Geistes, die Entwicklung der Gemeinde und die Überschreitung kultureller Grenzen miteinander verbunden sind.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul verbindet exegetische, systematische und praktische Perspektiven: Studierende reflektieren die Bedeutung der Apostelgeschichte für heutige missionale Praxis, entwickeln eigene theologische Positionen und übertragen zentrale Impulse auf die Gestaltung von Gemeinde in ihrem Kontext.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Wie wird ein Mensch vor Gott gerecht – und was bedeutet das konkret für Glauben und Leben heute?
Dieses Modul erschließt den Römerbrief als zentrale theologische Darlegung des Evangeliums und zugleich als Schreiben aus einer konkreten missionarischen Situation heraus. Studierende setzen sich intensiv mit dem Gedankengang des Paulus auseinander, lernen historische Hintergründe kennen und verfolgen, wie sich seine Argumentation im Spannungsfeld von Juden und Heiden entfaltet. Dabei wird sichtbar, wie eng Theologie und Mission miteinander verbunden sind und wie das Evangelium in konkrete Lebensrealitäten hinein gesprochen wird.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul führt von der eigenen Textbegegnung über wissenschaftliche Auslegung hin zur konkreten Vermittlung: Studierende bereiten einen Themenabend vor, verfassen eine fundierte Exegese und entwickeln eine kontextbezogene Predigt. So wird der Römerbrief nicht nur verstanden, sondern in heutige Verkündigung und Gemeindepraxis übersetzt.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Martin Bürgi
Ort: zu Hause
Wie verändert es den Zugang zum Neuen Testament, wenn du seine Texte in der Originalsprache lesen kannst?
Dieses Modul führt in die Grundlagen des Koine-Griechisch ein und erschließt damit die Sprache des Neuen Testaments. Du lernst zentrale grammatikalische und syntaktische Strukturen sowie grundlegenden Wortschatz kennen und entwickelst die Fähigkeit, neutestamentliche Texte mit Hilfsmitteln selbst zu übersetzen. So eröffnet sich ein vertiefter Zugang zur biblischen Auslegung und zur wissenschaftlichen Literatur.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul legt eine wichtige sprachliche Grundlage für die Arbeit mit dem Neuen Testament. Es befähigt dazu, biblische Texte genauer zu erschließen, exegetische Entscheidungen besser nachzuvollziehen und wissenschaftliche Literatur der neutestamentlichen Forschung kompetenter zu nutzen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Martin Bürgi
Ort: zu Hause
Was bedeutet es, Theologie zu betreiben – und wie entsteht verantwortetes theologisches Denken?
Dieses Modul führt in grundlegende Perspektiven, Arbeitsweisen und Fragestellungen der Theologie ein. Die Studierenden lernen, wie theologisches Denken zwischen Wissenschaft, kirchlicher Tradition und persönlichem Glauben entsteht und entwickeln fortgeschrittene Fähigkeiten im methodischen und reflektierten Theologisieren.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul legt eine Grundlage für verantwortliches theologisches Arbeiten in Kirche und Gesellschaft. Es unterstützt die Studierenden dabei, ihr eigenes theologisches Denken zu entwickeln und Glaubensfragen reflektiert in Gemeindepraxis, Leitung und Verkündigung einzubringen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Was glauben wir eigentlich – und wie lässt sich dieser Glaube heute verständlich und verantwortet formulieren?
Dieses Modul vertieft die Kenntnisse von zentralen Themen der christlichen Dogmatik und lädt dazu ein, den eigenen Glauben noch eingehender zu durchdenken. Studierende setzen sich mit klassischen und aktuellen theologischen Positionen auseinander und lernen, die Inhalte des christlichen Glaubens systematisch zu erschließen. Dabei wird deutlich, wie sich Glaubensüberzeugungen aus der Tradition speisen und zugleich immer neu für die Gegenwart formuliert werden müssen.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul verbindet theologische Tiefenbohrungen mit persönlicher Sprachfähigkeit: Studierende entwickeln eine eigene, reflektierte Position zu zentralen Glaubensinhalten und lernen, diese verständlich zu kommunizieren – sowohl im innerkirchlichen Kontext als auch im Gespräch mit Menschen außerhalb der Kirche.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
Warum verstehen Menschen denselben biblischen Text so unterschiedlich – und was bedeutet das für unseren Glauben heute?
Dieses Modul führt in die Grundlagen hermeneutischen Denkens ein und lädt dazu ein, das eigene Bibelverständnis bewusst zu reflektieren. Ausgehend von der Erfahrung, dass Verstehen nie selbstverständlich ist, setzen sich Studierende mit unterschiedlichen Zugängen zur Schrift auseinander – im Spannungsfeld von Tradition, persönlicher Prägung und theologischer Vielfalt. Im Dialog zwischen verschiedenen hermeneutischen Ansätzen lernen sie, wie Auslegung geschieht, wo ihre Grenzen liegen und wie ein verantworteter Umgang mit der Bibel heute aussehen kann.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul verbindet theologische Reflexion mit konkreter Anwendung: Studierende entwickeln eine eigene Hermeneutik und übertragen diese auf den Gemeindekontext. Dabei entsteht eine praxisnahe Perspektive, wie ein verantworteter, dialogfähiger und missionaler Umgang mit der Bibel heute gestaltet werden kann.
Modus: Mit hybridem Unterricht
Lehrperson(en): Philipp Wenk
Ort: FCG, Olten (CH)
Unterrichtstage: 19.03.2026, 20.03.2026, 23.04.2026, 24.04.2026
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Was genau macht das Evangelium eigentlich zur „guten Nachricht“ – und für wen ist es heute noch gut?
Dieses Modul erschließt das christliche Verständnis von Heil im Spannungsfeld von biblischer Überlieferung und gegenwärtigen Lebenswelten. Studierende setzen sich mit unterschiedlichen Deutungen von Unheil und Heil auseinander, reflektieren zentrale soteriologische Modelle – insbesondere im Blick auf Kreuz und Auferstehung – und entwickeln eine eigene, missionale Sprachfähigkeit. Dabei wird Theologie konsequent als Dialog verstanden: zwischen der biblischen Gesamterzählung und den Fragen, Sehnsüchten und Herausforderungen heutiger Menschen.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul führt konsequent von der Analyse zur Anwendung: Ausgehend von eigenen Beobachtungen und theologischen Klärungen entwickeln Studierende eine verständliche und kontextbezogene Darstellung des Evangeliums und setzen diese in einer Kurzpredigt konkret um.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Wie wirkt der Heilige Geist – und wie lässt sich seine Gegenwart heute erkennen und erleben?
Dieses Modul erschließt das Wirken des Heiligen Geistes aus biblischer, theologischer und kirchlicher Perspektive und bringt unterschiedliche Verständnisse miteinander ins Gespräch. Studierende setzen sich mit klassischen und aktuellen Deutungen auseinander, vergleichen verschiedene christliche Traditionen und entwickeln eine reflektierte, eigene Sicht auf eine geerdete und zugleich lebendige Spiritualität. Dabei wird der Heilige Geist nicht nur als theologisches Konzept bedacht, sondern als konkrete Wirklichkeit, die Glauben, Gemeinschaft und Alltag prägt.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul verbindet theologische Klärung mit persönlicher und gemeindlicher Praxis. Es hilft, geistliche Erfahrungen einzuordnen, Sprachfähigkeit über das Wirken des Geistes zu gewinnen und eine Spiritualität zu entwickeln, die sowohl persönlich als auch gemeinschaftlich tragfähig ist.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Matthias Wenk
Ort: zu Hause
Was erwarten wir eigentlich, wenn wir vom „Ende“ sprechen – und wie prägt diese Hoffnung unser Leben heute?
Dieses Modul führt in die christliche Zukunftserwartung ein und erschließt zentrale biblische, dogmatische und ethische Perspektiven der Eschatologie. Studierende setzen sich mit grundlegenden Texten der Bibel auseinander, reflektieren unterschiedliche theologische Modelle und lernen, die Spannung zwischen bereits angebrochener und noch ausstehender Vollendung zu verstehen. Dabei wird deutlich, dass es in der Eschatologie nicht nur um das Ende der Welt geht, sondern um die Hoffnung auf die Erfüllung von Gottes Gegenwart in der gesamten Schöpfung.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul hilft, eigene Zukunftsvorstellungen zu klären und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Es zeigt, wie Hoffnung auf Gottes Zukunft das gegenwärtige Handeln prägt – persönlich, gemeindlich und gesellschaftlich.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
Was bedeutet es eigentlich, „evangelikal“ zu glauben – und wie tragfähig ist dieses Verständnis heute?
Dieses Modul erschließt die historischen Wurzeln, theologischen Grundüberzeugungen und aktuellen Spannungsfelder evangelikaler Theologie. Studierende setzen sich mit unterschiedlichen Definitionsversuchen, hermeneutischen Ansätzen und inneren Debatten auseinander und lernen, den eigenen theologischen Standort kritisch zu reflektieren. Dabei wird sichtbar, wie vielfältig die evangelikale Bewegung ist und welche Herausforderungen sich für ihre Zukunft im Spannungsfeld von Tradition, Bibelverständnis und gesellschaftlichem Wandel ergeben.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul hilft, den eigenen theologischen Hintergrund besser zu verstehen und sprachfähig zu machen. Es fördert die Fähigkeit, unterschiedliche Positionen innerhalb evangelikaler Theologie einzuordnen und konstruktiv mit Spannungen umzugehen – sowohl im persönlichen Glauben als auch im Gemeindekontext.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Ruben Hauck
Ort: zu Hause
Wie lässt sich christlicher Wahrheitsanspruch in einer pluralistischen Welt vertreten, ohne andere abzuwerten oder die eigene Überzeugung zu verlieren?
Dieses Modul führt in zentrale Fragen nach Wahrheit, Offenbarung und Gotteserkenntnis ein und reflektiert, wie christlicher Glaube unter den Bedingungen religiöser Vielfalt verständlich und verantwortet zur Sprache kommen kann. Studierende setzen sich mit theologischen Wahrheitskonzeptionen, der Rationalität des Glaubens und klassischer Religionskritik auseinander und lernen, die Spannung zwischen eigener Glaubensüberzeugung und fremden Wahrheitsansprüchen reflektiert auszuhalten.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul stärkt die Fähigkeit, den eigenen Glauben in einer religiös vielfältigen und säkularen Umgebung verständlich, dialogfähig und zugleich profiliert zu vertreten. Es hilft, kritische Anfragen an Religion ernst zu nehmen und in Gesprächen über Wahrheit, Glaube und Gotteserkenntnis sprachfähig zu werden.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Benjamin Leuenberger
Ort: zu Hause
Wie begegnest du Menschen mit anderem Glauben, ohne deinen eigenen zu verlieren? Und wie lernst du diesen dadurch vielleicht sogar noch besser zu verstehen?
Dieses Modul eröffnet einen differenzierten Zugang zu Weltreligionen und Ideologien und verbindet fachliches Wissen mit persönlicher Begegnung. Studierende setzen sich mit zentralen religiösen Traditionen auseinander, reflektieren deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum christlichen Glauben und entwickeln eine eigene Position im interreligiösen Dialog. Dabei wird auch die Frage nach Wahrheit, Mission und respektvoller Kommunikation in einer pluralen Gesellschaft vertieft.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul stärkt interkulturelle Kompetenz und befähigt dazu, Menschen anderer Religionen respektvoll und dialogfähig zu begegnen. Es hilft, den eigenen Glauben verständlich zu kommunizieren und in konkreten Begegnungen sensibel, reflektiert und verantwortungsvoll zu handeln.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Tabea Binder
Ort: zu Hause
Warum lohnt es sich, sich mit den großen Denkern der Geschichte auseinanderzusetzen – und was hat das mit Glauben zu tun?
Dieses Modul bietet eine Einführung in die Geschichte der Philosophie und ihre zentralen Fragestellungen. Studierende lernen, wie sich philosophisches Denken von der Antike bis zur Gegenwart entwickelt hat und welche Fragen Menschen dabei immer wieder bewegt haben. Dabei wird auch das Verhältnis von Philosophie und Theologie reflektiert, sodass deutlich wird, wie beide Disziplinen sich gegenseitig herausfordern und bereichern können.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul stärkt die Fähigkeit, komplexe Fragen zu durchdenken und argumentativ zu bearbeiten. Es hilft, philosophische Positionen zu verstehen, kritisch zu reflektieren und für theologische Fragestellungen fruchtbar zu machen – sowohl im Studium als auch im persönlichen und gemeindlichen Kontext.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Wie kann christlicher Glaube in einer Welt gelebt werden, in der er nicht mehr selbstverständlich ist?
Dieses Modul setzt sich mit den Herausforderungen einer post-christlichen Gesellschaft auseinander und entwickelt Wege, wie Glaube heute authentisch, verständlich und relevant gelebt werden kann. Dabei verbindest du Analyse, theologische Reflexion und konkrete Projektentwicklung, um tragfähige Antworten für Kirche und Gesellschaft zu erarbeiten.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul führt bewusst von der Analyse zur konkreten Umsetzung: Du entwickelst ein eigenes Projekt, das Glauben im heutigen Kontext erfahrbar macht, und lernst, theologische Einsichten in konkrete Schritte für Kirche, Gemeinschaft oder Gesellschaft zu übersetzen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Sehnst du dich nach einer Spiritualität, die nicht nur gedacht, sondern konkret erlebt werden kann?
Dieses Modul führt in die ignatianische Spiritualität ein und verbindet theologisches Verständnis mit gelebter Praxis. Ausgehend von der Lebensgeschichte des Ignatius von Loyola werden die Exerzitien als geistlicher Übungsweg erschlossen, der hilft, die eigenen inneren Bewegungen wahrzunehmen und im Gespräch mit Gott zu deuten. Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern um eine persönliche Vertiefung der Gottesbeziehung im Alltag.
Inhalte
Praxisbezug
Der Kurs verbindet geistliche Praxis mit persönlicher Reflexion und eröffnet einen konkreten Weg, Spiritualität im Alltag zu leben. Durch die eigenen Exerzitien werden nicht nur Inhalte verstanden, sondern existenziell erfahren – mit Auswirkungen auf das eigene Glaubensleben, auf Entscheidungen und auf die Begleitung anderer Menschen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Peter Graf
Ort: zu Hause
Was passiert, wenn Glaube nicht nur gedacht, sondern tief erfahren wird?
Dieses Modul eröffnet einen Zugang zur christlichen Mystik als Erfahrungsdimension des Glaubens. Es verbindet persönliche Praxis mit historischer und theologischer Reflexion und lädt dazu ein, sich bewusst auf die Begegnung mit Gott einzulassen. Dabei wird Mystik nicht nur als individuelles Erlebnis verstanden, sondern als ein Weg, der geprüft, eingeordnet und verantwortet gestaltet werden will.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul verbindet geistliche Übung mit theologischer Urteilsfähigkeit. Durch die eigene Praxis wird Mystik nicht nur verstanden, sondern erlebt, während die kritische Reflexion hilft, Erfahrungen einzuordnen und verantwortungsvoll weiterzugeben. So entsteht eine Spiritualität, die sowohl persönlich tragfähig als auch theologisch fundiert ist.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Was macht eine Rede wirklich überzeugend – und warum bleiben manche Auftritte im Kopf, während andere schnell vergessen sind?
Dieses Modul stärkt deine Fähigkeit, Inhalte klar, lebendig und wirkungsvoll vor Publikum zu vermitteln. Du entwickelst deine persönliche Bühnenpräsenz, lernst zentrale Prinzipien der Kommunikation kennen und setzt diese gezielt in eigenen Auftritten um – von Körpersprache über Stimme bis hin zu Storytelling und Dramaturgie.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul ist konsequent praxisorientiert: Du analysierst deine eigene Wirkung, trainierst gezielt einzelne Elemente der Bühnenkommunikation und entwickelst einen eigenen Talk, in dem du das Gelernte umsetzt. Durch Videoanalyse und Feedback schärfst du deine Ausdrucksfähigkeit und findest zu einem authentischen, überzeugenden Kommunikationsstil.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Adina Wilcke
Ort: Friedenskirche, Zürich (CH)
Unterrichtstage: 13.11.2025, 14.11.2025, 08.01.2026, 09.01.2026
Wie kannst du inmitten von Verantwortung, Druck und Erwartungen innerlich gesund und langfristig tragfähig bleiben?
Dieses Modul hilft dir, dich selbst besser zu leiten und bewusst mit Stress umzugehen – besonders im Kontext von Verantwortung und geistlichem Dienst. Auf der Grundlage psychologischer Erkenntnisse und praktischer Werkzeuge lernst du, persönliche Risikofaktoren zu erkennen, gesunde Gewohnheiten zu entwickeln und deine eigene Resilienz zu stärken. Dabei wird deutlich: Nachhaltige Leitung beginnt bei der eigenen Person.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul ist konsequent auf den Alltag ausgerichtet: Du reflektierst deine eigene Lebens- und Leitungssituation, entwickelst konkrete Veränderungsschritte und setzt neue Strukturen direkt um. So entsteht ein nachhaltiger Umgang mit Stress, der nicht nur dich selbst stärkt, sondern auch dein Umfeld positiv prägt.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Andrea Sturm-Lauter
Ort: zu Hause
Wie kannst du Menschen in ihrer Entwicklung unterstützen, Orientierung geben und Zusammenarbeit gestalten – gerade dort, wo dich Führung persönlich herausfordert und an deine Grenzen bringt?
Menschen zu führen ist anspruchsvoll. Es fordert dich heraus, bringt dich an Grenzen und konfrontiert dich mit dir selbst. Gleichzeitig gestaltest du Zusammenarbeit, gibst Orientierung und förderst Entwicklung, besonders in den Dynamiken kirchlicher Systeme. Gute Führung beginnt bei dir selbst. Du klärst deine Berufung, deine Werte und deine geistliche Verankerung und reflektierst, wie deine Persönlichkeit und deine Entscheidungen andere prägen. Du lernst, Führung aus systemischer Perspektive zu verstehen und erkennst, wie Wahrnehmungen, Erwartungen und Schlussfolgerungen in sozialen Systemen entstehen und dein Handeln beeinflussen. So kannst du Situationen differenzierter einordnen und bewusster handeln. Achtsamer Umgang mit deinen Kräften, Handlungsfähigkeit unter Druck sowie biblische Impulse und geistliche Praxis unterstützen dich dabei.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Boris Eichenberger, Daniel Schenker
Ort: Bettingen (CH), Chrischona
Unterrichtstage: 02.03.2027, 03.03.2027, 04.03.2027, 05.03.2027
Wie kannst du im Spannungsfeld von Auftrag, Beziehung und Struktur so führen, dass Vertrauen wächst, Verantwortung klar wird und Mitarbeitende wie Ehrenamtliche nachhaltig gestärkt werden?
In diesem Modul vertiefst du dein Führungshandeln gegenüber Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Du reflektierst dein Verhalten im Licht zentraler Führungsmodelle und lernst, Führung im kirchlichen Kontext im Spannungsfeld von Auftrag, Beziehung und Struktur zu verstehen.
Du begleitest Menschen mit unterschiedlichen Rollen und Voraussetzungen und schaffst Klarheit in Kommunikation, Erwartungen und Verantwortung. Dabei erkennst du, wie dein Führungsstil Vertrauen, Verbindlichkeit und Motivation prägt.
Biblische Leitbilder unterstützen dich, verantwortungsvoll zu führen, Menschen zu stärken und Führungsinstrumente situationsgerecht im Alltag anzuwenden. Eigenreflektion von Leitung und Dienst helfen dir, Menschen zu stärken, ohne sie zu überfordern oder zu verlieren.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Boris Eichenberger, Daniel Schenker
Unterrichtstage: 19.10.2027, 20.10.2027, 21.10.2027, 22.10.2027
Was geschieht unter der Oberfläche deines Teams, wenn Konflikte, Widerstand oder Entscheidungsstau entstehen – und wie kannst du genau darin so führen, dass Zusammenarbeit, Verantwortung und geistliche Kultur wachsen?
Was geschieht unter der Oberfläche deines Teams, wenn Konflikte, Widerstand oder Entscheidungsstau entstehen – und wie kannst du genau darin so führen, dass Zusammenarbeit, Verantwortung und geistliche Kultur wachsen?
Der Fokus in diesem Modul liegt auf der Führung von Teams in Veränderungs-, Entscheidungs- und Konfliktsituationen. Du entwickelst ein Verständnis dafür, wie Zusammenarbeit entsteht, warum Spannungen oder Stillstand häufig strukturelle Ursachen haben und wie Widerstand in Veränderungsprozessen konstruktiv genutzt werden kann. Rollen, Gruppenprozesse und Entscheidungswege werden dadurch für dich klarer einordbar.
Du lernst, Teams so zu führen, dass Zusammenarbeit gelingt, Verantwortung geteilt wird und eine tragfähige geistliche Kultur wachsen kann. Die Inhalte wendest du direkt auf deine eigenen Teamsituationen an und entwickelst konkrete Schritte für deinen Führungsalltag.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Boris Eichenberger, Daniel Schenker
Unterrichtstage: 07.03.2028, 08.03.2028, 09.03.2028, 10.03.2028
Wie können Kultur und Struktur so zusammenspielen, dass Organisationen lebendig, klar und entwicklungsfähig werden?
Dieses Modul zeigt, wie sich Zusammenarbeit, Führung und Entscheidungsprozesse in Organisationen bewusst gestalten lassen. Studierende setzen sich mit prägenden Modellen zu Organisationskultur, Jüngerschaftskultur, Entwicklungsstufen von Organisationen und partizipativen Formen der Zusammenarbeit auseinander. Dabei lernen sie, die eigene Organisation differenziert zu analysieren und tragfähige Perspektiven für ihre Weiterentwicklung zu entwerfen.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul ist eng mit dem eigenen Leitungskontext verbunden. Studierende analysieren ihre Organisation, erarbeiten konkrete Zukunftsbilder und bringen diese in den Dialog mit dem Führungsgremium ein, damit erste Entwicklungsschritte gemeinsam angestoßen werden.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Boris Eichenberger
Ort: Aarau (CH), Vineyard
Unterrichtstage: 19.01.2027, 20.01.2027, 21.01.2027, 22.01.2027
Wie kannst du Menschen so begleiten, dass sie ihr Potenzial entfalten und in ihre Berufung hineinwachsen?
Dieses Modul zeigt, wie Führung heute als befähigender Prozess verstanden werden kann. Im Zentrum steht nicht nur das Erlernen von Coaching-Methoden, sondern die Entwicklung einer Haltung, die Menschen ernst nimmt, stärkt und zur Eigenverantwortung führt. Dabei wird deutlich: Nachhaltiges Empowerment beginnt beim eigenen Menschenbild und prägt die Art, wie Leitung gelebt wird.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul ist stark praxisorientiert: Eigene Führungssituationen werden reflektiert und konkrete Coachingmethoden direkt angewendet. So entwickelst du nicht nur Fähigkeiten, sondern eine Haltung, die Mitarbeitende nachhaltig stärkt und fördert – im eigenen Team, in der Gemeinde oder im beruflichen Umfeld.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Boris Eichenberger
Ort: Essen (DE), Lighthouse
Unterrichtstage: 03.11.2026, 04.11.2026, 05.11.2026, 06.11.2026
Warum lernen manche Menschen nachhaltig – und andere vergessen das Gelernte schon nach kurzer Zeit wieder?
Dieses Modul verbindet pädagogische Grundlagen mit konkreter Gemeindepraxis und zeigt, wie Lernprozesse wirksam gestaltet werden können. Du setzt dich mit deinem eigenen Bildungsverständnis auseinander, lernst zentrale Lerntheorien kennen und entwickelst Schritt für Schritt die Fähigkeit, Lernsettings für Erwachsene bewusst, zielgerichtet und praxisnah zu planen und durchzuführen.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul ist stark an deinem eigenen Kontext orientiert: Du analysierst bestehende Bildungsangebote, entwickelst konkrete Methoden für die Praxis und planst eine eigene Unterrichtseinheit, die du durchführst und reflektierst. So entsteht nicht nur theoretisches Wissen, sondern direkt anwendbare Kompetenz für die Bildungsarbeit in deiner Gemeinde.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Wie kannst du verstehen, was Menschen wirklich bewegt – jenseits von Zahlen und Statistiken?
Dieses Modul führt in die qualitative Forschung ein und eröffnet einen Zugang zur Wirklichkeit, der auf Zuhören, Verstehen und Deuten basiert. Statt vorgegebener Kategorien steht die Offenheit gegenüber dem Erleben und Handeln von Menschen im Mittelpunkt. Dabei lernst du nicht nur Methoden kennen, sondern entwickelst auch eine forschende Haltung, die sensibel und reflektiert mit komplexen Lebensrealitäten umgeht.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul ist konsequent forschungsorientiert: Du entwickelst ein eigenes Projekt, führst Interviews durch und wertest diese systematisch aus. So lernst du qualitative Forschung nicht nur theoretisch kennen, sondern wendest sie praktisch an – eine Kompetenz, die dir hilft, Menschen, Gemeinden und soziale Prozesse tiefer zu verstehen und fundiert darauf zu reagieren.
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Andreas Krafft
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 26.11.2025, 17.12.2025, 21.01.2025, 11.02.2026, 25.03.2026, 15.04.2026
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Andreas Krafft
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 01.10.2026, 29.10.2026, 17.12.2026, 11.02.2027, 18.03.2027, 22.04.2027
Wie entsteht verlässliches Wissen über das, was Menschen glauben und erleben?
Dieses Modul führt in die quantitative empirische Forschung ein und zeigt, wie Lebensrealitäten von Menschen systematisch erfasst und ausgewertet werden können. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Glaube, Werte und Erfahrungen empirisch untersuchen lassen, um zu nachvollziehbaren und überprüfbaren Erkenntnissen zu gelangen. So verbindet das Modul theologische Fragestellungen mit wissenschaftlicher Methodik.
Inhalte
Praxisbezug
Im Zentrum steht ein eigenes Forschungsprojekt: Du entwickelst eine Fragestellung, erhebst Daten und wertest diese statistisch aus. Dadurch lernst du, fundierte Aussagen über reale Glaubens- und Lebenssituationen zu treffen – eine Fähigkeit, die dir hilft, Gemeinde, Menschen und gesellschaftliche Entwicklungen besser zu verstehen und verantwortungsvoll darauf zu reagieren.
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Andreas Krafft
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 14.10.2026, 11.11.2026, 02.12.2026, 27.01.2027, 03.03.2027, 07.04.2027
Wie lassen sich Menschen, Milieus und kulturelle Prägungen so wahrnehmen, dass Gemeinde im eigenen Umfeld verständlich und relevant handeln kann?
Dieses Modul führt in die Analyse des sozialen und kulturellen Kontexts ein, in dem Kirche, Gemeinde oder Werk leben. Studierende lernen, gesellschaftliche Entwicklungen, unterschiedliche Grundmentalitäten und milieuspezifische Prägungen zu erkennen und mit dem MüKKe-Konzept methodisch zu untersuchen. So entsteht ein differenziertes Verständnis dafür, wie der eigene Kontext Gemeinde prägt und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für missionale Praxis ergeben.
Inhalte
Praxisbezug
Das Modul ist konsequent auf den eigenen Gemeindekontext ausgerichtet. Studierende analysieren den Sozialraum ihrer Gemeinde oder Zielgruppe, präsentieren ihre Ergebnisse in der Gemeindeleitung und leiten daraus erste Schritte für Gemeindearbeit und missionale Praxis ab.
Modus: Mit hybridem Unterricht
Lehrperson(en): Heinzpeter Hempelmann
Ort: Essen (DE), Lighthouse
Unterrichtstage: 25.11.2026, 26.11.2026, 03.02.2027, 04.02.2027
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
Den krönenden Abschluss deines Studiums zum MAS Pastorale Praxis (Quereinstieg) erzielst du mit deiner Masterarbeit
Eine Abschlussarbeit bietet die Möglichkeit, eine eigene theologische Fragestellung vertieft zu untersuchen und wissenschaftlich zu bearbeiten.
In diesem Modul entwickeln die Studierenden ein Forschungsprojekt, führen eine eigenständige Untersuchung durch und verfassen eine wissenschaftliche Arbeit. Dabei wenden sie die im Studium erworbenen methodischen Kompetenzen an und vertiefen ihre Fähigkeit, theologische Fragen systematisch zu analysieren und ihre Antworten begründet darzustellen.
Inhalte
Praxisbezug
Die Abschlussarbeit ermöglicht es, eine theologische Fragestellung aus dem eigenen Praxis- oder Interessensfeld vertieft zu bearbeiten. Dadurch lernen die Studierenden, komplexe Fragen aus Kirche, Theologie oder Gesellschaft wissenschaftlich zu untersuchen und fundierte Beiträge zur theologischen Reflexion zu leisten.
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 27.09.2025, 13.06.2026, 19.09.2026, 19.06.2026
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 19.09.2026, 19.06.2026
Studienleiter MAS Pastorale Praxis (Quereinstieg)
Studienleiter MAS Pastorale Praxis (Quereinstieg)
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