Fernstudium

Hier findest du alle CAS mit ihren Modulen,
die zu diesem Studiengang gehören.

Curriculum von
MAS Christlicher Glaube (Fernstudium)

Theologisch reflektieren - verantwortet glauben

So ist das MAS-Programm aufgebaut:

  • Es besteht aus 4 CAS und der Abschlussarbeit zu je 12 Credits.
  • Jedes CAS wiederum beinhaltet mehrere Module.
Fernstudium

Standard-Curriculum

Die folgenden CAS eröffnen dir eine solide theologische Grundlage. Du hast die Möglichkeit, Module daraus flexibel durch Alternativen zu ersetzen, um dein ganz spezifisches Studienprogramm zu erhalten.

CAS Missionale Theologie

Aus der Praxis für die Praxis (4 C.)

Was bedeutet es, Theologie wissenschaftlich zu betreiben – und wie kann sie zugleich der Praxis von Kirche und Gemeinde sowie dem eigenen Glaubensleben dienen?

In diesem Modul setzen sich Studierende mit den Grundlagen missionaler Theologie auseinander und reflektieren das Verhältnis von theologischer Theorie und gelebter Praxis. Dabei entwickeln sie ein eigenes Verständnis davon, wie theologisches Denken, Forschung und kirchliche Praxis zusammenwirken können.

 

Inhalte

  • Grundlagen und Selbstverständnis theologischen Arbeitens als wissenschaftliche Disziplin
  • Einführung in missionale Theologie und ihre Bedeutung für Kirche und Gesellschaft
  • Wissenschaftliches Arbeiten und zentrale Textformen theologischer Studienleistungen
  • Literaturrecherche, Literaturverwaltung und Wissensmanagement
  • Modelle zur Verbindung von theologischer Theorie und kirchlicher Praxis

 

Praxisbezug
Das Modul hilft Studierenden, theologische Fragen aus ihrer eigenen Gemeinde- oder Leitungspraxis reflektiert zu bearbeiten. Der entwickelte Theorie-Praxis-Zyklus unterstützt sie dabei, Erfahrungen aus dem kirchlichen Alltag theologisch zu analysieren und in verantwortetes Handeln zu übersetzen.

25/26 Aus der Praxis für die Praxis

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Tilman Gerber

Ort: Bienenberg, Liestal (CH)

Unterrichtstage: 18.09.2025, 19.09.2025, 20.09.2025

26/27 Aus der Praxis für die Praxis

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Roland Hardmeier, Ruedi Röthenmund, Tilman Gerber

Ort: Bienenberg, Liestal (CH)

Unterrichtstage: 24.09.2026, 25.09.2026, 26.09.2026

Missionale Theologie (8 C.)

Wie kann Theologie die Sendung Gottes in der Welt verstehen und reflektieren?

Dieses Modul führt in die Grundlagen missionaler Theologie ein und entfaltet das Konzept der Missio Dei als Leitperspektive theologischen Denkens. Studierende setzen sich mit zentralen Entwicklungen der Missionsgeschichte und der missionalen Theologie auseinander und reflektieren, wie das Evangelium und das Heil in Jesus Christus biblisch fundiert und kontextuell verständlich formuliert werden können.

 

Inhalte

  • Das Konzept der Missio Dei und seine biblische Verankerung
  • Entwicklung von der klassischen Missions­theologie zur missionalen Theologie
  • Mission und Kirche im Kontext einer post-christlichen Gesellschaft
  • Zentrale Themen missionaler Theologie und ihre methodischen Zugänge
  • Verständnis von Heil und Evangelium in einer missionalen Perspektive

 

Praxisbezug

Das Modul unterstützt Studierende darin, die Sendung der Kirche im Kontext einer säkularer werdenden Gesellschaft neu zu durchdenken. Die gewonnenen Einsichten helfen, das Evangelium kontextsensibel zu kommunizieren und missionale Perspektiven für Gemeinde und kirchliche Praxis zu entwickeln.

Missionale Theologie

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Manuel Reimer

Ort: zu Hause

CAS Neues Testament

Die Welt des Neuen Testaments (8 C.)

Wer das Neue Testament verstehen will, muss auch seine Entstehung und seinen historischen Kontext kennen.

Dieses Modul führt in die Welt des Neuen Testaments ein und erschließt die wichtigsten Hintergründe seiner Schriften. Studierende lernen zentrale Fragen zur Entstehung, zum literarischen Umfeld und zur Theologie der neutestamentlichen Texte kennen und gewinnen einen Überblick über Jesus, Paulus und die frühchristliche Bewegung.

 

Inhalte

  • Entstehung, Aufbau und Kanonbildung des Neuen Testaments
  • Einleitungsfragen zu den einzelnen neutestamentlichen Schriften
  • Frühjüdische und frühchristliche Literatur als Hintergrund des Neuen Testaments
  • Gesellschaftlicher, religiöser und kultureller Kontext der neutestamentlichen Zeit
  • Leben und Wirken Jesu sowie zentrale Aspekte der paulinischen Theologie

 

Praxisbezug

Das Modul vertieft das Verständnis der neutestamentlichen Schriften und ihrer historischen Hintergründe. Dadurch gewinnen Studierende eine fundierte Grundlage für Bibelauslegung, Predigt und theologische Reflexion in Gemeinde und kirchlicher Praxis.

Die Welt des Neuen Testaments

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Karsten Schmidtke

Ort: zu Hause

Biblische Texte auslegen und verstehen (4 C.)

Wie lässt sich ein biblischer Text so verstehen, dass seine ursprüngliche Aussage deutlich wird und zugleich seine Bedeutung für heute erschlossen werden kann?

Dieses Modul führt in die Grundlagen der biblischen Exegese ein und vermittelt zentrale Methoden zur Auslegung neutestamentlicher Texte. Studierende lernen, den historischen Kontext, die sprachliche Gestalt und die literarische Struktur biblischer Texte zu analysieren und ihre Botschaft verantwortet zu interpretieren.

 

Inhalte

  • Grundlagen der neutestamentlichen Exegese und ihrer Methodenschritte
  • Einführung in sprachliche Hilfsmittel und zentrale Begriffe der Bibelauslegung
  • Analyse von Struktur, Gattung und Wortbedeutung biblischer Texte
  • Hermeneutische Zugänge zur Bibel und ihre theologischen Voraussetzungen
  • Erstellung einer eigenständigen wissenschaftlichen Exegese

 

Praxisbezug

Das Modul vermittelt grundlegende Werkzeuge für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Bibel in Predigt, Lehre und persönlichem Bibelstudium. Die erworbenen exegetischen Fähigkeiten helfen, biblische Texte sorgfältig auszulegen und ihre Botschaft für heutige Kontexte verständlich zu erschließen.

Biblische Texte auslegen

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Ladina Schmidt

Ort: zu Hause

CAS Altes Testament

Die Welt des Alten Testaments (8 C.)

Wie kann das Alte Testament in seiner historischen Fremdheit verstanden und zugleich für heutige Glaubens- und Auslegungsfragen erschlossen werden?

Dieses Modul führt in die Welt des Alten Testaments ein und vermittelt grundlegende Kenntnisse zu seinen Schriften, ihrer Entstehung, ihrem geschichtlichen Umfeld und ihren theologischen Themen. Studierende lernen, zentrale hermeneutische Herausforderungen wahrzunehmen und alttestamentliche Texte in ihrem gesamtbiblischen Zusammenhang zu deuten.

 

Inhalte

  • Einführung in die Bücher des Alten Testaments und ihre Einleitungsfragen
  • Kanonbildung und Entstehung des Alten Testaments
  • Geschichte und Umwelt Israels sowie hebräisches Denken
  • Hermeneutik alttestamentlicher Texte und zentrale Auslegungsfragen
  • Ausgewählte Themen der Theologie des Alten Testaments

 

Praxisbezug

Das Modul stärkt die Fähigkeit, alttestamentliche Texte in Predigt, Unterricht und Gemeindepraxis verantwortungsvoll zu erschließen. Es hilft zudem, auch schwierige Texte theologisch fundiert einzuordnen und für heutige Leserinnen und Leser verständlich zur Sprache zu bringen.

Die Welt des Alten Testaments

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Ruben Hauck

Ort: zu Hause

Ganzheitliche Spiritualität leben (4 C.)

Wie kann christliche Spiritualität ganzheitlich gelebt und persönlich vertieft werden?

In diesem Modul lernen Studierende verschiedene Traditionen christlicher Spiritualität kennen und setzen sich mit ihren biblischen und theologischen Grundlagen auseinander. Durch Lektüre, persönliche Reflexion und praktische Übungen entdecken sie unterschiedliche geistliche Zugänge und entwickeln ein vertieftes Verständnis für die Vielfalt geistlichen Lebens.

 

Inhalte

  • Begriff und Verständnis christlicher Spiritualität
  • Verschiedene Traditionen geistlichen Lebens (z. B. kontemplative, charismatische, soziale und reformatorische Spiritualität)
  • Biblische Gestalten und ihre geistlichen Prägungen
  • Persönliche Spiritualitätstypen und unterschiedliche Zugänge zu Gott
  • Praktische Formen geistlicher Übung, Stille und geistlicher Reflexion

 

Praxisbezug

Das Modul unterstützt Studierende dabei, ihr persönliches geistliches Leben bewusst zu gestalten und zu vertiefen. Gleichzeitig hilft es, unterschiedliche Formen christlicher Spiritualität wertzuschätzen und in Gemeinde, Seelsorge und geistlicher Begleitung sensibel zu berücksichtigen.

Ganzheitliche Spiritualität leben

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: David Staub

Ort: zu Hause

CAS Systematische Theologie

Einführung Theologie (4 C.)

Was bedeutet es, Theologie zu betreiben – und wie entsteht verantwortetes theologisches Denken?  

Dieses Modul führt in grundlegende Perspektiven, Arbeitsweisen und Fragestellungen der Theologie ein. Studierende lernen, wie theologisches Denken zwischen Wissenschaft, kirchlicher Tradition und persönlichem Glauben entsteht und entwickeln fortgeschrittene Fähigkeiten im methodischen und reflektierten Theologisieren.

 

Inhalte

  • Grundfragen und Aufgaben christlicher Theologie
  • Theologie als wissenschaftliche Disziplin und geistliche Praxis
  • Methoden und Arbeitsweisen theologischen Denkens
  • Bedeutung von Bekenntnissen und theologischer Tradition
  • Wichtige Theologinnen und Theologen und ihr Beitrag zur Theologie

 

Praxisbezug

Das Modul legt eine Grundlage für verantwortliches theologisches Arbeiten in Kirche und Gesellschaft. Es unterstützt Studierende dabei, ihr eigenes theologisches Denken zu entwickeln und Glaubensfragen reflektiert in Gemeindepraxis, Leitung und Verkündigung einzubringen.

Einführung Theologie

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Dogmatik: Grundfragen des christlichen Glaubens (4 C.)

Zentrale Fragen des christlichen Glaubens prägen seit Jahrhunderten das Nachdenken der Theologie: Wer ist Gott? Ist Jesus wirklich Gott? Was geschah am Kreuz – und welche Hoffnung trägt der christliche Glaube für die Zukunft?

In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit grundlegenden Themen der christlichen Dogmatik auseinander und lernen verschiedene theologische Antworten aus Geschichte und Gegenwart kennen.

 

Inhalte

  • Gotteslehre und trinitarisches Verständnis Gottes
  • Philosophische und theologische Fragen zur Existenz Gottes
  • Person und Werk Jesu Christi
  • Deutungen des Kreuzesgeschehens in der Theologiegeschichte
  • Wesen und Auftrag der Kirche
  • Christliche Hoffnung auf die Zukunft

 

Praxisbezug

Das Modul stärkt die Fähigkeit, zentrale Inhalte des christlichen Glaubens verständlich zu erklären und im Gespräch mit kritischen Fragen zu vertreten. Dadurch unterstützt es Studierende darin, ihren Glauben reflektiert zu kommunizieren und in Gemeinde, Bildung und Öffentlichkeit verantwortet zur Sprache zu bringen.

Grundfragen des Christlichen Glaubens

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Zachary Fischer

Ort: zu Hause

Ethisch entscheiden und handeln (4 C.)

Ethische Fragen begegnen uns im Alltag ebenso wie in Kirche und Gesellschaft: Wie sollen Christen und Christinnen handeln, wenn moralische Überzeugungen auf komplexe Lebenssituationen treffen?

Dieses Modul führt in die Grundlagen christlicher Ethik ein und zeigt, wie ethische Fragestellungen verantwortet reflektiert werden können. Die Studierenden lernen zentrale ethische Ansätze kennen und üben, konkrete moralische Fragen theologisch fundiert zu analysieren und zu beurteilen.

 

Inhalte

  • Grundlagen allgemeiner und theologischer Ethik
  • Wichtige ethische Ansätze und ihre Argumentationsweisen
  • Individualethik und Sozialethik im christlichen Denken
  • Analyse gesellschaftlicher und kirchlicher ethischer Fragestellungen
  • Modelle und Schritte verantwortlicher ethischer Urteilsbildung

 

Praxisbezug

Das Modul unterstützt die Studierenden dabei, moralische Fragen aus persönlichem Leben, Gemeinde und Gesellschaft reflektiert zu beurteilen. Die erlernten Methoden helfen, ethische Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen und verantwortungsvoll in kirchlichen und gesellschaftlichen Kontexten zu handeln.

Ethisch Entscheiden und Handeln

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Zachary Fischer

Ort: zu Hause

Wahlpflicht-CAS

Von den 3 möglichen CAS in diesem Bereich musst du dir 1 CAS aussuchen. 

Abschlussmodul

Den krönenden Abschluss deines Studiums zum MAS Christlicher Glaube (Fernstudium) erzielst du mit deiner Masterarbeit.

Masterarbeit (12 C.)

Eine Abschlussarbeit bietet die Möglichkeit, eine eigene theologische Fragestellung vertieft zu untersuchen und wissenschaftlich zu bearbeiten.

In diesem Modul entwickeln die Studierenden ein Forschungsprojekt, führen eine eigenständige Untersuchung durch und verfassen eine wissenschaftliche Arbeit. Dabei wenden sie die im Studium erworbenen methodischen Kompetenzen an und vertiefen ihre Fähigkeit, theologische Fragen systematisch zu analysieren und ihre Antworten begründet darzustellen.

 

Inhalte

  • Entwicklung einer eigenen theologischen Forschungsfrage
  • Erstellung und Präsentation eines wissenschaftlichen Forschungsproposals
  • Literaturrecherche und wissenschaftliche Methodik
  • Durchführung einer eigenständigen theologischen Untersuchung
  • Verfassen und Präsentation der Abschlussarbeit

 

Praxisbezug

Die Abschlussarbeit ermöglicht es, eine theologische Fragestellung aus dem eigenen Praxis- oder Interessensfeld vertieft zu bearbeiten. Dadurch lernen die Studierenden, komplexe Fragen aus Kirche, Theologie oder Gesellschaft wissenschaftlich zu untersuchen und fundierte Beiträge zur theologischen Reflexion zu leisten.

25/27 Abschlussarbeit

Modus: Mit virtuellem Unterricht

Lehrperson(en): Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Unterrichtstage: 27.09.2025, 13.06.2026, 19.09.2026, 19.06.2026

26/28 Abschlussarbeit

Modus: Mit virtuellem Unterricht

Lehrperson(en): Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Unterrichtstage: 19.09.2026, 19.06.2026

Modulalternativen

Mit den folgenden Modulen kannst du dein Curriculum spezifisch auf deine Bedürfnisse anpassen.

Bibelwissenschaftliche Module

Griechisch (4 C.)

Wie verändert es den Zugang zum Neuen Testament, wenn du seine Texte in der Originalsprache lesen kannst?

Dieses Modul führt in die Grundlagen des Koine-Griechisch ein und erschließt damit die Sprache des Neuen Testaments. Du lernst zentrale grammatikalische und syntaktische Strukturen sowie grundlegenden Wortschatz kennen und entwickelst die Fähigkeit, neutestamentliche Texte mit Hilfsmitteln selbst zu übersetzen. So eröffnet sich ein vertiefter Zugang zur biblischen Auslegung und zur wissenschaftlichen Literatur.

 

Inhalte

  • Einführung in Schrift, Formenlehre und Wortschatz des Koine-Griechisch
  • Grundlegende grammatikalische und syntaktische Strukturen
  • Übersetzung neutestamentlicher Texte mit Hilfsmitteln
  • Sprachliche Grundlagen für Exegese und Predigtvorbereitung
  • Verständnis griechischer Begriffe und Formulierungen in der Fachliteratur

 

Praxisbezug
Das Modul legt eine wichtige sprachliche Grundlage für die Arbeit mit dem Neuen Testament. Es befähigt dazu, biblische Texte genauer zu erschließen, exegetische Entscheidungen besser nachzuvollziehen und wissenschaftliche Literatur der neutestamentlichen Forschung kompetenter zu nutzen.

Griechisch

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Martin Bürgi

Ort: zu Hause

Das Alte Testament im Grundriss (4 C.)

Wie lässt sich das Alte Testament in seinen Grundzügen verstehen und für heutige theologische Fragen erschließen?

Dieses Modul bietet eine Einführung in Aufbau, Entstehung und zentrale Themen des Alten Testaments und vermittelt grundlegende Orientierung im Umgang mit seinen Schriften. Studierende lernen, alttestamentliche Texte in ihrem literarischen und gesamtbiblischen Zusammenhang wahrzunehmen und hermeneutische Zugänge reflektiert anzuwenden.

 

Inhalte

  • Überblick über die Bücher des Alten Testaments und ihre Einleitungsfragen
  • Kanonbildung und Entstehung des Alten Testaments
  • Grundlinien der Geschichte Israels
  • Einführung in zentrale Textkorpora wie Tora, Geschichtsbücher und Weisheitsliteratur
  • Grundlagen der Hermeneutik alttestamentlicher Texte

 

Praxisbezug

Das Modul legt eine Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Alten Testament in Predigt, Unterricht und Gemeindepraxis. Es unterstützt Studierende dabei, auch fremd gewordene Texte besser zu verstehen und ihre Bedeutung für Glauben und kirchliches Leben zu erschließen.

Das Alte Testament im Grundriss

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Ruben Hauck

Ort: zu Hause

Das Neue Testament im Grundriss (4 C.)

Warum sind die Evangelien so ähnlich – und gleichzeitig so unterschiedlich?

Dieses Modul eröffnet dir einen fundierten Zugang zum Neuen Testament, indem du seine Entstehung, seine Schriften und seine zentralen theologischen Linien kennenlernst und einordnen lernst. Du arbeitest dich systematisch durch die einzelnen Bücher, erschließt ihre historischen Hintergründe und entwickelst ein tragfähiges Überblickswissen, das dir hilft, die Botschaft des Neuen Testaments im Zusammenhang zu verstehen.

 

Inhalte

  • Überblick über die Schriften des Neuen Testaments
  • Einleitungsfragen zu allen ntl Büchern (Verfasser, Adressaten, Zeit, Aufbau, Theologie)
  • Entstehung und Zusammensetzung des Neuen Testaments
  • Zentrale Themen der Evangelien, der Apostelgeschichte und der Briefliteratur
  • Erkennen grundlegender Zusammenhänge und theologischer Linien
  • Vorbereitung auf eine mündliche Prüfung

 

Praxisbezug

Das Modul legt eine wichtige Grundlage für Verkündigung, Unterricht und theologisches Arbeiten. Durch das gezielte Memorieren zentraler Inhalte und das Einüben mündlicher Wiedergabe entwickelst du die Fähigkeit, biblische Inhalte klar, strukturiert und verständlich weiterzugeben.

Das Neue Testament im Grundriss

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Martin Bürgi

Ort: zu Hause

Genesis (4 C.)

Wo beginnt die große Geschichte der Bibel – und warum prägt sie bis heute unser Verständnis von Gott, Mensch und Welt?

Dieses Modul führt in das Buch Genesis als grundlegenden Auftakt der biblischen Erzählung ein. Studierende setzen sich mit den Ursprungsfragen des Glaubens auseinander und entdecken zentrale Themen wie Schöpfung, Bund, Erwählung und Verheißung. Dabei wird Genesis sowohl als eigenständiges Werk als auch als Teil des größeren biblischen Zusammenhangs verstanden, dessen Linien sich durch die gesamte Schrift hindurchziehen.

 

Inhalte

  • Aufbau und zentrale Themen des Buches Genesis
  • Historische und literarische Hintergründe des Pentateuchs
  • Sozio-kulturelle Kontexte der Erzväterzeit
  • Vergleich mit altorientalischen Texten und Traditionen
  • Exegetische Vertiefung ausgewählter Schlüsseltexte
  • Biblisch-theologische Reflexion zentraler Motive (z. B. Schöpfung, Bund, Verheißung)

 

Praxisbezug
Das Modul verbindet eigenständige Textarbeit mit wissenschaftlicher Reflexion und theologischer Anwendung. Studierende entwickeln eigene Auslegungen, setzen sich kritisch mit Forschungsperspektiven auseinander und übertragen zentrale Einsichten aus der Genesis auf heutige Glaubens- und Lebensfragen.

Genesis

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Ruben Hauck

Ort: zu Hause

Apostelgeschichte (4 C.)

Wie entstand die Kirche – und was bedeutet das für unseren Auftrag heute?

Dieses Modul erschließt die Apostelgeschichte als grundlegendes Dokument der frühen Kirche und lädt dazu ein, ihre Dynamik neu zu entdecken. Studierende verfolgen, wie sich das Evangelium von Jerusalem bis an die Grenzen der damaligen Welt ausbreitet, und setzen sich mit den theologischen, historischen und missionalen Linien dieses Prozesses auseinander. Dabei wird deutlich, wie eng das Wirken des Heiligen Geistes, die Entwicklung der Gemeinde und die Überschreitung kultureller Grenzen miteinander verbunden sind.

 

Inhalte

  • Aufbau, Hintergrund und theologische Schwerpunkte der Apostelgeschichte
  • Die Rolle des Heiligen Geistes im Heilsgeschehen
  • Die Ausbreitung des Evangeliums über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg
  • Zentrale Konflikte und Klärungsprozesse der frühen Kirche
  • Gemeindeverständnis und Gemeindepraxis im lukanischen Doppelwerk
  • Vertiefung ausgewählter Themen anhand theologischer Fachliteratur

 

Praxisbezug
Das Modul verbindet exegetische, systematische und praktische Perspektiven: Studierende reflektieren die Bedeutung der Apostelgeschichte für heutige missionale Praxis, entwickeln eigene theologische Positionen und übertragen zentrale Impulse auf die Gestaltung von Gemeinde in ihrem Kontext.

Apostelgeschichte

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Römerbrief (4 C.)

Wie wird ein Mensch vor Gott gerecht – und was bedeutet das konkret für Glauben und Leben heute?

Dieses Modul erschließt den Römerbrief als zentrale theologische Darlegung des Evangeliums und zugleich als Schreiben aus einer konkreten missionarischen Situation heraus. Studierende setzen sich intensiv mit dem Gedankengang des Paulus auseinander, lernen historische Hintergründe kennen und verfolgen, wie sich seine Argumentation im Spannungsfeld von Juden und Heiden entfaltet. Dabei wird sichtbar, wie eng Theologie und Mission miteinander verbunden sind und wie das Evangelium in konkrete Lebensrealitäten hinein gesprochen wird.

 

Inhalte

  • Aufbau, Argumentationsgang und zentrale Themen des Römerbriefes
  • Leben und Theologie des Paulus im historischen Kontext
  • Die Gemeinde in Rom sowie Anlass und Ziel des Briefes
  • Zentrale Begriffe wie Gerechtigkeit, Rechtfertigung und neues Leben
  • Exegetische Vertiefung ausgewählter Textabschnitte
  • Wirkungsgeschichte des Römerbriefes (u. a. Luther, Barth)

 

Praxisbezug
Das Modul führt von der eigenen Textbegegnung über wissenschaftliche Auslegung hin zur konkreten Vermittlung: Studierende bereiten einen Themenabend vor, verfassen eine fundierte Exegese und entwickeln eine kontextbezogene Predigt. So wird der Römerbrief nicht nur verstanden, sondern in heutige Verkündigung und Gemeindepraxis übersetzt.

Römerbrief

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Martin Bürgi

Ort: zu Hause

Systematisch-theologische Module

Überblick Kirchen- und Dogmengeschichte (4 C.)

Wie prägt die Geschichte der Kirche unser theologisches Denken und unsere kirchliche Praxis bis heute?

Dieses Modul führt in die großen Epochen der Kirchen- und Dogmengeschichte ein und zeigt, wie sich christlicher Glaube in Auseinandersetzung mit wechselnden historischen, kulturellen und theologischen Herausforderungen entwickelt hat. Studierende gewinnen einen Überblick über zentrale Personen, Bewegungen und Lehrentscheidungen der Kirchengeschichte und lernen, deren Bedeutung für Gegenwart und eigenes kirchliches Umfeld einzuordnen.

 

Inhalte

  • Einführung in Aufgaben und Methoden der Kirchen- und Dogmengeschichte
  • Überblick über die fünf großen Epochen der Kirchengeschichte
  • Zentrale Personen, Bewegungen und Konflikte der Kirchen- und Dogmengeschichte
  • Entwicklung kirchlicher Lehrmeinungen im historischen Kontext
  • Vertiefung eines selbst gewählten kirchengeschichtlichen Themas
  • Auseinandersetzung mit der Geschichte der eigenen Denomination oder Gemeinde

 

Praxisbezug
Das Modul hilft, gegenwärtige Gemeindepraxis und eigene theologische Prägungen geschichtlich besser zu verstehen. Es fördert die Fähigkeit, aus früheren Entwicklungen, Konflikten und Reformprozessen für Kirche und Gemeindeleben heute zu lernen.

Überblick Kirchen- und Dogmengeschichte

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Zachary Fischer

Ort: zu Hause

Dogmatik: Vertiefung der Grundfragen des christlichen Glaubens (4 C.)

Was glauben wir eigentlich – und wie lässt sich dieser Glaube heute verständlich und verantwortet formulieren?

Dieses Modul vertieft die Kenntnisse von zentralen Themen der christlichen Dogmatik und lädt dazu ein, den eigenen Glauben noch eingehender zu durchdenken. Studierende setzen sich mit klassischen und aktuellen theologischen Positionen auseinander und lernen, die Inhalte des christlichen Glaubens systematisch zu erschließen. Dabei wird deutlich, wie sich Glaubensüberzeugungen aus der Tradition speisen und zugleich immer neu für die Gegenwart formuliert werden müssen.

 

Inhalte

  • Klassische Loci der Dogmatik
    • Prolegomena
    • Trinität, Gotteslehre, Christologie und Pneumatologie
    • Schöpfungslehre, Soteriologie, Ekklesiologie und Sakramentenlehre
    • Eschatologie
  • Auseinandersetzung mit theologischen Positionen aus Vergangenheit und Gegenwart

 

Praxisbezug
Das Modul verbindet theologische Tiefenbohrungen mit persönlicher Sprachfähigkeit: Studierende entwickeln eine eigene, reflektierte Position zu zentralen Glaubensinhalten und lernen, diese verständlich zu kommunizieren – sowohl im innerkirchlichen Kontext als auch im Gespräch mit Menschen außerhalb der Kirche.

Dogmatik: Vertiefung der Grundfragen des christlichen Glaubens

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Zachary Fischer

Ort: zu Hause

Hermeneutik: Die Bibel missional verstehen (4 C.)

Warum verstehen Menschen denselben biblischen Text so unterschiedlich – und was bedeutet das für unseren Glauben heute?

Dieses Modul führt in die Grundlagen hermeneutischen Denkens ein und lädt dazu ein, das eigene Bibelverständnis bewusst zu reflektieren. Ausgehend von der Erfahrung, dass Verstehen nie selbstverständlich ist, setzen sich Studierende mit unterschiedlichen Zugängen zur Schrift auseinander – im Spannungsfeld von Tradition, persönlicher Prägung und theologischer Vielfalt. Im Dialog zwischen verschiedenen hermeneutischen Ansätzen lernen sie, wie Auslegung geschieht, wo ihre Grenzen liegen und wie ein verantworteter Umgang mit der Bibel heute aussehen kann.

 

Inhalte

  • Grundlagen und Fragestellungen der theologischen Hermeneutik
  • Vergleich unterschiedlicher hermeneutischer Ansätze (u. a. Bartholomew und Luz)
  • Einblick in die Geschichte der Bibelauslegung
  • Reflexion von Voraussetzungen, Prägungen und Kontexten des Verstehens
  • Auseinandersetzung mit zentralen Spannungsfeldern (z. B. Wahrheit und Vielfalt, Wissenschaft und Gemeindeglaube)
  • Entwicklung einer eigenen, begründeten Hermeneutik

 

Praxisbezug
Das Modul verbindet theologische Reflexion mit konkreter Anwendung: Studierende entwickeln eine eigene Hermeneutik und übertragen diese auf den Gemeindekontext. Dabei entsteht eine praxisnahe Perspektive, wie ein verantworteter, dialogfähiger und missionaler Umgang mit der Bibel heute gestaltet werden kann.

25/26 Hermeneutik: Die Bibel missional verstehen

Modus: Mit hybridem Unterricht

Lehrperson(en): Philipp Wenk

Ort: FCG, Olten (CH)

Unterrichtstage: 19.03.2026, 20.03.2026, 23.04.2026, 24.04.2026

Hermeneutik: Die Bibel missional verstehen

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Soteriologie: Das Heil missional erfassen (4 C.)

Was genau macht das Evangelium eigentlich zur „guten Nachricht“ – und für wen ist es heute noch gut?

Dieses Modul erschließt das christliche Verständnis von Heil im Spannungsfeld von biblischer Überlieferung und gegenwärtigen Lebenswelten. Studierende setzen sich mit unterschiedlichen Deutungen von Unheil und Heil auseinander, reflektieren zentrale soteriologische Modelle – insbesondere im Blick auf Kreuz und Auferstehung – und entwickeln eine eigene, missionale Sprachfähigkeit. Dabei wird Theologie konsequent als Dialog verstanden: zwischen der biblischen Gesamterzählung und den Fragen, Sehnsüchten und Herausforderungen heutiger Menschen.

 

Inhalte

  • Wahrnehmung von Heil und Unheil in Gesellschaft, Kirche und persönlichem Leben
  • Biblische, historische und systematische Deutungen des Kreuzes Jesu Christi
  • Überblick über zentrale soteriologische Traditionen und ihre Kontroversen
  • Entwicklung einer missionalen Theologie des Heils
  • Kontextualisierung theologischer Inhalte für heutige Lebenswelten
  • Übersetzung theologischer Einsichten in kommunikative Praxis (z. B. Predigt)

 

Praxisbezug
Das Modul führt konsequent von der Analyse zur Anwendung: Ausgehend von eigenen Beobachtungen und theologischen Klärungen entwickeln Studierende eine verständliche und kontextbezogene Darstellung des Evangeliums und setzen diese in einer Kurzpredigt konkret um.

Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.

Pneumatologie: Dem Wehen des Geistes nachdenken (4 C.)

Wie wirkt der Heilige Geist – und wie lässt sich seine Gegenwart heute erkennen und erleben?

Dieses Modul erschließt das Wirken des Heiligen Geistes aus biblischer, theologischer und kirchlicher Perspektive und bringt unterschiedliche Verständnisse miteinander ins Gespräch. Studierende setzen sich mit klassischen und aktuellen Deutungen auseinander, vergleichen verschiedene christliche Traditionen und entwickeln eine reflektierte, eigene Sicht auf eine geerdete und zugleich lebendige Spiritualität. Dabei wird der Heilige Geist nicht nur als theologisches Konzept bedacht, sondern als konkrete Wirklichkeit, die Glauben, Gemeinschaft und Alltag prägt.

 

Inhalte

  • Persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Verständnis des Heiligen Geistes
  • Der Heilige Geist im Kontext der Trinität
  • Pneumatologie in verschiedenen christlichen Traditionen
  • Biblische Perspektiven auf das Wirken des Geistes
  • Entwicklung einer zeitgemäßen, gemeinschaftsorientierten Spiritualität
  • Reflexion der eigenen geistlichen Entwicklung im Verlauf des Moduls

 

Praxisbezug
Das Modul verbindet theologische Klärung mit persönlicher und gemeindlicher Praxis. Es hilft, geistliche Erfahrungen einzuordnen, Sprachfähigkeit über das Wirken des Geistes zu gewinnen und eine Spiritualität zu entwickeln, die sowohl persönlich als auch gemeinschaftlich tragfähig ist.

Pneumatologie: Dem Wehen des Geistes nachdenken

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Matthias Wenk

Ort: zu Hause

Ekklesiologie: Missional Gemeinde gestalten (4 C.)

Was macht Kirche eigentlich zur Kirche – und wie kann sie heute relevant sein?

Dieses Modul führt in die zentralen Fragen der Ekklesiologie ein und verbindet biblische Grundlagen mit aktuellen Herausforderungen von Gemeinde im 21. Jahrhundert. Du setzt dich mit dem Wesen, Auftrag und der Gestalt von Kirche auseinander, reflektierst verschiedene Gemeindemodelle und entwickelst eine eigene, kontextbezogene Sicht von missionaler Gemeinde.

 

Inhalte

  • Grundbegriffe und biblische Grundlagen der Ekklesiologie
  • Wesen, Auftrag und Identität von Kirche
  • Überblick über verschiedene Gemeindebaukonzepte und Modelle
  • Entwicklungen in der evangelikalen Bewegung und missionales Denken
  • Verbindung von Theologie, Leitung und Gemeindepraxis
  • Reflexion des eigenen Gemeindekontexts und Entwicklung konkreter Umsetzungsschritte

 

Praxisbezug

Das Modul verbindet theologische Reflexion eng mit konkreter Gemeindepraxis. Durch Selbstreflexion, Interviews und eine eigene Vertiefungsarbeit entwickelst du Ansätze, wie Kirche in deinem Kontext missionarisch, relevant und zugleich biblisch fundiert gestaltet werden kann.

Ekklesiologie: Missional Gemeinde gestalten

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Gero Waßweiler

Ort: zu Hause

Eschatologie: Begründet hoffen, hoffend leben (4 C.)

Was erwarten wir eigentlich, wenn wir vom „Ende“ sprechen – und wie prägt diese Hoffnung unser Leben heute?

Dieses Modul führt in die christliche Zukunftserwartung ein und erschließt zentrale biblische, dogmatische und ethische Perspektiven der Eschatologie. Studierende setzen sich mit grundlegenden Texten der Bibel auseinander, reflektieren unterschiedliche theologische Modelle und lernen, die Spannung zwischen bereits angebrochener und noch ausstehender Vollendung zu verstehen. Dabei wird deutlich, dass es in der Eschatologie nicht nur um das Ende der Welt geht, sondern um die Hoffnung auf die Erfüllung von Gottes Gegenwart in der gesamten Schöpfung.

 

Inhalte

  • Biblische Grundlagen der Eschatologie (u. a. Evangelien, Paulus, Offenbarung)
  • Zentrale Begriffe und Konzepte wie „Fülle“ (pleroma) und Vollendung
  • Dogmatische Entwürfe zur Zukunft der Welt und zur Rolle der Trinität
  • Verschiedene Modelle vom Ausgang der Geschichte (z. B. Apokatastasis)
  • Reflexion zeitgenössischer Zukunftsvorstellungen zwischen Optimismus und Pessimismus
  • Vertiefung eines selbst gewählten eschatologischen Themas
  • Zusammenhang von Eschatologie, Ethik und gelebtem Glauben

 

Praxisbezug
Das Modul hilft, eigene Zukunftsvorstellungen zu klären und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Es zeigt, wie Hoffnung auf Gottes Zukunft das gegenwärtige Handeln prägt – persönlich, gemeindlich und gesellschaftlich.

Eschatologie. Begründet hoffen, hoffend leben

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Zachary Fischer

Ort: zu Hause

Gelebter Glaube in einer säkularen post-christlichen Welt (4 C.)

Wie kann christlicher Glaube in einer Welt gelebt werden, in der er nicht mehr selbstverständlich ist?

Dieses Modul setzt sich mit den Herausforderungen einer post-christlichen Gesellschaft auseinander und entwickelt Wege, wie Glaube heute authentisch, verständlich und relevant gelebt werden kann. Dabei verbindest du Analyse, theologische Reflexion und konkrete Projektentwicklung, um tragfähige Antworten für Kirche und Gesellschaft zu erarbeiten.

 

Inhalte

  • Analyse gegenwärtiger religiöser und gesellschaftlicher Entwicklungen
  • Auseinandersetzung mit zentralen Stimmen zur Post-Christentum-Debatte
  • Interpretation der aktuellen Situation und ihrer Ursachen
  • Reflexion möglicher Zukunftsvisionen für Glauben und Kirche
  • Entwicklung konkreter Projekte für gelebten Glauben im heutigen Kontext
  • Verbindung von theologischer Theorie und praktischer Umsetzung

 

Praxisbezug

Das Modul führt bewusst von der Analyse zur konkreten Umsetzung: Du entwickelst ein eigenes Projekt, das Glauben im heutigen Kontext erfahrbar macht, und lernst, theologische Einsichten in konkrete Schritte für Kirche, Gemeinschaft oder Gesellschaft zu übersetzen.

Gelebter Glaube in einer säkularen post-christlichen Zeit

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Wahrheit in einer pluralistischen Welt (4 C.)

Wie lässt sich christlicher Wahrheitsanspruch in einer pluralistischen Welt vertreten, ohne andere abzuwerten oder die eigene Überzeugung zu verlieren?

Dieses Modul führt in zentrale Fragen nach Wahrheit, Offenbarung und Gotteserkenntnis ein und reflektiert, wie christlicher Glaube unter den Bedingungen religiöser Vielfalt verständlich und verantwortet zur Sprache kommen kann. Studierende setzen sich mit theologischen Wahrheitskonzeptionen, der Rationalität des Glaubens und klassischer Religionskritik auseinander und lernen, die Spannung zwischen eigener Glaubensüberzeugung und fremden Wahrheitsansprüchen reflektiert auszuhalten.

 

Inhalte

  • Grundfragen zum Wahrheitsbegriff in Theologie und Philosophie
  • Wahrheit, Offenbarung und Gotteserkenntnis im christlichen Glauben
  • Verhältnis von Bibel, Tradition und theologischer Erkenntnis
  • Rationalität des Glaubens und Darstellung christlicher Überzeugungen
  • Auseinandersetzung mit klassischer Religionskritik
  • Kommunikation des christlichen Glaubens in einer pluralistischen Welt

 

Praxisbezug
Das Modul stärkt die Fähigkeit, den eigenen Glauben in einer religiös vielfältigen und säkularen Umgebung verständlich, dialogfähig und zugleich profiliert zu vertreten. Es hilft, kritische Anfragen an Religion ernst zu nehmen und in Gesprächen über Wahrheit, Glaube und Gotteserkenntnis sprachfähig zu werden.

Wahrheit in einer pluralistischen Welt

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Benjamin Leuenberger

Ort: zu Hause

Kernfragen und Perspektiven evangelikaler Theologie (4 C.)

Was bedeutet es eigentlich, „evangelikal“ zu glauben – und wie tragfähig ist dieses Verständnis heute?

Dieses Modul erschließt die historischen Wurzeln, theologischen Grundüberzeugungen und aktuellen Spannungsfelder evangelikaler Theologie. Studierende setzen sich mit unterschiedlichen Definitionsversuchen, hermeneutischen Ansätzen und inneren Debatten auseinander und lernen, den eigenen theologischen Standort kritisch zu reflektieren. Dabei wird sichtbar, wie vielfältig die evangelikale Bewegung ist und welche Herausforderungen sich für ihre Zukunft im Spannungsfeld von Tradition, Bibelverständnis und gesellschaftlichem Wandel ergeben.

 

Inhalte

  • Annäherung an den Begriff „evangelikal“ und seine Entwicklung
  • Historische Wurzeln und prägende Strömungen der Bewegung
  • Zentrale Merkmale evangelikaler Frömmigkeit und Theologie
  • Evangelikale Hermeneutik und Schriftverständnis
  • Eigene Glaubensbiografie im Kontext evangelikaler Prägung
  • Kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Debatten und Herausforderungen
  • Entwicklung eigener Perspektiven für die Zukunft evangelikaler Theologie

 

Praxisbezug
Das Modul hilft, den eigenen theologischen Hintergrund besser zu verstehen und sprachfähig zu machen. Es fördert die Fähigkeit, unterschiedliche Positionen innerhalb evangelikaler Theologie einzuordnen und konstruktiv mit Spannungen umzugehen – sowohl im persönlichen Glauben als auch im Gemeindekontext.

Kernfragen und Perspektiven evangelikaler Theologie

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Ruben Hauck

Ort: zu Hause

Einführung in die Philosophiegeschichte (4 C.) 

Warum lohnt es sich, sich mit den großen Denkern der Geschichte auseinanderzusetzen – und was hat das mit Glauben zu tun?

Dieses Modul bietet eine Einführung in die Geschichte der Philosophie und ihre zentralen Fragestellungen. Studierende lernen, wie sich philosophisches Denken von der Antike bis zur Gegenwart entwickelt hat und welche Fragen Menschen dabei immer wieder bewegt haben. Dabei wird auch das Verhältnis von Philosophie und Theologie reflektiert, sodass deutlich wird, wie beide Disziplinen sich gegenseitig herausfordern und bereichern können.

 

Inhalte

  • Grundfragen: Was ist Philosophie und welche Aufgaben hat sie?
  • Verhältnis von Philosophie und Glaube
  • Überblick über die Geschichte der Philosophie (Antike, Mittelalter, Neuzeit, Gegenwart)
  • Zentrale Denker und ihre Beiträge
  • Einführung in grundlegende philosophische Problemstellungen
  • Entwicklung und Bearbeitung einer eigenen philosophischen Fragestellung

 

Praxisbezug
Das Modul stärkt die Fähigkeit, komplexe Fragen zu durchdenken und argumentativ zu bearbeiten. Es hilft, philosophische Positionen zu verstehen, kritisch zu reflektieren und für theologische Fragestellungen fruchtbar zu machen – sowohl im Studium als auch im persönlichen und gemeindlichen Kontext.

Einführung in die Philosophiegeschichte

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Weltreligionen und Ideologien (4 C.) 

Wie begegnest du Menschen mit anderem Glauben, ohne deinen eigenen zu verlieren? Und wie lernst du diesen dadurch vielleicht sogar noch besser zu verstehen?

Dieses Modul eröffnet einen differenzierten Zugang zu Weltreligionen und Ideologien und verbindet fachliches Wissen mit persönlicher Begegnung. Studierende setzen sich mit zentralen religiösen Traditionen auseinander, reflektieren deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum christlichen Glauben und entwickeln eine eigene Position im interreligiösen Dialog. Dabei wird auch die Frage nach Wahrheit, Mission und respektvoller Kommunikation in einer pluralen Gesellschaft vertieft.

 

Inhalte

  • Einführung in den Religionsbegriff und persönliche Zugänge zu Religion
  • Theologie der Religionen und Verhältnis von Christentum zu anderen Glaubenssystemen
  • Grundlagen und Praxis von Evangelisation im interreligiösen Kontext
  • Überblick über zentrale Weltreligionen
  • Vertiefung zu Hinduismus, Buddhismus und Islam
  • Begegnung mit religiösen Praxisformen und Kultstätten
  • Auseinandersetzung mit Sekten und neuen religiösen Bewegungen

 

Praxisbezug
Das Modul stärkt interkulturelle Kompetenz und befähigt dazu, Menschen anderer Religionen respektvoll und dialogfähig zu begegnen. Es hilft, den eigenen Glauben verständlich zu kommunizieren und in konkreten Begegnungen sensibel, reflektiert und verantwortungsvoll zu handeln.

Weltreligionen und Ideologien

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Tabea Binder

Ort: zu Hause

Praktisch-theologische Module

Studienreise (4 C.)

Wie kann Kirche heute so gelebt werden, dass sie Menschen wirklich erreicht und verändert?

Dieses Modul verbindet theologische Reflexion mit konkreten Einblicken in gelebte Gemeindepraxis und eröffnet neue Perspektiven für Jüngerschaft und Mission. Auf einer Studienreise begegnest du unterschiedlichen Kirchen und Projekten, reflektierst deren Ansätze und gewinnst Impulse für die Weiterentwicklung deiner eigenen Arbeit und deines Kirchenverständnisses.

 

Inhalte

  • Auseinandersetzung mit Jüngerschaft und Mission im eigenen Kontext
  • Kennenlernen unterschiedlicher Gemeindemodelle und Ausdrucksformen von Kirche
  • Reflexion von Kirche im gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld
  • Begegnung mit Leitungspersonen und Einblick in praktische Gemeindearbeit
  • Verarbeitung persönlicher Lernerfahrungen in Reflexionen und Essays
  • Entwicklung einer eigenen Vision von Kirche der Zukunft

 

Praxisbezug

Die Studienreise ist stark erfahrungsorientiert: Du beobachtest konkrete Gemeindepraxis vor Ort, führst Gespräche und reflektierst deine Eindrücke persönlich und theologisch. Die gewonnenen Erkenntnisse werden direkt auf deinen eigenen Kontext übertragen und in konkrete nächste Schritte für deine Arbeit umgesetzt.

25/26 Studienreise

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Moritz Brockhaus

Ort: Berlin (DE), CVJM

Unterrichtstage: 07.05.2026, 08.05.2026, 09.05.2026, 10.05.2026

26/27 Studienreise

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Tilman Gerber

Ort: Aarau (CH), Vineyard

Unterrichtstage: 01.04.2027, 02.04.2027, 03.04.2027, 04.04.2027

Seelsorge in der Praxis (4 C.)

Wie kannst du Menschen seelsorglich begleiten, ohne dich zu verlieren – und dabei zwischen Auftrag, Nähe, Verantwortung und gesunder Abgrenzung klar navigieren?

Seelsorge findet selten im Lehrbuch statt, sondern in konkreten Begegnungen mit Menschen in ihren Lebenssituationen. Wer seelsorgerlich begleitet, steht dabei im Spannungsfeld von persönlicher Betroffenheit, geistlichem Auftrag, fachlicher Verantwortung und der Notwendigkeit klarer Abgrenzung.

Dieses Modul knüpft an vorhandenes Wissen an, greift und frischt zentrale Grundlagen der seelsorgerlichen Gesprächsführung auf und stellt konsequent die Fragen aus der eigenen Praxis ins Zentrum. Du klärst deinen Auftrag in seelsorgerlichen Gesprächen und gewinnst Sicherheit in der Strukturierung und Gestaltung solcher Begegnungen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Wahrnehmung von Übertragungs- und Projektionsdynamiken sowie der Unterscheidung zwischen seelsorgerlicher Begleitung, Beratung und Therapie. Sowohl Selbstfürsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Informationen sowie die Klärung des Seelsorgeauftrages bei dir in der Gemeinde sind Inhalte dieses Moduls.

Intervision, Fallbesprechungen und Austausch sind ein wichtiger Bestandteil. Anhand realer Situationen aus deinem Alltag erhältst du konkrete Hilfestellungen für deine seelsorgerliche Praxis – sowohl in Einzelbegegnungen als auch im Aufbau und der Weiterentwicklung von Seelsorge vor Ort.

26/27 Seelsorge für die Praxis

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Mirjam Landgraf

Unterrichtstage: 03.06.2027, 04.06.2027, 24.06.2027, 25.06.2027

Paar- und Familienberatung (4. C.)

Warum wiederholen sich Konflikte in Beziehungen – und wie können Paare und Familien gesunde neue Wege finden?

Dieses Modul führt in die Grundlagen der systemischen Paar- und Familientherapie ein und verbindet sie mit einer reflektierten seelsorglichen Praxis. Studierende lernen, Beziehungen als dynamische Systeme zu verstehen, in denen sich Muster über Generationen hinweg entwickeln und weitergeben. Durch konkrete Methoden und Übungen wird sichtbar, wie destruktive Dynamiken erkannt und durch konstruktive Interaktionen ersetzt werden können.

 

Inhalte

  • Grundlagen systemischer Therapie und Beratung
  • Analyse von Familienstrukturen mit dem Genogramm
  • Generationsübergreifende Muster und ihre Auswirkungen
  • Systemische Methoden wie zirkuläres Fragen und Familienskulptur
  • Anwendung der Methoden auf eigene und fremde Beziehungssysteme
  • Entwicklung konkreter Beratungsansätze für Paare und Familien
  • Reflexion persönlicher Lernprozesse und Beziehungserfahrungen

 

Praxisbezug
Das Modul befähigt dazu, Beziehungen differenziert wahrzunehmen und Menschen in herausfordernden Lebenssituationen kompetent zu begleiten. Es verbindet therapeutische Werkzeuge mit seelsorglicher Sensibilität und hilft, sowohl im eigenen Leben als auch in der Begleitung anderer neue, gesunde Beziehungsmuster zu fördern.

Paar- und Familienberatung

Modus: Fernstudienmodul

Ort: zu Hause

Pastoral Training (8 C.)

Wie kannst du als Pastor:in den Übergang in den Dienst so gestalten, dass du geistlich reflektiert, fachlich kompetent und langfristig gesund leitest und begleitest?

Das Pastoral Training begleitet Berufseinsteigende gezielt beim Übergang in einen verantwortungsvollen pastoralen Dienst und legt ein tragfähiges Fundament für eine langfristig gesunde Praxis. 

In sieben aufeinander aufbauenden Blöcken werden zentrale Kompetenzen in Selbstführung, Kasualpraxis, Predigt, Mentoring, Gemeindebau sowie Team- und Konfliktarbeit entwickelt. Die Teilnehmenden reflektieren ihr persönliches Rollen- und Dienstverständnis theologisch fundiert und lernen, mit unterschiedlichen Erwartungen und Herausforderungen im pastoralen Alltag konstruktiv umzugehen. Ein besonderer Fokus liegt auf lebensnaher Verkündigung, geistlicher Begleitung von Menschen in verschiedenen Lebenssituationen sowie auf der Förderung von Mitarbeitenden und Teams. Durch Praxisreflexion, Hausarbeiten und den kontinuierlichen Austausch in einer festen Lerngruppe wird nachhaltiges Lernen ermöglicht. Ziel dieses Moduls ist es, Pastorinnen und Pastoren zu stärken, die geistlich reflektiert, fachlich kompetent und organisationssensibel handeln können.

Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.

Homiletik: Lebensverändernd predigen (4 C.)

Wie entsteht eine Predigt, die Menschen wirklich erreicht und verändert?

Dieses Modul vertieft deine homiletischen Fähigkeiten und zeigt, wie Predigten inhaltlich durchdacht, kreativ gestaltet und wirkungsvoll vermittelt werden können. Du setzt dich mit unterschiedlichen Predigtstilen auseinander, reflektierst deren Chancen und Grenzen und entwickelst eine eigene Predigt, in der sich theologisches Verständnis und kommunikative Kompetenz verbinden.

 

Inhalte

  • Vertiefung zentraler homiletischer Ansätze und Predigtverständnisse
  • Zielorientiertes, erwartungsvolles und konfrontatives Predigen
  • Einsatz von Erzählformen, Humor und multimedialen Elementen
  • Reflexion unterschiedlicher Predigtstile und theologischer Zugänge
  • Auseinandersetzung mit freien und manuskriptgebundenen Predigtformen
  • Verbindung von Hermeneutik und Homiletik in der Predigtvorbereitung
  • Halten und Auswerten einer eigenen Predigt

 

Praxisbezug

Das Modul ist stark praxisorientiert: Du reflektierst deinen eigenen Predigtstil, lässt dich von unterschiedlichen Ansätzen inspirieren und entwickelst konkrete Elemente für deinen Verkündigungsdienst. Die erarbeiteten Inhalte fließen in eine eigene Musterpredigt ein, die deine theologischen und kommunikativen Fähigkeiten sichtbar macht.

25/26 Homiletik: Lebensverändernd predigen

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Martin Benz

Ort: FCG, Olten (CH)

Unterrichtstage: 21.05.2026, 22.05.2026, 25.06.2026, 26.06.2026

Homiletik: Lebensverändernd predigen

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Oliver Merz

Ort: zu Hause

Ignatianische Spiritualität entdecken (4 C.)

Sehnst du dich nach einer Spiritualität, die nicht nur gedacht, sondern konkret erlebt werden kann?

Dieses Modul führt in die ignatianische Spiritualität ein und verbindet theologisches Verständnis mit gelebter Praxis. Ausgehend von der Lebensgeschichte des Ignatius von Loyola werden die Exerzitien als geistlicher Übungsweg erschlossen, der hilft, die eigenen inneren Bewegungen wahrzunehmen und im Gespräch mit Gott zu deuten. Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern um eine persönliche Vertiefung der Gottesbeziehung im Alltag.

 

Inhalte

  • Leben und geistlicher Weg von Ignatius von Loyola
  • Grundlagen und Aufbau der ignatianischen Exerzitien
  • Zentrale Themen wie „Gott in allen Dingen finden“ und „Unterscheidung der Geister“
  • Reflexion von Sehnsucht, Entscheidung und geistlicher Wahrnehmung
  • Praktische Durchführung von Exerzitien im Alltag über mehrere Wochen
  • Begleitete geistliche Prozesse und persönliche Auswertung
  • Übertragung ignatianischer Spiritualität in Gemeinde, Seelsorge und Alltag

 

Praxisbezug
Der Kurs verbindet geistliche Praxis mit persönlicher Reflexion und eröffnet einen konkreten Weg, Spiritualität im Alltag zu leben. Durch die eigenen Exerzitien werden nicht nur Inhalte verstanden, sondern existenziell erfahren – mit Auswirkungen auf das eigene Glaubensleben, auf Entscheidungen und auf die Begleitung anderer Menschen.

Ignatianische Spiritualität entdecken

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Peter Graf

Ort: zu Hause

Christliche Mystik erforschen (4 C.)

Was passiert, wenn Glaube nicht nur gedacht, sondern tief erfahren wird?

Dieses Modul eröffnet einen Zugang zur christlichen Mystik als Erfahrungsdimension des Glaubens. Es verbindet persönliche Praxis mit historischer und theologischer Reflexion und lädt dazu ein, sich bewusst auf die Begegnung mit Gott einzulassen. Dabei wird Mystik nicht nur als individuelles Erlebnis verstanden, sondern als ein Weg, der geprüft, eingeordnet und verantwortet gestaltet werden will.

 

Inhalte

  • Einführung in verschiedene Definitionen und Zugänge zur Mystik
  • Einübung kontemplativen Gebets über einen längeren Zeitraum
  • Überblick über zentrale Mystikerinnen und Mystiker der Kirchengeschichte
  • Vertiefte Auseinandersetzung mit einer ausgewählten mystischen Persönlichkeit
  • Analyse von mystischen Erfahrungen im jeweiligen historischen und kulturellen Kontext
  • Theologische Reflexion und Bewertung mystischer Praxis
  • Entwicklung einer eigenen, verantworteten Position zur christlichen Mystik

 

Praxisbezug
Das Modul verbindet geistliche Übung mit theologischer Urteilsfähigkeit. Durch die eigene Praxis wird Mystik nicht nur verstanden, sondern erlebt, während die kritische Reflexion hilft, Erfahrungen einzuordnen und verantwortungsvoll weiterzugeben. So entsteht eine Spiritualität, die sowohl persönlich tragfähig als auch theologisch fundiert ist.

Christliche Mystik erforschen

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Kommunikations- und Führungsmodule

Führung aus innerer Klarheit (4 C.)

Wie kannst du Menschen in ihrer Entwicklung unterstützen, Orientierung geben und Zusammenarbeit gestalten – gerade dort, wo dich Führung persönlich herausfordert und an deine Grenzen bringt?

Menschen zu führen ist anspruchsvoll. Es fordert dich heraus, bringt dich an Grenzen und konfrontiert dich mit dir selbst. Gleichzeitig gestaltest du Zusammenarbeit, gibst Orientierung und förderst Entwicklung, besonders in den Dynamiken kirchlicher Systeme. Gute Führung beginnt bei dir selbst. Du klärst deine Berufung, deine Werte und deine geistliche Verankerung und reflektierst, wie deine Persönlichkeit und deine Entscheidungen andere prägen. Du lernst, Führung aus systemischer Perspektive zu verstehen und erkennst, wie Wahrnehmungen, Erwartungen und Schlussfolgerungen in sozialen Systemen entstehen und dein Handeln beeinflussen. So kannst du Situationen differenzierter einordnen und bewusster handeln. Achtsamer Umgang mit deinen Kräften, Handlungsfähigkeit unter Druck sowie biblische Impulse und geistliche Praxis unterstützen dich dabei.

26/27 Führung aus innerer Klarheit

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Boris Eichenberger, Daniel Schenker

Ort: Bettingen (CH), Chrischona

Unterrichtstage: 02.03.2027, 03.03.2027, 04.03.2027, 05.03.2027

Verantwortung teilen – andere befähigen (4 C.)

Wie kannst du im Spannungsfeld von Auftrag, Beziehung und Struktur so führen, dass Vertrauen wächst, Verantwortung klar wird und Mitarbeitende wie Ehrenamtliche nachhaltig gestärkt werden?

In diesem Modul vertiefst du dein Führungshandeln gegenüber Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Du reflektierst dein Verhalten im Licht zentraler Führungsmodelle und lernst, Führung im kirchlichen Kontext im Spannungsfeld von Auftrag, Beziehung und Struktur zu verstehen.

Du begleitest Menschen mit unterschiedlichen Rollen und Voraussetzungen und schaffst Klarheit in Kommunikation, Erwartungen und Verantwortung. Dabei erkennst du, wie dein Führungsstil Vertrauen, Verbindlichkeit und Motivation prägt.

Biblische Leitbilder unterstützen dich, verantwortungsvoll zu führen, Menschen zu stärken und Führungsinstrumente situationsgerecht im Alltag anzuwenden. Eigenreflektion von Leitung und Dienst helfen dir, Menschen zu stärken, ohne sie zu überfordern oder zu verlieren.

27/28 Verantwortung teilen – andere befähigen

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Boris Eichenberger, Daniel Schenker

Unterrichtstage: 19.10.2027, 20.10.2027, 21.10.2027, 22.10.2027

Gemeinsam wirksam werden – starke Teams entwickeln (4 C.)

Was geschieht unter der Oberfläche deines Teams, wenn Konflikte, Widerstand oder Entscheidungsstau entstehen – und wie kannst du genau darin so führen, dass Zusammenarbeit, Verantwortung und geistliche Kultur wachsen?

Was geschieht unter der Oberfläche deines Teams, wenn Konflikte, Widerstand oder Entscheidungsstau entstehen – und wie kannst du genau darin so führen, dass Zusammenarbeit, Verantwortung und geistliche Kultur wachsen?

Der Fokus in diesem Modul liegt auf der Führung von Teams in Veränderungs-, Entscheidungs- und Konfliktsituationen. Du entwickelst ein Verständnis dafür, wie Zusammenarbeit entsteht, warum Spannungen oder Stillstand häufig strukturelle Ursachen haben und wie Widerstand in Veränderungsprozessen konstruktiv genutzt werden kann. Rollen, Gruppenprozesse und Entscheidungswege werden dadurch für dich klarer einordbar.

Du lernst, Teams so zu führen, dass Zusammenarbeit gelingt, Verantwortung geteilt wird und eine tragfähige geistliche Kultur wachsen kann. Die Inhalte wendest du direkt auf deine eigenen Teamsituationen an und entwickelst konkrete Schritte für deinen Führungsalltag.

27/28 Gemeinsam wirksam werden – starke Teams entwickeln

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Boris Eichenberger, Daniel Schenker

Unterrichtstage: 07.03.2028, 08.03.2028, 09.03.2028, 10.03.2028

Kultur und Struktur gestalten (4 C.)

Wie können Kultur und Struktur so zusammenspielen, dass Organisationen lebendig, klar und entwicklungsfähig werden?

Dieses Modul zeigt, wie sich Zusammenarbeit, Führung und Entscheidungsprozesse in Organisationen bewusst gestalten lassen. Studierende setzen sich mit prägenden Modellen zu Organisationskultur, Jüngerschaftskultur, Entwicklungsstufen von Organisationen und partizipativen Formen der Zusammenarbeit auseinander. Dabei lernen sie, die eigene Organisation differenziert zu analysieren und tragfähige Perspektiven für ihre Weiterentwicklung zu entwerfen.

 

Inhalte

  • Grundlagen und Modelle der Organisationskultur
  • Jüngerschaftskultur in Gemeinschaften und Organisationen
  • Entwicklungsstufen von Organisationen und Führungskulturen
  • Partizipative Organisationsformen und Entscheidungsprozesse
  • Analyse der eigenen Organisationskultur und -struktur
  • Entwicklung eines Zielbilds für die zukünftige Organisationsgestaltung

 

Praxisbezug
Das Modul ist eng mit dem eigenen Leitungskontext verbunden. Studierende analysieren ihre Organisation, erarbeiten konkrete Zukunftsbilder und bringen diese in den Dialog mit dem Führungsgremium ein, damit erste Entwicklungsschritte gemeinsam angestoßen werden.

26/27 Kultur und Struktur gestalten

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Boris Eichenberger

Ort: Aarau (CH), Vineyard

Unterrichtstage: 19.01.2027, 20.01.2027, 21.01.2027, 22.01.2027

Selbstleitung und Stressmanagement (4 C.)

Wie kannst du inmitten von Verantwortung, Druck und Erwartungen innerlich gesund und langfristig tragfähig bleiben?

Dieses Modul hilft dir, dich selbst besser zu leiten und bewusst mit Stress umzugehen – besonders im Kontext von Verantwortung und geistlichem Dienst. Auf der Grundlage psychologischer Erkenntnisse und praktischer Werkzeuge lernst du, persönliche Risikofaktoren zu erkennen, gesunde Gewohnheiten zu entwickeln und deine eigene Resilienz zu stärken. Dabei wird deutlich: Nachhaltige Leitung beginnt bei der eigenen Person.

 

Inhalte

  • Zentrale Herausforderungen und Belastungen im Leitungsalltag
  • Emotionale Gefahren, Burnout und Depression im Dienst
  • Umgang mit Wut, Sexualität und persönlichen Grenzen
  • Entwicklung einer gesunden Leiterpersönlichkeit
  • Strategien zur Stressbewältigung und Prävention
  • Aufbau gesunder Strukturen in Gemeinde und Leitung
  • Einführung in „Getting Things Done“ (GTD) zur Selbstorganisation
  • Praktische Umsetzung von Zeit- und Aufgabenmanagement

 

Praxisbezug
Das Modul ist konsequent auf den Alltag ausgerichtet: Du reflektierst deine eigene Lebens- und Leitungssituation, entwickelst konkrete Veränderungsschritte und setzt neue Strukturen direkt um. So entsteht ein nachhaltiger Umgang mit Stress, der nicht nur dich selbst stärkt, sondern auch dein Umfeld positiv prägt.

Selbstleitung und Stressmanagement

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Andrea Sturm-Lauter

Ort: zu Hause

Coaching und Empowerment als Führungsinstrumente (4 C.)

Wie kannst du Menschen so begleiten, dass sie ihr Potenzial entfalten und in ihre Berufung hineinwachsen?

Dieses Modul zeigt, wie Führung heute als befähigender Prozess verstanden werden kann. Im Zentrum steht nicht nur das Erlernen von Coaching-Methoden, sondern die Entwicklung einer Haltung, die Menschen ernst nimmt, stärkt und zur Eigenverantwortung führt. Dabei wird deutlich: Nachhaltiges Empowerment beginnt beim eigenen Menschenbild und prägt die Art, wie Leitung gelebt wird.

 

Inhalte

  • Reflexion des eigenen Menschenbildes und Führungsverständnisses
  • Grundlagen von Coaching, Mentoring und Empowerment
  • Analyse und Entwicklung konkreter Mitarbeiterbeziehungen
  • Einführung in wirksame Coaching-Tools und Gesprächsführung
  • Die Kraft guter Fragen im Coachingprozess
  • Merkmale einer befähigenden Führungskraft
  • Anwendung und Auswertung konkreter Coachinggespräche
  • Integration von Theorie und Praxis in den eigenen Leitungsalltag

 

Praxisbezug
Das Modul ist stark praxisorientiert: Eigene Führungssituationen werden reflektiert und konkrete Coachingmethoden direkt angewendet. So entwickelst du nicht nur Fähigkeiten, sondern eine Haltung, die Mitarbeitende nachhaltig stärkt und fördert – im eigenen Team, in der Gemeinde oder im beruflichen Umfeld.

26/27 Coaching und Empowerment als Führungsinstrumente

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Boris Eichenberger

Ort: Essen (DE), Lighthouse

Unterrichtstage: 03.11.2026, 04.11.2026, 05.11.2026, 06.11.2026

Rhetorik und Bühnenpräsenz (4 C.)

Was macht eine Rede wirklich überzeugend – und warum bleiben manche Auftritte im Kopf, während andere schnell vergessen sind?

Dieses Modul stärkt deine Fähigkeit, Inhalte klar, lebendig und wirkungsvoll vor Publikum zu vermitteln. Du entwickelst deine persönliche Bühnenpräsenz, lernst zentrale Prinzipien der Kommunikation kennen und setzt diese gezielt in eigenen Auftritten um – von Körpersprache über Stimme bis hin zu Storytelling und Dramaturgie.

 

Inhalte

  • Grundlagen wirkungsvoller Bühnenkommunikation
  • Körpersprache, Mimik, Gestik und Raumwirkung
  • Stimme, Artikulation und Wortwahl
  • Aufbau von Spannung und dramaturgischen Bögen
  • Storytelling und Einsatz von persönlichen Elementen
  • Analyse eigener Auftritte und Lernen von Vorbildern

 

Praxisbezug

Das Modul ist konsequent praxisorientiert: Du analysierst deine eigene Wirkung, trainierst gezielt einzelne Elemente der Bühnenkommunikation und entwickelst einen eigenen Talk, in dem du das Gelernte umsetzt. Durch Videoanalyse und Feedback schärfst du deine Ausdrucksfähigkeit und findest zu einem authentischen, überzeugenden Kommunikationsstil.

25/26 Rhetorik und Bühenpräsenz

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Adina Wilcke

Ort: Friedenskirche, Zürich (CH)

Unterrichtstage: 13.11.2025, 14.11.2025, 08.01.2026, 09.01.2026

Erwachsenenbildung: didaktisches Know-How für die Gemeinde (4 C.)

Warum lernen manche Menschen nachhaltig – und andere vergessen das Gelernte schon nach kurzer Zeit wieder?

Dieses Modul verbindet pädagogische Grundlagen mit konkreter Gemeindepraxis und zeigt, wie Lernprozesse wirksam gestaltet werden können. Du setzt dich mit deinem eigenen Bildungsverständnis auseinander, lernst zentrale Lerntheorien kennen und entwickelst Schritt für Schritt die Fähigkeit, Lernsettings für Erwachsene bewusst, zielgerichtet und praxisnah zu planen und durchzuführen.

 

Inhalte

  • Grundlagen der Erwachsenenbildung im Gemeindekontext
  • Reflexion der eigenen Lernbiografie und Lehrpraxis
  • Zentrale Lerntheorien (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus)
  • Didaktische Gestaltung von Lernprozessen
  • Methodenvielfalt und Aufbau eines Methodenkoffers
  • Planung, Durchführung und Auswertung eigener Unterrichtseinheiten

 

Praxisbezug
Das Modul ist stark an deinem eigenen Kontext orientiert: Du analysierst bestehende Bildungsangebote, entwickelst konkrete Methoden für die Praxis und planst eine eigene Unterrichtseinheit, die du durchführst und reflektierst. So entsteht nicht nur theoretisches Wissen, sondern direkt anwendbare Kompetenz für die Bildungsarbeit in deiner Gemeinde.

Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.

Forschungsmodule

Qualitativ empirisches Forschen (4 C.)

Wie kannst du verstehen, was Menschen wirklich bewegt – jenseits von Zahlen und Statistiken?

Dieses Modul führt in die qualitative Forschung ein und eröffnet einen Zugang zur Wirklichkeit, der auf Zuhören, Verstehen und Deuten basiert. Statt vorgegebener Kategorien steht die Offenheit gegenüber dem Erleben und Handeln von Menschen im Mittelpunkt. Dabei lernst du nicht nur Methoden kennen, sondern entwickelst auch eine forschende Haltung, die sensibel und reflektiert mit komplexen Lebensrealitäten umgeht.

 

Inhalte

  • Grundlagen qualitativer Forschung und Abgrenzung zu quantitativen Ansätzen
  • Zentrale Gütekriterien und die Rolle der forschenden Person
  • Methoden wie teilnehmende Beobachtung, Interviews und qualitative Inhaltsanalyse
  • Narrative Ansätze und Grounded Theory
  • Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage und eines Forschungskonzepts
  • Erstellung und Durchführung von Interviews
  • Transkription, Codierung und Auswertung von Daten
  • Reflexion und Darstellung der Forschungsergebnisse

 

Praxisbezug
Das Modul ist konsequent forschungsorientiert: Du entwickelst ein eigenes Projekt, führst Interviews durch und wertest diese systematisch aus. So lernst du qualitative Forschung nicht nur theoretisch kennen, sondern wendest sie praktisch an – eine Kompetenz, die dir hilft, Menschen, Gemeinden und soziale Prozesse tiefer zu verstehen und fundiert darauf zu reagieren.

25/26 Qualitativ empirisches Forschen

Modus: Mit virtuellem Unterricht

Lehrperson(en): Andreas Krafft

Ort: zu Hause

Unterrichtstage: 26.11.2025, 17.12.2025, 21.01.2025, 11.02.2026, 25.03.2026, 15.04.2026

26/27 Qualitativ empirisches Forschen

Modus: Mit virtuellem Unterricht

Lehrperson(en): Andreas Krafft

Ort: zu Hause

Unterrichtstage: 01.10.2026, 29.10.2026, 17.12.2026, 11.02.2027, 18.03.2027, 22.04.2027

Quantitativ empirisches Forschen (4 C.)

Wie entsteht verlässliches Wissen über das, was Menschen glauben und erleben?

Dieses Modul führt in die quantitative empirische Forschung ein und zeigt, wie Lebensrealitäten von Menschen systematisch erfasst und ausgewertet werden können. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Glaube, Werte und Erfahrungen empirisch untersuchen lassen, um zu nachvollziehbaren und überprüfbaren Erkenntnissen zu gelangen. So verbindet das Modul theologische Fragestellungen mit wissenschaftlicher Methodik.

 

Inhalte

  • Grundlagen empirischer Theologie und ihrer Zielsetzung
  • Konzeptualisierung und Messung von Religiosität
  • Entwicklung von Forschungsfragen und Hypothesen
  • Konstruktion und Bewertung von Fragebögen
  • Durchführung von Pretests und Datenerhebungen
  • Einführung in statistische Auswertung mit SPSS
  • Deskriptive und analytische Datenanalyse
  • Erstellung und Interpretation eines Forschungsberichts

 

Praxisbezug
Im Zentrum steht ein eigenes Forschungsprojekt: Du entwickelst eine Fragestellung, erhebst Daten und wertest diese statistisch aus. Dadurch lernst du, fundierte Aussagen über reale Glaubens- und Lebenssituationen zu treffen – eine Fähigkeit, die dir hilft, Gemeinde, Menschen und gesellschaftliche Entwicklungen besser zu verstehen und verantwortungsvoll darauf zu reagieren.

26/27 Quantitativ empirisches Forschen

Modus: Mit virtuellem Unterricht

Lehrperson(en): Andreas Krafft

Ort: zu Hause

Unterrichtstage: 14.10.2026, 11.11.2026, 02.12.2026, 27.01.2027, 03.03.2027, 07.04.2027

Die Welt verstehen, in der du lebst (4 C.)

Wie lassen sich Menschen, Milieus und kulturelle Prägungen so wahrnehmen, dass Gemeinde im eigenen Umfeld verständlich und relevant handeln kann?

Dieses Modul führt in die Analyse des sozialen und kulturellen Kontexts ein, in dem Kirche, Gemeinde oder Werk leben. Studierende lernen, gesellschaftliche Entwicklungen, unterschiedliche Grundmentalitäten und milieuspezifische Prägungen zu erkennen und mit dem MüKKe-Konzept methodisch zu untersuchen. So entsteht ein differenziertes Verständnis dafür, wie der eigene Kontext Gemeinde prägt und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für missionale Praxis ergeben.

 

Inhalte

  • Gesellschaftliche und kulturelle Umbrüche im europäischen Kontext
  • Prämoderne, moderne und postmoderne Grundmentalitäten
  • Milieus, Lebenswelten und religiöse Pluralität
  • Einführung in das MüKKe-Konzept zur Kontextanalyse
  • Durchführung und Auswertung einer eigenen Kontextanalyse
  • Aufbereitung der Ergebnisse für Gemeindeentwicklung und Leitung

 

Praxisbezug
Das Modul ist konsequent auf den eigenen Gemeindekontext ausgerichtet. Studierende analysieren den Sozialraum ihrer Gemeinde oder Zielgruppe, präsentieren ihre Ergebnisse in der Gemeindeleitung und leiten daraus erste Schritte für Gemeindearbeit und missionale Praxis ab.

26/27 Die Welt verstehen, in der du lebst

Modus: Mit hybridem Unterricht

Lehrperson(en): Heinzpeter Hempelmann

Ort: Essen (DE), Lighthouse

Unterrichtstage: 25.11.2026, 26.11.2026, 03.02.2027, 04.02.2027

Die Welt verstehen, in der du lebst

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Zachary Fischer

Ort: zu Hause

Vertiefung der Fachrichtung (4 C.)

In welcher theologischen Disziplin willst du forschen und deinen eigenen Beitrag im Rahmen einer MTh Dissertation leisten?

In diesem Modul machst du dich mit der Disziplin vertraut, in der du deine MTh Dissertation schreiben wirst. Dir stehen folgende Disziplinen zur Verfügung: Praktische Theologie, Systematische Theologie (Dogmatik oder Ethik), Missiologie.

 

Inhalte

  • Aufgabe der Disziplin innerhalb der Theologie
  • Geschichte der Disziplin
  • Gegenwärtige Repräsentanten
  • Disziplinspezifische Methoden

 

Praxisbezug

Das Modul ist direkt auf deine MTh Dissertation ausgerichtet: Du klärst deine fachliche Verortung, verstehst die methodischen Grundlagen deiner Disziplin und gewinnst Orientierung für dein eigenes Forschungsvorhaben. So schaffst du eine solide Basis für eine profilierte und reflektierte wissenschaftliche Arbeit.

Vertiefung der Fachrichtung

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Recherche und wissenschaftliches Schreiben (4 C.)

Du bereitest dich auf ein MTh Forschungsprojekt vor: Wie findest du verlässliche Informationen – und verwandelst sie in überzeugende wissenschaftliche Texte?

Dieses Modul führt dich in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens ein und begleitet dich auf dem Weg von der ersten Recherche bis zur eigenen Seminararbeit. Du lernst, vorhandenes Wissen kritisch zu erschließen, systematisch zu ordnen und in klarer, nachvollziehbarer Form darzustellen. Dabei entwickelst du Kompetenzen, die weit über das Studium hinaus von Bedeutung sind.

 

Inhalte

  • Grundlagen und Qualitätskriterien wissenschaftlichen Arbeitens
  • Einführung in wissenschaftlichen Sprachgebrauch und Argumentation
  • Strategien zur Literaturrecherche und Bewertung von Quellen
  • Aufbau und Pflege eines strukturierten Literaturverzeichnisses
  • Methoden des Wissensmanagements (z. B. Zotero, Mindmaps, Exzerpte)
  • Erstellung eines Lesejournals und kritische Auseinandersetzung mit Literatur
  • Planung und Umsetzung einer wissenschaftlichen Seminararbeit
  • Anwendung formaler Standards und korrektes Zitieren

 

Praxisbezug
Das Modul ist direkt auf deine eigene Forschungsarbeit ausgerichtet: Du entwickelst eine tragfähige Recherchebasis, strukturierst dein Wissen und setzt es in einer eigenen Seminararbeit um. So gewinnst du Sicherheit im wissenschaftlichen Arbeiten und legst ein solides Fundament für alle weiteren Studien- und Forschungsprojekte.

Recherche und wissenschaftliches Schreiben

Modus: Fernstudienmodul

Ort: zu Hause

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