Hier findest du alle CAS inkl. Modulen,
die zum MAS Theologie & Führung gehören.

Curriculum von
MAS Theologie & Führung

So ist der MAS aufgebaut.

Das MAS Studium besteht aus mehreren CAS.

Jedes CAS wiederum beinhaltet mehrere Module.

Auf dieser Seite kannst du dir einen Überblick über die Zusammensetzung des MAS Theologie & Führung mit allen CAS und Modulen machen. 

Pflicht CAS

Die folgenden beiden CAS müssen in diesem Studiengang auf jeden Fall belegt werden.

Pflicht CAS 1: Missionale Theologie

Module in diesem CAS

Modul 1: Aus der Praxis für die Praxis 

Dieses Modul bildet den Einstieg in dein MAS-Studium. Es unterstützt dich beim Einfinden in das studentische Arbeiten und eröffnet dir erste Zugänge zur Missionalen Theologie als wissenschaftlicher Disziplin mit hoher Praxisrelevanz.

  • Du lernst, inwiefern Theologie als wissenschaftliche Disziplin betrachtet werden kann.
  • Du lernst den missionalen Ansatz kennen und reflektierst auf dessen Basis die Praxisrelevanz so aufgefasster Theologie.
  • Dazu entwickelst du einen eigenen Theorie-Praxis-Zyklus, den du in Studium und Gemeindepraxis anwenden kannst.
  • Darüber hinaus führt dieser Kurs ganz allgemein ins Studium bei IGW ein. Die technischen Abläufe werden erklärt und vorhandene Fragen besprochen. 

25/26 Aus der Praxis für die Praxis

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Tilman Gerber

Ort: Bienenberg, Liestal (CH)

Unterrichtstage: 18.09.2025, 19.09.2025, 20.09.2025

26/27 Aus der Praxis für die Praxis

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Roland Hardmeier, Ruedi Röthenmund, Tilman Gerber

Ort: Bienenberg, Liestal (CH)

Unterrichtstage: 24.09.2026, 25.09.2026, 26.09.2026

Modul 2: Gelebter Glaube in einer säkularen post-christlichen Zeit

Die rasanten Entwicklungen unserer Zeit – seien sie technologisch, gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich oder religiös – fordern uns als Einzelpersonen und Gruppen, als ganze Gesellschaft sowie als Kirchen heraus. Weder eine unkritische Glorifizierung eines vermeintlichen Fortschritts noch ein Trübsal blasendes Festklammern an einer vermeintlich goldenen Vergangenheit haben sich bisher als fruchtbar erwiesen.

In diesem Modul lernen wir, differenzierter mit unseren Herausforderungen umzugehen – mit besonderem Fokus auf die religiöse Dimension unserer Zeit. Dies geschieht mit dem Ziel, dass daraus ein konstruktiver Beitrag entsteht, der Möglichkeiten eröffnet, Glauben in einer säkularen post-christlichen Zeit als Zeugnis für das Anbrechen von Gottes Reich zu leben.

Methodisch gehen wir in einem Vierschritt vor, der uns ein differenziertes Bild der Gegenwart ermöglichen und letztlich einen adäquaten Umgang darin eröffnen soll:

  • Wir nehmen wahr, was Sache ist.
  • Wir versuchen zu verstehen, was das zu bedeuten hat.
  • Wir reflektieren Möglichkeiten und Visionen, wie es weitergehen könnte.
  • Wir planen konkrete Schritte in die Zukunft.

Gelebter Glaube in einer säkularen post-christlichen Zeit

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Modul 3: Studienreise

Viele Gemeinden entdecken ihre Mission neu und erkunden neue Wege zu den Menschen. Wie diese aussehen, erforschen wir auf der Studienreise. Gemeinsam erleben wir lebendige und inspirierende Gemeinden und Projekte und reflektieren verschiedene Ausdrucksformen von Kirchen.

Durch diese vier Tage erhältst du wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung deiner eigenen Arbeit im Reich Gottes. Wir tauchen in verschiedene Kontexte ein und beobachten, wie Kirchen und Werke Jüngerschaft und Mission leben.

Die Studienreise lädt dich dazu ein,…

  • lebendige und inspirierende Gemeinden und Projekte zu erleben und von den Leitenden und ihren Erfahrungsberichten zu lernen.
  • als theologische Lerngemeinschaft voneinander und miteinander zu lernen
  • dein Kirchen- und Leitungsverständnis in einem anderen kulturellen Umfeld zu reflektieren
  • zu erleben, wie Kirchen Menschen in ihrem Umfeld erreichen und wie sie Jüngerschaft leben
  • viele Anstöße für deine eigene Arbeit vor Ort zu erhalten.

 

Wir glauben an die Zukunft der Kirche. Eine Kirche, die Jüngerschaft und Mission gemeinsam lebt und ihr Umfeld mit dem Evangelium erreicht!

25/26 Studienreise

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Moritz Brockhaus

Ort: Berlin (DE), CVJM

Unterrichtstage: 07.05.2026, 08.05.2026, 09.05.2026, 10.05.2026

26/27 Studienreise

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Tilman Gerber

Ort: Aarau (CH), Vineyard

Unterrichtstage: 01.04.2027, 02.04.2027, 03.04.2027, 04.04.2027

Pflicht CAS 2: Führung mit Perspektive

Module in diesem CAS

Modul 1: Führung aus innerer Klarheit

Menschen zu führen ist anspruchsvoll. Es fordert dich heraus, bringt dich an Grenzen und konfrontiert dich mit dir selbst. Gleichzeitig gestaltest du Zusammenarbeit, gibst Orientierung und förderst Entwicklung, besonders in den Dynamiken kirchlicher Systeme.

Gute Führung beginnt bei dir selbst. Du klärst deine Berufung, deine Werte und deine geistliche Verankerung und reflektierst, wie deine Persönlichkeit und deine Entscheidungen andere prägen. Du lernst, Führung aus systemischer Perspektive zu verstehen und erkennst, wie Wahrnehmungen, Erwartungen und Schlussfolgerungen in sozialen Systemen entstehen und dein Handeln beeinflussen. So kannst du Situationen differenzierter einordnen und bewusster handeln. Achtsamer Umgang mit deinen Kräften, Handlungsfähigkeit unter Druck sowie biblische Impulse und geistliche Praxis unterstützen dich dabei.

Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.

Modul 2: Verantwortung teilen – andere befähigen

In diesem Modul vertiefst du dein Führungshandeln gegenüber Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Du reflektierst dein Verhalten im Licht zentraler Führungsmodelle und lernst, Führung im kirchlichen Kontext im Spannungsfeld von Auftrag, Beziehung und Struktur zu verstehen.

Du begleitest Menschen mit unterschiedlichen Rollen und Voraussetzungen und schaffst Klarheit in Kommunikation, Erwartungen und Verantwortung. Dabei erkennst du, wie dein Führungsstil Vertrauen, Verbindlichkeit und Motivation prägt.

Biblische Leitbilder unterstützen dich, verantwortungsvoll zu führen, Menschen zu stärken und Führungsinstrumente situationsgerecht im Alltag anzuwenden. Eigenreflektion von Leitung und Dienst helfen dir, Menschen zu stärken, ohne sie zu überfordern oder zu verlieren.

Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.

Modul 3: Gemeinsam wirksam werden – starke Teams entwickeln

Der Fokus in diesem Modul liegt auf der Führung von Teams in Veränderungs-, Entscheidungs- und Konfliktsituationen. Du entwickelst ein Verständnis dafür, wie Zusammenarbeit entsteht, warum Spannungen oder Stillstand häufig strukturelle Ursachen haben und wie Widerstand in Veränderungsprozessen konstruktiv genutzt werden kann. Rollen, Gruppenprozesse und Entscheidungswege werden dadurch für dich klarer einordbar.

Du lernst, Teams so zu führen, dass Zusammenarbeit gelingt, Verantwortung geteilt wird und eine tragfähige geistliche Kultur wachsen kann. Die Inhalte wendest du direkt auf deine eigenen Teamsituationen an und entwickelst konkrete Schritte für deinen Führungsalltag.

Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.

Wahlpflicht CAS

Von den drei möglichen CAS in diesem Bereich suchst du dir eines aus. 

Wahl CAS

Von diesen Modulen kannst du drei auswählen, um daraus dein eigenes Wahl CAS zu bauen. 

Module in diesem CAS

Modul 1: Ekklesiologie: Missional Gemeinde gestalten

Als Gemeinde/Kirche stehen wir vor der Herausforderung, uns einer immer schneller verändernden und vielseitigeren Welt zu stellen oder in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Wie können wir als Gemeinde/Kirche gesellschaftlich relevant(er) werden und gleichzeitig die biblischen Werte nicht vernachlässigen? Wie kann/soll Kirche im 21. Jh. aussehen? Welchen Auftrag hat die Kirche? Was ist das Wesen der Kirche? Diese und ähnliche Fragen werden in diesem Modul bearbeitet. Dabei wirst du

  • eine Einführung in die wichtigsten Grundbegriffe der Lehre von der Gemeinde (Ekklesiologie) erhalten: Was macht die Kirche zur Kirche?
  • eine Übersicht über die gegenwärtigen Gemeindebaukonzepte und –modelle gewinnen
  • sowie deren Möglichkeiten und Grenzen
    einen Überblick über die Entwicklungen in der weltweiten evangelikalen Bewegung gewinnen, die im ausgehenden 20. Jahrhundert zu einem ganzheitlichen Missionsverständnis geführt haben
  • eine biblische Grundlage erhalten, die es erlaubt, in enger Bindung an die Bibel eine für die gegenwärtigen Herausforderungen relevante Sicht von Mission und Gemeinde zu entwickeln – und zwar im Hinblick auf die Gestalt der Kirche, ihr Wesen, als auch auf ihren Auftrag (Mission)
    deinen eigenen gemeindlichen Hintergrund reflektieren
  • aufgrund der gewonnenen Einsichten dazu befähigt werden, aktuelle Fragestellungen im Zusammenhang mit Gemeinde, Gemeindeaufbau und Gemeindebaukonzepten wahrzunehmen, zu verstehen und für den eigenen Kontext und die eigene Praxis nutzbar zu machen.

Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.

Modul 2: Wahrheit in einer pluralistischen Welt

In diesem Modul beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage nach Wahrheit. Aber gibt es überhaupt eine Wahrheit, und falls ja, wie ist sie gestrickt und für wen gilt sie? Wie ist sie erfahrbar und universal plausibilisierbar? Mithilfe der hermeneutischen Grundlagen, die die Kursteilnehmenden erwerben, sollen sie anschließend in der Lage sein, wertschätzende Kommunikation und Interaktion in einer post-christlichen, multi-religiösen Welt zu leben und dabei in der eigenen Spiritualität die Spannung zwischen der eigenen Glaubensüberzeugung und anderen Wahrheitsansprüchen auszuhalten. Es werden grundlegende Aspekte der Wahrheitsfindung thematisiert und darauf aufbauend das Wahrheitsverständnis von christlicher Offenbarung zwischen Bibel und Tradition und dem christlich-trinitarischen Gott thematisiert. Es geht auch darum, ob und wie tragfähige Gotteserkenntnis möglich ist.

Wahrheit in einer pluralistischen Welt

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Benjamin Leuenberger

Ort: zu Hause

Modul 3: Ignatianische Spiritualität entdecken

In diesem Modul befassen wir uns mit einer alten Form der christlichen Spiritualität, den Exerzitien des Ignatius von Loyola, die in letzter Zeit in neuen Formen wieder enorme Popularität erlangt hat.

In einem ersten Teil machst du dich mit den historischen Wurzeln und theologischen Schwerpunkten der Exerzitien vertraut. In einem zweiten Teil führst du dann selbst, mit Begleitung durch die Lernbegleitung, Exerzitien durch und machst dir Gedanken darüber, wie du die gemachten Erfahrungen für dein Leben und deinen Dienst anwenden kannst.

Ignatianische Spiritualität entdecken

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Peter Graf

Ort: zu Hause

Modul 4: Pneumatologie: Dem Wehen des Geistes nachdenken

Spiritualität ohne Geist ist wie Raclette ohne Käse; fad und phantasielos. Allerdings ist das Angebot im Supermarkt der religiösen Geist-Erfahrungen heutzutage so vielfältig und unübersichtlich geworden, dass man schnell einmal die Übersicht verliert oder vom „Wind des Geistes“ in alle möglichen und unmöglichen Himmelsrichtungen verweht wird. Ziel dieses Moduls ist es einerseits, einen Überblick zu erhalten, welche Erfahrungen in den biblischen Texten und in den unterschiedlichen Traditionen des Christentums mit dem Wirken des Geistes verbunden wurden. Das soll Orientierung geben. Andererseits will der Kurs dazu herausfordern, ganz neue, buchstäblich überraschende Erfahrungen mit dem Wirken des Geistes in Verbindung zu bringen, um so eine Spiritualität zu fördern, die zwar sehr persönlich, aber nie individualistisch ist. Überzeugt – oder noch Angst, es könnte zu abgehoben werden? Keine Sorge, das wird nicht passieren, denn eine durch und durch pneumatische Spiritualität wird immer sehr geerdet sein und in die Solidarität Gottes mit dieser Schöpfung hineinführen. Und die gilt es nun gemeinsam zu entdecken….

Pneumatologie: Dem Wehen des Geistes nachdenken

Modus: Fernstudienmodul

Ort: zu Hause

Modul 5: Veränderungsprozesse leiten

In diesem Modul beschäftigen wir uns intensiv mit Veränderungsprozessen in christlichen Gemeinden. Wie werden sie erfolgreich initiiert, begleitet und abgeschlossen? Welche strukturellen, sozialen, geistlichen und gesellschaftlichen Aspekte müssen dabei berücksichtigt werden? Kursteilnehmende erwerben ein Grundlagenwissen und praktische Werkzeuge, um selbst Change-Prozesse in der eigenen Arbeit durchzuführen.

Folgende Themen erwarten dich:

  • Theologische Grundlage zu Veränderungsprozessen in der Gemeinde
  • Darauf aufbauende Einführung in aktuelle Modelle des Change-Managements
  • Ruedi Röthenmund, Gemeindeberater und Leadership Coach, unterstützt die Teilnehmenden im dritten Teil des Kurses, ein Change-Programm für ihre spezifische Gemeindesituation zu entwickeln.

25/26 Veränderungsprozesse leiten

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Ruedi Röthenmund

Ort: Aarau (CH), Vineyard

Unterrichtstage: 17.02.2026, 18.02.2026, 19.02.2026, 20.02.2026

Modul 6: Kernfragen und Perspektiven evangelikaler Theologie

Viele Studierende an der TSC-IGW Academy arbeiten in einem evangelikal geprägten Gemeindeumfeld. „Evangelikal“ ist im alltäglichen Gebrauch gar nicht einfach zu definieren und – besonders im Spiegel säkularer Medien – ein eher negativ belasteter Begriff. Was steckt hinter diesem Ausdruck, der oft als gemeinsames Identitätsmerkmal freikirchlicher Gemeinden benutzt wird? In diesem Kurs werden wir sowohl den geschichtlichen Wurzeln, wie auch den aktuellen Brennpunkten der evangelikalen Bewegung und Theologie auf den Grund gehen. So können wir auch feststellen, wie eine missionale Theologie im Rahmen des evangelikalen Denkens und Glaubens verortet werden kann. Dies soll zu einer Klärung der Begrifflichkeiten führen und dich dazu befähigen, den eigenen theologischen Hintergrund zu verstehen und mit unterschiedlichen theologischen Positionen fruchtbringend ins Gespräch zu kommen.

Kernfragen und Perspektiven evangelikaler Theologie

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Ruben Hauck

Ort: zu Hause

Modul 7: Coaching und Empowerment als Führungsinstrumente

Die Rolle einer Führungsperson entwickelt sich ständig weiter. Dies gilt in besonderem Masse für Leitende in Kirchen und christlichen Werken. Heute liegt ein Schwerpunkt in der Arbeit darauf, Mitarbeitende zu fördern und für ihre Berufung zu befähigen. In der Führungsliteratur ist dieser Vorgang als Empowerment bekannt.

In diesem Modul lernst du nicht nur wertvolle und praxiserprobte Coaching-Tools, sondern du setzt dich zuerst auch mit deinem Menschenbild auseinander. Befähigung von Mitarbeitenden ist nämlich zuerst Haltung, dann erst Handlung. Auf dieser Haltung werden die Coaching-Tools, die du in den Präsenztagen kennenlernen wirst, zu wertvollen Werkzeugen für dich und deine Mitarbeitenden.

Das Modul Coaching und Empowerment befähigt dich:

  • Dein eigenes Menschenbild zu reflektieren und auf die Befähigung anderer auszurichten
  • Deine Rolle als Führungsperson, Coach oder Mentor aktiv zu gestalten
  • Wertvolle und Praxiserprobte Coaching-Tools gewinnbringend anzuwenden.

26/27 Coaching und Empowerment als Führungsinstrumente

Modus: Mit Unterricht in Präsenz

Lehrperson(en): Boris Eichenberger

Ort: Essen (DE), Lighthouse

Unterrichtstage: 03.11.2026, 04.11.2026, 05.11.2026, 06.11.2026

Modul 8: Homiletik: Lebensverändernd predigen

Dieses Modul setzt grundlegende Kenntnisse der Homiletik und Rhetorik voraus und vermittelt vertiefte Einsichten in die multiperspektivische Vorbereitung und die performative Gestaltung der Predigt. Du setzt dich mit verschiedenen Elementen einer wirkungsvollen Predigt auseinander und verfasst eine Musterpredigt, in der du deine gewonnenen Einsichten konkret verarbeitest.

Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.

Modul 9: Dogmatik: Vertiefung der Grundfragen des christlichen Glaubens

In 1Petr 3,15 fordert uns Petrus auf: „Seid stets bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.” Seit den Anfängen gehört zur christlichen Nachfolge auch das Nachdenken über eine verständliche Darstellung unserer Botschaft: Was glauben, hoffen und lieben wir? Wie kommen wir dazu? Was macht das mit uns? Wie kann man das Menschen verständlich erklären, die Gott noch nicht kennengelernt haben…? Die Beschäftigung mit solchen Fragen ist die Aufgabe der Dogmatik. Sie versucht, in nachvollziehbarer Weise, Auskunft über den christlichen Glauben zu geben. In diesem Modul wirst du die typischen Themengebiete, die in einer Dogmatik behandelt werden, mittels klassischer und aktueller Texte erarbeiten und eine eigene Sichtweise dazu entwickeln. Denn Glaubensüberzeugungen speisen sich aus dem Schatz früherer Generationen. Doch müssen sie für jede Zeit wieder neu entdeckt und ausformuliert werden.

24/25 Dogmatik: Vertiefung der Grundfragen des christlichen Glaubens

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Zachary Fischer

Ort: zu Hause

Modul 10: Eschatologie: Begründet hoffen, hoffend leben

Eschatologie ist die Lehre (logie) der letzten Dinge (eschata) und befasst sich mit der christlichen Erwartung im Hinblick auf das Ende der Geschichte. Dieses Modul führt dich von drei Seiten her an dieses super spannende Thema heran: Zu Beginn verschaffst du dir eine biblische Grundlage, indem du entscheidende Texte und Begriffe der Bibel kennenlernst. Darauf folgt die dogmatische Auseinandersetzung, in der es darum geht, die christliche Zukunftserwartung intellektuell nachzuvollziehen und systematisiert wiederzugeben. Schließlich wendest du dich der Ethik zu und reflektierst darüber, wie die Zukunftserwartung das Leben in der Gegenwart prägt.

Eschatologie. Begründet hoffen, hoffend leben

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Zachary Fischer

Ort: zu Hause

Modul 11: Recherche und wissenschaftliches Schreiben

Du planst, im Rahmen eines MTh-Studienganges eine umfangreiche Forschungsarbeit zu schreiben. Dazu möchte ich dich beglückwünschen! In einer solchen Forschungsarbeit erwirbst du dir zum einen profunde Kenntnisse zu einem wichtigen Themenfeld. Zum anderen trainierst du Kompetenzen, die du auch in Zukunft immer wieder benötigst, um dich in einem sich wandelnden Kontext zu orientieren. Und du erwirbst dir einen Abschluss, der deine Kompetenzen glaubwürdig bestätigt. In diesem vorbereitenden Modul lernst du die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens kennen, beginnst mit der Recherche zum Thema deiner geplanten Forschungsarbeit und setzt das Gelernte konkret um, indem du eine solide Seminararbeit verfasst.

Recherche und wissenschaftliches Schreiben

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Modul 12: Vertiefung der Fachrichtung

Eine Kurzdefinition von Theologie könnte wie folgt lauten: Theologie ist das Nachdenken über Gott und Welt in ihrer Bezogenheit aufeinander. Die Vielschichtigkeit solchen Nachdenkens hat dazu geführt, dass die Theologie unterschiedliche Disziplinen in sich vereint. Für unser theologisches Forschen stehen also verschiedene Disziplinen mit unterschiedlichen Methoden zur Verfügung. In diesem Modul machst du dich mit der Disziplin vertraut, in der du deine MTh-Dissertation schreiben wirst. Dir stehen folgende Disziplinen zur Verfügung: Praktische Theologie, Systematische Theologie (Dogmatik oder Ethik) und Missiologie.

Vertiefung der Fachrichtung

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Modul 13: Qualitativ empirisches Forschen

Unsere Welt ist komplex – und menschliches Erleben, Handeln und Glauben sind es umso mehr. Wer verstehen will, wie Menschen denken, fühlen, glauben und handeln, braucht Methoden, die dieser Komplexität gerecht werden. Qualitative Forschung ist ein Zugang, der genau dies ermöglicht: Sie nähert sich der Wirklichkeit nicht mit vorgefertigten Messgrößen, sondern mit offenen Augen und einem fragenden Geist. Sie hört zu, beobachtet, stellt Fragen – und versucht, Bedeutung zu rekonstruieren, wie sie in sozialen Kontexten entsteht. In diesem Modul lernst du die Grundlagen qualitativer Forschung kennen. Wir gehen dabei schrittweise vor. Im ersten Teil eignest du dir zentrale Begriffe, Methoden und Gütekriterien qualitativen Forschens an. Dazu gehören z. B. Interviews, teilnehmende Beobachtung, die Grounded Theory Methodologie oder die qualitative Inhaltsanalyse. Du lernst klassische Studien kennen, die die qualitative Sozialforschung geprägt haben – und bekommst so ein Gespür für das Wie und Warum dieser Forschungsform. Doch Theorie allein genügt nicht: Forschung lernt man durch Forschen. Deshalb wirst du im zweiten Teil des Moduls ein eigenes kleines Forschungsprojekt durchführen. Du wirst eine Forschungsfrage entwickeln, Daten erheben, auswerten und die Ergebnisse schriftlich reflektieren.

25/26 Qualitativ empirisches Forschen

Modus: Mit virtuellem Unterricht

Lehrperson(en): Andreas Krafft

Ort: zu Hause

Unterrichtstage: 26.11.2025, 17.12.2025, 21.01.2025, 11.02.2026, 25.03.2026, 15.04.2026

26/27 Qualitativ empirisches Forschen

Modus: Mit virtuellem Unterricht

Lehrperson(en): Andreas Krafft

Ort: zu Hause

Unterrichtstage: 01.10.2026, 29.10.2026, 17.12.2026, 11.02.2027, 18.03.2027, 22.04.2027

Modul 14: Quantitativ empirisches Forschen

Vielleicht ist dir im Vorfeld folgende Frage durch den Kopf gegangen: Was um alles in der Welt ist empirische Theologie und wozu soll das gut sein? Das Ganze klingt sehr theoretisch und wenig praxisrelevant – aber gerade das Gegenteil ist der Fall! In der Theologie beschäftigen wir uns mit Gott und Gottes Wort. Wir betreiben Exegese und lernen, wie man beispielsweise predigt. Aber hast du dich auch schon gefragt, was für AUSWIRKUNGEN dies alles auf die Menschen hat? Das kannst du nur herausfinden, indem du die Menschen selbst dazu befragst. Empirisch forschen bedeutet nichts anderes, als das zu untersuchen, was wir als „Wirklichkeit“ wahrnehmen und die Lebensrealität von Menschen ausmacht. Empirische Theologie ist also gerade explizit an der Praxis und der Lebensrealität von Menschen interessiert. Im Grunde machen wir das täglich auf verschiedenste Art und Weise. Wenn du nach der Predigt deinen Banknachbarn fragst, wie er die Predigt erlebt hat, dann untersuchst du empirisch die Wahrnehmung deines Nachbarn. Der Begriff Empirie (griechisch: empeiria) bedeutet so viel wie „Erfahrung“ oder „Erfahrungswissen“. Wir alle bewerten und deuten unsere Umwelt ständig. Wir haben dabei meistens ein eher subjektives Gefühl zu bestimmten Situationen als eigentliches Wissen. Empirische Forschung verfolgt deshalb das Ziel, zu objektiven und nachprüfbaren Aussagen über die Wirklichkeit zu finden. Empirische Forschung möchte für eine bestimmte Lebensrealität objektive und nachprüfbare Aussagen machen und natürlich gibt es dabei auch spezifisch theologische Fragestellungen.

Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.

Modul 15: Einführung in die Philosophiegeschichte

In diesem Modul befassen wir uns mit der Geschichte der Philosophie. Nach einer ersten Annäherung an die Philosophie im Allgemeinen und ihren Bezug zur Theologie verschaffst du dir einen Überblick über die Geschichte des Fachs. Daraufhin lernst du die wichtigsten Fragen der Philosophie kennen, sodass du zum Schluss eine eigene Fragestellung ausführlich untersuchen kannst.

Einführung in die Philosophiegeschichte

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Modul 16: Weltreligionen und Ideologien

In einer multikulturellen Gesellschaft kommst du täglich mit Anderen bzw. Fremden in Berührung durch Nachbarschaftskontakte, den Job oder die Medien. Vielleicht hast du schon eine positive Begegnung mit Angehörigen anderer Religionen erlebt, vielleicht war das Gegenteil der Fall oder vielleicht weisst du nicht so recht, wie du als Christ diesen Menschen mit Respekt, Wertschätzung und ohne Angst begegnest. In diesem Modul förderst du deine interkulturelle Kompetenz im Umgang mit Menschen, die einen anderen Glauben vertreten. Du lernst deine eigene Position konstruktiv ins Gespräch einzubringen. Und du suchst nach neuen Wegen, um das Evangelium von Jesus kontextuell verständlich zu erklären. Dieser Lernprozess wird durch Videovorlesungen unterstützt, in denen die Themen Mission, Weltreligionen, besonders der Islam, sowie Ideologien behandelt werden. Dabei geht es darum, Informationen auszuwählen, einzubetten und aus einer christlichen Perspektive zu reflektieren. Wir wollen dabei auch den eigenen Glauben in der Begegnung mit anderen Religionen reflektieren, uns Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst machen und ein verantwortungsvolles Miteinander fördern. Den Schritt auf Menschen zu, den allerdings musst du wagen. Es macht mir Mut, dass Gott den ersten Schritt auf uns zu machte (missio Dei) und zusammen mit uns weitere Schritte auf Menschen zu wagt.

Weltreligionen und Ideologien

Modus: Fernstudienmodul

Lernbegleitung: Tabea Binder

Ort: zu Hause

Abschlussmodul

Den krönenden Abschluss deines Studiums zum MAS Theologie & Führung erzielst du mit deiner Masterarbeit.

Masterarbeit

Bei deiner Abschlussarbeit stehst du vor einer wunderschönen und spannenden Aufgabe: Du wirst dich während zweier Jahre intensiv mit einem selbst gewählten Thema beschäftigen, dabei deine bisher erworbenen Kompetenzen einsetzen und neue Erkenntnisse und Fähigkeiten dazugewinnen.

25/27 Abschlussarbeit

Modus: Mit virtuellem Unterricht

Lehrperson(en): Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Unterrichtstage: 27.09.2025, 13.06.2026, 19.09.2026, 19.06.2026

26/28 Abschlussarbeit

Modus: Mit virtuellem Unterricht

Lehrperson(en): Philipp Wenk

Ort: zu Hause

Unterrichtstage: 19.09.2026, 19.06.2026

Studienleitung

Anmeldung & Kontakt

Bereit für den nächsten Schritt?

Buche einen Beratungstermin mit unserem Studienleiter.