So ist das MTh Studium aufgebaut.
Das MTh Studium setzt sich aus dem Akademischen Aufbauprogramm (AAP) und einem Forschungsprojekt zusammen.
Das AAP besteht aus 4 CAS, die wiederum mehrere Module beinhalten.
Auf dieser Seite kannst du dir einen Überblick über die Zusammensetzung des MTh Master of Theology machen.
Drei der vier CAS sind inhaltlich vorgegeben. Das vierte kann im Hinblick auf das geplante Forschungsvorhaben frei gestaltet werden.
Dieses Modul bildet den Einstieg in dein MAS-Studium. Es unterstützt dich beim Einfinden in das studentische Arbeiten und eröffnet dir erste Zugänge zur Missionalen Theologie als wissenschaftlicher Disziplin mit hoher Praxisrelevanz.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Tilman Gerber
Ort: Bienenberg, Liestal (CH)
Unterrichtstage: 18.09.2025, 19.09.2025, 20.09.2025
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Moritz Brockhaus, Philipp Wenk, Roland Hardmeier, Ruedi Röthenmund, Tilman Gerber
Ort: Bienenberg, Liestal (CH)
Unterrichtstage: 24.09.2026, 25.09.2026, 26.09.2026
Viele Gemeinden entdecken ihre Mission neu und erkunden neue Wege zu den Menschen. Wie diese aussehen, das erkunden wir gemeinsam auf dieser Studienreise. Gemeinsam erleben wir lebendige und inspirierende Gemeinden und Projekte und reflektieren verschiedene Ausdrucksformen von Kirchen.
Durch diese vier Tage erhältst du wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung deiner eigenen Arbeit im Reich Gottes. Wir tauchen in verschiedene Kontexte ein und beobachten, wie Kirchen und Werke Jüngerschaft und Mission leben.
Die Studienreise lädt dich dazu ein,…
Wir glauben an die Zukunft der Kirche. Eine Kirche, die Jüngerschaft und Mission gemeinsam lebt und ihr Umfeld mit dem Evangelium erreicht!
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Moritz Brockhaus
Ort: Berlin (DE), CVJM
Unterrichtstage: 07.05.2026, 08.05.2026, 09.05.2026, 10.05.2026
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Tilman Gerber
Ort: Aarau (CH), Vineyard
Unterrichtstage: 01.04.2027, 02.04.2027, 03.04.2027, 04.04.2027
Die rasanten Entwicklungen unserer Zeit – seien sie technologisch, gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich oder religiös – fordern uns als Einzelpersonen, Gruppen und als ganze Gesellschaft sowie als Kirchen heraus. Weder eine unkritische Glorifizierung eines vermeintlichen Fortschritts noch ein Trübsal blasendes Festklammern an einer vermeintlich goldenen Vergangenheit haben sich bisher als fruchtbar erwiesen.
In diesem Modul lernen wir, differenzierter mit unseren Herausforderungen umzugehen – mit besonderem Fokus auf die religiöse Dimension unserer Zeit. Dies geschieht mit dem Ziel, dass daraus ein konstruktiver Beitrag entsteht, der Möglichkeiten eröffnet, Glauben in einer säkularen post-christlichen Zeit als Zeugnis für das Anbrechen von Gottes Reich zu leben.
Methodisch gehen wir in einem Vierschritt vor, der uns ein differenziertes Bild der Gegenwart ermöglichen und letztlich einen adäquaten Umgang darin eröffnen soll:
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Dieses Modul befasst sich mit dem biblischen Verständnis vom Heil (Soteriologie) und wie dieses in missionaler Perspektive formuliert und in konkreten Kontexten kommuniziert werden kann.
„Missionale Perspektive“ heißt dabei, dass Themen des christlichen Glaubens nicht einfach als zeit- und kontextenthobene Lehrsysteme formuliert werden sollen und können, sondern dass sie immer im Rahmen von Gottes heilbringender Bewegung zu den Menschen (missio Dei) formuliert und kommuniziert werden müssen.
Als Spitzensatz und gleichsam Leitmotiv einer missionalen Theologie kann auf folgende Formulierung von David Bosch hingewiesen werden (Ganzheitliche Mission, S. 311):
„Mission hat ihren Ursprung im Vaterherzen Gottes. Er ist die Quelle der sendenden Liebe. Das ist die tiefste Quelle der Mission. Es ist nicht möglich noch tiefer vorzudringen: Es gibt Mission, weil Gott die Menschen liebt.“
Biblische Texte werden deshalb im Rahmen der biblischen Gesamterzählung gedeutet, und Lehrformulierungen werden im Dialog zwischen biblischen Texten und gegenwärtigen Lebenskontexten formuliert.
Es ist offensichtlich, dass es beim Thema „Heil“ um den Kern des Evangeliums und damit des christlichen Glaubens geht. Es geht um nicht weniger, als um die Frage, was denn das „Gute“ an der „guten Nachricht“ ist.
Wer missional theologisiert, versteht sich immer als Anwalt der Bibel als Gottes Wort und als Anwalt konkreter Menschen in konkreten Kontexten mit ihren Fragen, Anfragen und Bedürfnissen. Eine christliche Lehre vom Heil (Soteriologie) wird deshalb mit Vehemenz auf die Aussagen der normativen Erzählung der Bibel hören, und mit ebenso großer Vehemenz mit den Menschen in konkreten Kontexten im Gespräch sein. Zu beidem will dieses Modul befähigen.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Hermeneutik ist das Nachdenken über unser Verstehen. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn wir feststellen müssen, dass unser bisheriges Verständnis – z.B. von einem biblischen Text – gar nicht so selbstverständlich ist, wie wir bisher dachten. Als Kind wuchs der Dozent in einem freikirchlichen Gemeindeverband auf, besuchte dessen Freizeiten und Konferenzen. Das vermittelte ihm den Eindruck, als wäre das Meiste eigentlich klar, da alle so zu denken schienen wie er. Das hat so lange funktioniert, bis er Christen aus anderen Traditionen persönlich besser kennengelernt und die spanische Mystik entdeckt hatte. Als er dann noch an der Uni in Zürich Theologie zu studieren begann und nochmals mit einer ganz anderen Theologie konfrontiert wurde, hatte er den Salat. Und genau hier setzt die Hermeneutik an.
Sie reflektiert mein bisheriges Verständnis, das meines Gegenübers und sucht neue Wege, wieder zu einer befriedigenden Sichtweise zu kommen. Claus von Bormann beschreibt das in der TRE wie folgt: „Hermeneutik ist immer entwickelt und gepflegt worden, wenn eine Tradition, die lebenstragend war, brüchig wurde und nun eine Korrektur oder ein Neuanfang gesucht wurden.“ In einer Zeit, in der der christliche Glaube zu einer (stark angefochtenen) Option unter ganz vielen öffentlich zelebrierten Lebensweisen geworden ist, ist ein Nachdenken über unser Verständnis nicht nur der Bibel, sondern letztlich des ganzen Lebens unabdingbar geworden. Denn Fragen und Zweifel sind schon lange kein Phänomen der Bildungselite mehr. Wir begegnen ihnen in unseren Gemeinden und unserem eigenen Leben. Und das macht dieses Thema so spannend – anspruchsvoll, herausfordernd, aber letztlich verheißungsvoll!
Modus: Mit hybridem Unterricht
Lehrperson(en): Philipp Wenk
Ort: FCG, Olten (CH)
Unterrichtstage: 19.03.2026, 20.03.2026, 23.04.2026, 24.04.2026
Als Gemeinde/Kirche stehen wir vor der Herausforderung, uns einer immer schneller verändernden und vielseitigeren Welt zu stellen oder in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Wie können wir als Gemeinde/Kirche gesellschaftlich relevant(er) werden und gleichzeitig die biblischen Werte nicht vernachlässigen? Wie kann/soll Kirche im 21. Jh. aussehen? Welchen Auftrag hat die Kirche? Was ist das Wesen der Kirche?
Diese und ähnliche Fragen werden in diesem Modul bearbeitet. Dabei wirst du
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Du planst, im Rahmen eines MTh-Studienganges eine umfangreiche Forschungsarbeit zu schreiben. Dazu möchte ich dich beglückwünschen! In einer solchen Forschungsarbeit erwirbst du dir zum einen profunde Kenntnisse zu einem wichtigen Themenfeld. Zum anderen trainierst du Kompetenzen, die du auch in Zukunft immer wieder benötigst, um dich in einem sich wandelnden Kontext zu orientieren. Und du erwirbst dir einen Abschluss, der deine Kompetenzen glaubwürdig bestätigt.
In diesem vorbereitenden Modul lernst du die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens kennen, beginnst mit der Recherche zum Thema deiner geplanten Forschungsarbeit und setzt das Gelernte konkret um, indem du eine solide Seminararbeit verfasst.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Eine Kurzdefinition von Theologie könnte wie folgt lauten: Theologie ist das Nachdenken über Gott und Welt in ihrer Bezogenheit aufeinander. Die Vielschichtigkeit solchen Nachdenkens hat dazu geführt, dass die Theologie unterschiedliche Disziplinen in sich vereint. In diesem Modul machst du dich mit der Disziplin vertraut, in der du deine MTh-Dissertation schreiben wirst.
Für dein theologisches Forschen stehen dir verschiedene Disziplinen mit unterschiedlichen Methoden zur Verfügung:
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Je nach Disziplin, in der dein Forschungsvorhaben angesiedelt ist, wirst du eine andere Methode verwenden. In diesem Modul wirst du dir die notwendige Methodenkompetenz dazu aneignen. Dazu wählst du das für dich passende Modul aus.
Unsere Welt ist komplex – und menschliches Erleben, Handeln und Glauben sind es umso mehr. Wer verstehen will, wie Menschen denken, fühlen, glauben und handeln, braucht Methoden, die dieser Komplexität gerecht werden.
Qualitative Forschung ist ein Zugang, der genau dies ermöglicht: Sie nähert sich der Wirklichkeit nicht mit vorgefertigten Messgrößen, sondern mit offenen Augen und einem fragenden Geist. Sie hört zu, beobachtet, stellt Fragen – und versucht, Bedeutung zu rekonstruieren, wie sie in sozialen Kontexten entsteht.
In diesem Modul lernst du die Grundlagen qualitativer Forschung kennen. Wir gehen dabei schrittweise vor. Im ersten Teil eignest du dir zentrale Begriffe, Methoden und Gütekriterien qualitativen Forschens an. Dazu gehören z. B. Interviews, teilnehmende Beobachtung, die Grounded Theory Methodologie oder die qualitative Inhaltsanalyse. Du lernst klassische Studien kennen, die die qualitative Sozialforschung geprägt haben – und bekommst so ein Gespür für das Wie und Warum dieser Forschungsform.
Doch Theorie allein genügt nicht: Forschung lernt man durch Forschen. Deshalb wirst du im zweiten Teil des Moduls ein eigenes kleines Forschungsprojekt durchführen. Du wirst eine Forschungsfrage entwickeln, Daten erheben, auswerten und die Ergebnisse schriftlich reflektieren.
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Andreas Krafft
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 26.11.2025, 17.12.2025, 21.01.2025, 11.02.2026, 25.03.2026, 15.04.2026
Modus: Mit virtuellem Unterricht
Lehrperson(en): Andreas Krafft
Ort: zu Hause
Unterrichtstage: 01.10.2026, 29.10.2026, 17.12.2026, 11.02.2027, 18.03.2027, 22.04.2027
Vielleicht ist dir im Vorfeld folgende Frage durch den Kopf gegangen: Was um alles in der Welt ist empirische Theologie und wozu soll das gut sein? Das Ganze klingt sehr theoretisch und wenig praxisrelevant – aber gerade das Gegenteil ist der Fall!
In der Theologie beschäftigen wir uns mit Gott und Gottes Wort. Wir betreiben Exegese und lernen, wie man beispielsweise predigt. Aber hast du dich auch schon gefragt, was für AUSWIRKUNGEN dies alles auf die Menschen hat? Das kannst du nur herausfinden, indem du die Menschen selbst dazu befragst. Empirisch forschen bedeutet nichts anderes, als das zu untersuchen, was wir als „Wirklichkeit“ wahrnehmen und die Lebensrealität von Menschen ausmacht. Empirische Theologie ist also gerade explizit an der Praxis und der Lebensrealität von Menschen interessiert.
Im Grunde machen wir das täglich auf verschiedenste Art und Weise. Wenn du nach der Predigt deinen Banknachbarn fragst, wie er die Predigt erlebt hat, dann untersuchst du empirisch die Wahrnehmung deines Nachbarn. Der Begriff Empirie (griechisch: empeiria) bedeutet so viel wie „Erfahrung“ oder „Erfahrungswissen“.
Wir alle bewerten und deuten unsere Umwelt ständig. Wir haben dabei meistens ein eher subjektives Gefühl zu bestimmten Situationen als eigentliches Wissen. Empirische Forschung verfolgt deshalb das Ziel, zu objektiven und nachprüfbaren Aussagen über die Wirklichkeit zu finden. Empirische Forschung möchte für eine bestimmte Lebensrealität objektive und nachprüfbare Aussagen machen und natürlich gibt es dabei auch spezifisch theologische Fragestellungen.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Dieses Modul beschäftigt sich mit den Menschen und der Kultur, die dich als Person und euch als Gemeinde oder Werk umgibt. In der Fachsprache spricht man dabei von Kontext.
Das Wort ist eine Ableitung aus dem lateinischen „contextus“ und meinte damals vor allem einen Sinnzusammenhang innerhalb einer Rede oder eines Satzes. Der Contextus drückte aus, in welchen Bezugsrahmen ein Wort hineingestellt ist. Dass dies einen riesigen Unterschied ausmachen kann, ist jedem bewusst. Zum Beispiel könnte jemand in einem Büro nach einem „Stift“ (Schreibzeug) fragen und als Antwort erhalten, er wäre Einkaufen gegangen. Der Begriff „Stift“ wurde in diesem Fall nicht als Schreibzeug wahrgenommen, sondern als schweizerischer Ausdruck für auszubildende Person. In diesem Fall ist es ja nicht nur so, dass ein Begriff verschiedene Deutungen enthalten kann, sondern dass er auch regional verwurzelt ist und so bei Lesern aus Deutschland nicht bekannt ist.
Der Kontext bezeichnet also einen Bezugsrahmen oder Sinnzusammenhang in dem etwas erst seine Bestimmung und Definition erhält.
Auch jede christliche Gemeinschaft und Kirche lebt in einem bestimmten Kontext, einem Bezugsrahmen der einen Einfluss auf die Art und Weise ausübt wie Gemeinde und Kirche vor Ort aussieht oder auszusehen hat.
In diesem Kurs geht es darum, den Kontext, in dem wir leben, bewusst wahrzunehmen und Werkzeuge kennen und anwenden zu lernen, um diesen selbst erforschen und entdecken zu können.
Modus: Mit hybridem Unterricht
Lehrperson(en): Heinzpeter Hempelmann
Ort: Essen (DE), Lighthouse
Unterrichtstage: 25.11.2026, 26.11.2026, 03.02.2027, 04.02.2027
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
In diesem Modul befassen wir uns mit der Geschichte der Philosophie.
Nach einer ersten Annäherung an die Philosophie im Allgemeinen und ihren Bezug zur Theologie verschaffst du dir einen Überblick über die Geschichte des Fachs. Daraufhin lernst du die wichtigsten Fragen der Philosophie kennen, sodass du zum Schluss eine eigene Fragestellung ausführlich untersuchen kannst.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
In einer multikulturellen Gesellschaft kommst du täglich mit Anderen bzw. Fremden in Berührung durch Nachbarschaftskontakte, den Job oder die Medien. Vielleicht hast du schon eine positive Begegnung mit Angehörigen anderer Religionen erlebt, vielleicht war das Gegenteil der Fall oder vielleicht weisst du nicht so recht, wie du als Christ diesen Menschen mit Respekt, Wertschätzung und ohne Angst begegnest.
In diesem Modul förderst du deine interkulturelle Kompetenz im Umgang mit Menschen, die einen anderen Glauben vertreten. Du lernst deine eigene Position konstruktiv ins Gespräch einzubringen. Und du suchst nach neuen Wegen, um das Evangelium von Jesus kontextuell verständlich zu erklären. Dieser Lernprozess wird durch Videovorlesungen unterstützt, in denen die Themen Mission, Weltreligionen, besonders der Islam, sowie Ideologien behandelt werden. Dabei geht es darum, Informationen auszuwählen, einzubetten und aus einer christlichen Perspektive zu reflektieren. Wir wollen dabei auch den eigenen Glauben in der Begegnung mit anderen Religionen reflektieren, uns Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst machen und ein verantwortungsvolles Miteinander fördern.
Den Schritt auf Menschen zu, den allerdings musst du wagen. Es macht mir Mut, dass Gott den ersten Schritt auf uns zu machte (missio Dei) und zusammen mit uns weitere Schritte auf Menschen zu wagt.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Tabea Binder
Ort: zu Hause
Von diesen Modulen kannst du drei auswählen, um daraus dein eigenes Wahl CAS zu bauen.
In diesem Modul beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage nach Wahrheit. Aber gibt es überhaupt eine Wahrheit, und falls ja, wie ist sie gestrickt und für wen gilt sie? Wie ist sie erfahrbar und universal plausibilisierbar? Mithilfe der hermeneutischen Grundlagen, die die Kursteilnehmenden erwerben, sollen sie anschließend in der Lage sein, wertschätzende Kommunikation und Interaktion in einer post-christlichen, multi-religiösen Welt zu leben und dabei in der eigenen Spiritualität die Spannung zwischen der eigenen Glaubensüberzeugung und anderen Wahrheitsansprüchen auszuhalten.
Es werden grundlegende Aspekte der Wahrheitsfindung thematisiert und darauf aufbauend das Wahrheitsverständnis von christlicher Offenbarung zwischen Bibel und Tradition und dem christlich-trinitarischen Gott thematisiert. Es geht auch darum, ob und wie tragfähige Gotteserkenntnis möglich ist.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Benjamin Leuenberger
Ort: zu Hause
Das Modul Rhetorik und Bühnenpräsenz schult Studierende, Inhalte ansprechend und überzeugend zu vermitteln. Der Schwerpunkt liegt auf einer starken Bühnenpräsenz, ausdrucksstarker Mimik, Gestik und der Umsetzung unterschiedlicher Techniken in Bezug auf die öffentliche Rede vor einem Publikum. Das Modul ist sehr praxisorientiert und vereint Inhalte aus den Bereichen «Public Speaking», «Storytelling» und Bühnendynamik (Strasberg). Bei einer Zuhörerschaft ab 10 Personen gelten Gesetzmäßigkeiten und Kommunikationsgesetze, von denen der Erfolg der Ansprache unmittelbar abhängig ist. Intuitiv setzen viele Redner und Rednerinnen diese Regeln um, doch wissen sie meistens nicht, wie, wann und warum. Diese Wirksamkeiten zu identifizieren und aufgrund der individuellen Ressourcen bewusst einzusetzen – genau darum geht es in diesem Modul. Es werden die persönlichen, natürlichen Begabungen auf der Grundlage einer wirkungsvollen Methode entwickelt. Es geht aber immer darum, die eigenen Ressourcen zu entdecken, zu stimulieren und zu stärken. Die Studierenden lernen, wie man einen Spannungsbogen herstellt, wie man unterschiedliche Moderationstechniken anwendet und wie man sich professionell, vor allem inhaltlich, auf einen Vortrag oder eine Moderation vorbereitet. Während im ersten Teil die „äußere Struktur“ (das goldene Dreieck, Pivot-Schritt, Augenkontakt etc.) im Vordergrund steht, liegt der Schwerpunkt im zweiten Teil auf der „inneren Struktur“ (Inhalte, Persönlichkeit des Vortragenden etc.).
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Adina Wilcke
Ort: Friedenskirche, Zürich (CH)
Unterrichtstage: 13.11.2025, 14.11.2025, 08.01.2026, 09.01.2026
Dieses Modul basiert auf einer eindrücklichen Vorlesungsreihe von Prof. em. Dr. Archibald Hart, die er live im IGW-Studiencenter in Olten gehalten hat. Hart war emeritierter Professor für Psychologie am Fuller Theological Seminary (Kalifornien, USA). In diesem Kurs wirst du
Dieses Modul hilft dir, kritische Punkte und spezifische Gefahren im Leben von Leitungspersonen im geistlichen Dienst zu erkennen, dich präventiv zu schützen und das eigene Abwehrverhalten proaktiv zu stärken. Über die persönliche Ebene hinaus hilft dir das Modul, eine Sicht für eine gesunde Gemeinde zu entwickeln und konkrete Schritte in deren Richtung zu unternehmen. Hinweis: Dieses Modul könnte dein Leben verändern…
Im zweiten Teil des Moduls lernst du anhand von „Getting Things Done“ von David Allen ein praktisches Werkzeug kennen, Dinge geregelt zu kriegen. Du erfährst, wie du Ordnung in deine Aufgaben bringen und natürlich Projekte bewältigen kannst. Die Videos mit Boris Eichenberger führen dich durch die einzelnen Lernschritte hindurch und begleiten dich in die praktische Umsetzung.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
In diesem Modul lernst du durch die Auseinandersetzung mit der Bibel, durch die Lektüre von Fachliteratur sowie durch eigene Praxis verschiedene Traditionen christlicher Spiritualität kennen:
Du wirst einerseits die Möglichkeit haben, deine dir entsprechende Art, wie du dein geistliches Leben pflegst, zu vertiefen. Andererseits wirst du herausgefordert, dir eher fremde Zugänge zu entdecken und sie kennen und schätzen zu lernen. Diese wollen keine Konkurrenz sein zu deinen ursprünglichen Neigungen und diese auch nicht werten, sondern sie ergänzen und dir zu einer ganzheitlichen Spiritualität verhelfen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: David Staub
Ort: zu Hause
In diesem Modul befassen wir uns mit einer alten Form der christlichen Spiritualität, den Exerzitien des Ignatius von Loyola, die in letzter Zeit in neuen Formen wieder enorme Popularität erlangt hat.
In einem ersten Teil machst du dich mit den historischen Wurzeln und theologischen Schwerpunkten der Exerzitien vertraut. In einem zweiten Teil führst du dann selbst, mit Begleitung durch die Lernbegleitung, Exerzitien durch und machst dir Gedanken darüber, wie du die gemachten Erfahrungen für dein Leben und deinen Dienst anwenden kannst.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Peter Graf
Ort: zu Hause
«Der Fromme von morgen wird ein ‘Mystiker’ sein, einer, der etwas ‘erfahren’ hat, oder er wird nicht mehr sein.» Diese berühmte Aussage von Karl Rahner weist auf eine Entwicklung in der christlichen Spiritualität hin, die in der Mitte des 20. Jh. begonnen hat und noch immer anhält: Die Entdeckung der Mystik im breiten Kirchenvolk (sowohl im Katholizismus, wie auch im Protestantismus) im Zusammenhang mit dem starken Bedürfnis nach persönlicher Erfahrung.
In diesem Kurs wirst du dich mit diesem Thema auf verschiedenen Ebenen intensiv auseinandersetzen. Denn es ist ein aktuelles Thema, zu dem Leiterinnen und Leiter von christlichen Gemeinschaften heute kompetent Auskunft geben können sollten. Dazu wirst du dich dem Thema Mystik auf ganz praktischer Ebene annähern, indem du dich in einer kontemplativen Gebetsform übst. Du wirst dir einen thematischen Überblick verschaffen, indem du zentrale MystikerInnen in der Kirchengeschichte kennenlernst und eine Person darunter genauer untersuchst. Und du wirst die Mystik theologisch reflektieren, um zu einer eigenen Stellungnahme zu bestimmten mystischen Praktiken und Ausprägungen zu kommen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Spiritualität ohne Geist ist wie Raclette ohne Käse; fad und phantasielos. Allerdings ist das Angebot im Supermarkt der religiösen Geist-Erfahrungen heutzutage so vielfältig und unübersichtlich geworden, dass man schnell einmal die Übersicht verliert oder vom „Wind des Geistes“ in alle möglichen und unmöglichen Himmelsrichtungen verweht wird.
Ziel dieses Moduls ist es einerseits, einen Überblick zu erhalten, welche Erfahrungen in den biblischen Texten und in den unterschiedlichen Traditionen des Christentums mit dem Wirken des Geistes verbunden wurden. Das soll Orientierung geben. Andererseits will der Kurs dazu herausfordern, ganz neue, buchstäblich überraschende Erfahrungen mit dem Wirken des Geistes in Verbindung zu bringen, um so eine Spiritualität zu fördern, die zwar sehr persönlich, aber nie individualistisch ist.
Überzeugt – oder noch Angst, es könnte zu abgehoben werden? Keine Sorge, das wird nicht passieren, denn eine durch und durch pneumatische Spiritualität wird immer sehr geerdet sein und in die Solidarität Gottes mit dieser Schöpfung hineinführen. Und die gilt es nun gemeinsam zu entdecken….
Modus: Fernstudienmodul
Ort: zu Hause
Das Modul vermittelt Grundlagen eines missionalen Paradigmas der Theologie. Der Leitgedanke ist die Missio Dei, die Bewegung Gottes zu den Menschen. Von diesem Leitgedanken ausgehend werden die neueren Entwicklungen von einer Theologie der Mission hin zu einer missionalen Theologie aufgezeigt und diskutiert. Besondere Beachtung findet das Verständnis des Heils und des Evangeliums. Die Studierenden werden herausgefordert, auf biblischer Grundlage und kontextuell anschlussfähig, das Heil in Jesus Christus zu formulieren und verständlich zu vermitteln.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Matthias Studer
Ort: zu Hause
Dieser Kurs lädt dich ein auf eine spannende Reise durch das erste Buch der Bibel und ist zugleich der Start in das große biblische Narrativ. Genesis bildet das Fundament für das Verständnis der gesamten Schrift und beschäftigt sich mit Fragen nach dem Ursprung der Welt, der Menschheit und unserem Verhältnis zu Gott.
Du erhältst in diesem Modul vertiefende Einblicke in die zentralen Themen und Motive von Genesis, auch wenn angesichts der Vielschichtigkeit dieses Buches nur eine Auswahl an Themen umfassend behandelt werden können. Häufig wirst du auf dem Weg zwischen verschiedenen Schwerpunkten wählen und eigene Interessen vertiefen können, doch der zentrale Fokus liegt stets auf dem großen Gesamtbild: Genesis als Auftakt und Wegweiser für das biblische Denken.
Das Ziel dieses Moduls ist es, dich dazu anzuregen, über die behandelten Fragen hinaus weiterzudenken. Nicht alle Fragen werden abschließend beantwortet; vielmehr soll der Kurs – unterstützt durch weiterführende Literatur – helfen, dich über das Studium hinaus mit diesem wichtigen Buch zu beschäftigen.
Das Modul gliedert sich in drei zentrale Bereiche:
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Ruben Hauck
Ort: zu Hause
Kirchengeschichte ist, wie der Name sagt, die Darstellung der Geschichte der christlichen Kirche seit ihrem Anfang in Jerusalem vor fast 2000 Jahren bis in die Gegenwart. Gleichzeitig ist es aber auch die Geschichte dessen, was die Kirche als Lehrmeinung (Dogma) im Laufe der Jahrhunderte aus der Bibel und aus der Auseinandersetzung mit der jeweiligen Umwelt abgeleitet hat.
Die Kirchengeschichte umfasst 5 grosse Perioden, die von ihrer zeitlichen Ausdehnung unterschiedlich lang sind.
Lass dich von den Erfahrungen von Christinnen und Christen in den letzten 2000 Jahren inspirieren und ermahnen. Denn wie Wilhelm Busch einmal gesagt hat, „gehen wir vor die Hunde, wenn wir nicht wissen, was vor uns war.“
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
In diesem Modul vertiefst du dein Führungshandeln gegenüber Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Du reflektierst dein Verhalten im Licht zentraler Führungsmodelle und lernst, Führung im kirchlichen Kontext im Spannungsfeld von Auftrag, Beziehung und Struktur zu verstehen.
Du begleitest Menschen mit unterschiedlichen Rollen und Voraussetzungen und schaffst Klarheit in Kommunikation, Erwartungen und Verantwortung. Dabei erkennst du, wie dein Führungsstil Vertrauen, Verbindlichkeit und Motivation prägt.
Biblische Leitbilder unterstützen dich, verantwortungsvoll zu führen, Menschen zu stärken und Führungsinstrumente situationsgerecht im Alltag anzuwenden. Eigenreflektion von Leitung und Dienst helfen dir, Menschen zu stärken, ohne sie zu überfordern oder zu verlieren.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Der Fokus in diesem Modul liegt auf der Führung von Teams in Veränderungs-, Entscheidungs- und Konfliktsituationen. Du entwickelst ein Verständnis dafür, wie Zusammenarbeit entsteht, warum Spannungen oder Stillstand häufig strukturelle Ursachen haben und wie Widerstand in Veränderungsprozessen konstruktiv genutzt werden kann. Rollen, Gruppenprozesse und Entscheidungswege werden dadurch für dich klarer einordbar.
Du lernst, Teams so zu führen, dass Zusammenarbeit gelingt, Verantwortung geteilt wird und eine tragfähige geistliche Kultur wachsen kann. Die Inhalte wendest du direkt auf deine eigenen Teamsituationen an und entwickelst konkrete Schritte für deinen Führungsalltag.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Hier beschäftigen wir uns mit dem Vorgang des Lehrens und Lernens. Du wirst verschiedene Lehr- und Lerntheorien kennenlernen und erhältst praktische Werkzeuge zur effektiven Gestaltung eines Lernprozesses im Gemeindekontext.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Ruben Hauck, Sabrina Hauck
Ort: anderes
Unterrichtstage: 07.01.2027, 08.01.2027, 18.02.2027, 19.02.2027
Die Apostelgeschichte zeichnet die Ausbreitung des Evangeliums von Jerusalem bis Rom nach. Beginnend mit der Himmelfahrt Jesu, der Ausgießung des Heiligen Geistes und der Mission innerhalb des jüdischen Volkes drängt die Heidenmission immer stärker in das Blickfeld der christlichen Gemeinde. Die Apg ist ein hochspannendes Dokument über das Werden der christlichen Gemeinde, über die Auseinandersetzung mit der Tradition und über das Hören auf das aktuelle Wirken Gottes in der Geschichte. In diesem Kurs wirst du die Apg mehrmals unter verschiedenen Gesichtspunkten lesen, dir so ein Verständnis ihrer Botschaft erarbeiten und deren Relevanz für uns heute reflektieren.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Philipp Wenk
Ort: zu Hause
Der Brief an die Römer wird manchmal als Vermächtnis von Paulus bezeichnet, in dem er systematisch und umfassend sein Evangelium von der Erlösung des Menschen darstellt. Dennoch ist er nicht kontextlos, sondern stammt aus einer konkreten Situation in Paulus‘ Leben und richtet sich an eine spezifische Gemeinde mit einem klaren Anliegen. Er ist aus dem harten Ringen der Mission von Paulus entstanden, allen Menschen – Heiden und Juden – das Evangelium von Jesus Christus zu verkündigen. Röm ist darum ein hervorragendes Zeugnis dafür, dass Mission auf Theologie und Theologie auf Mission angewiesen ist und beide sich auf die wirkliche Welt beziehen. Auch die Wirkungsgeschichte von Röm ist beachtlich. Er spielte bei Augustinus‘ Bekehrung eine wichtige Rolle, war der wichtigste paulinische Brief für die Reformatoren. Er war für Wesley sehr bedeutsam und prägte durch Barths Römerbriefkommentar eine Theologengeneration in einer für Deutschland und die Deutsche Evangelische Kirche äußerst kritischen Zeit. In diesem Modul wirst du dich intensiv mit Röm befassen. Du startest mit einer direkten Auseinandersetzung mit dem Text – noch ohne weitere Hilfsmittel. Darauf erwirbst du dir wichtiges Grundlagenwissen über die historischen Hintergründe – sowohl zu Paulus, zur Gemeinde in Rom wie auch über den Anlass des Briefes. Auf dieser doppelten Grundlage beginnt die theologische Interpretation und Reflexion, die letztlich in die neue Verkündigung des Evangeliums münden soll.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Martin Bürgi
Ort: zu Hause
In diesem Kurs lernt die Studentin oder der Student eine hilfreiche säkulare Therapieform kennen: die Systemische Paar- und Familientherapie. Allgemeine Grundsätze biblischer Seelsorge werden in diesem Modul also vorausgesetzt und nicht behandelt. Die Systemische Therapie ist ein offiziell anerkanntes Psychotherapieverfahren, das sich seit den siebziger Jahren durchgesetzt hat und von allen gängigen psychotherapeutischen Schulen adaptiert wird. Es richtet den Fokus besonders auf das System und die Interaktionen innerhalb eines Systems (Paar, Zwei-, Dreigenerationenfamilie) und will helfen, destruktive Muster zu erkennen und diese durch konstruktive zu ersetzen.
Für Christinnen und Christen ist dieser Ansatz sehr gewinnbringend. Ehe und Familie sind die ureigensten Gedanken unseres Schöpfers. Er ist interessiert, dass Paare und Familien innerlich gesund werden und aus dieser Kraft der inneren Gesundheit ein Segen für ihre Mitmenschen sind.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Die Botschaft von Leben, Tod und Auferstehung von Jesus Christus wurde in der antiken Sprache des „Koine-Griechisch“ abgefasst. Du wirst in den Kursen Griechisch I und II Schritt für Schritt in die grundlegenden grammatikalischen und syntaktischen Zusammenhänge dieser Sprache eingeführt und eignest dir griechischen Wortschatz an. Das Ziel ist es, neutestamentliche Texte mit Hilfsmitteln selber zu übersetzen und die Ergebnisse für Exegese und Predigtvorbereitung fruchtbar zu machen. Ebenfalls werden in der Fachliteratur der neutestamentlichen Wissenschaft griechische Ausdrücke verwendet. Kenntnisse des Griechischen ermöglichen dir, entsprechende Fachliteratur zu verstehen (Kommentare, Monographien).
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Martin Bürgi
Ort: zu Hause
Viele Studierende bei IGW arbeiten in einem evangelikal geprägten Gemeindeumfeld. „Evangelikal“ ist im alltäglichen Gebrauch gar nicht einfach zu definieren und – besonders im Spiegel säkularer Medien – ein eher negativ belasteter Begriff. Was steckt hinter diesem Ausdruck, der oft als gemeinsames Identitätsmerkmal freikirchlicher Gemeinden benutzt wird? In diesem Kurs werden wir sowohl den geschichtlichen Wurzeln, wie auch den aktuellen Brennpunkten der evangelikalen Bewegung und Theologie auf den Grund gehen. So können wir auch feststellen, wie eine missionale Theologie im Rahmen des evangelikalen Denkens und Glaubens verortet werden kann. Dies soll zu einer Klärung der Begrifflichkeiten führen und dich dazu befähigen, den eigenen theologischen Hintergrund zu verstehen und mit unterschiedlichen theologischen Positionen fruchtbringend ins Gespräch zu kommen.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Ruben Hauck
Ort: zu Hause
Kultur trifft Struktur – ein Kurs für echte Verbindung Kultur gibt den Ton, Struktur den Rhythmus. Gemeinsam wird es Musik! Beide – Kultur und Struktur – gehören untrennbar zusammen. Die Kultur prägt die Stimmung einer Organisation. Struktur öffnet den Raum, in dem sich eine lebendige, gemeinschaftliche Kultur entfalten kann. Im Idealfall stützen sich beide gegenseitig – wie ein gut eingespieltes Duo auf der Bühne. In der Realität aber stehen sie sich leider oft im Weg: Wenn Regeln zu starr oder die Kultur zu unklar ist, bleibt viel Potenzial auf der Strecke. Unser Ziel im Kurs: ein stimmiges Miteinander von Kultur und Struktur schaffen, das trägt. Was dich erwartet – praxisnah und lebendig In diesem Kurs tauchen wir gemeinsam in die spannungsreiche Beziehung von Kultur und Struktur ein. Mit einer Mischung aus vorbereitender Lektüre, kreativen Reflexionsaufgaben und vier interaktiven Kurstagen bieten wir dir: Zentrale Konzepte rund um Zusammenarbeit, Führung und Organisation, konkrete Modelle zur Analyse deiner eigenen Organisationsstruktur und -kultur, Raum für Austausch und kollegiales Sparring, Impulse, die ins Tun bringen – für dich und dein Team. Dabei bleibst du nicht auf der theoretischen Ebene: Du arbeitest ganz praktisch an der Frage, wie beides – Kultur und Struktur – in deiner Organisation zusammenspielen. Und wo es noch knirscht. Abschluss mit Wirkung: Präsentation und Dialog Zum Abschluss präsentierst du deine Erkenntnisse dem Leitungsgremium deiner Organisation. Dabei entsteht nicht nur ein frischer Blick auf das Miteinander, sondern auch ein gemeinsames Zielbild – ergänzt durch erste, konkrete Schritte, die ihr direkt in den Alltag mitnehmen könnt. Ein Kurs für alle, die Organisationen nicht nur steuern, sondern lebendig gestalten wollen.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Boris Eichenberger
Ort: Aarau (CH), Vineyard
Unterrichtstage: 02.03.2027, 03.03.2027, 04.03.2027, 05.03.2027
Die Rolle einer Führungsperson entwickelt sich ständig weiter. Dies gilt in besonderem Masse für Leitende in Kirchen und christlichen Werken. Heute liegt ein Schwerpunkt in der Arbeit darauf, Mitarbeitende zu fördern und für ihre Berufung zu befähigen. In der Führungsliteratur ist dieser Vorgang als Empowerment bekannt. In diesem Modul lernst du nicht nur wertvolle und praxiserprobte Coaching-Tools, sondern du setzt dich zuerst auch mit deinem Menschenbild auseinander. Befähigung von Mitarbeitenden ist nämlich zuerst Haltung, dann erst Handlung. Auf dieser Haltung werden die Coaching-Tools, die du in den Präsenztagen kennenlernen wirst, zu wertvollen Werkzeugen für dich und deine Mitarbeitenden. Das Modul Coaching und Empowerment befähigt dich: Dein eigenes Menschenbild zu reflektieren und auf die Befähigung anderer auszurichten Deine Rolle als Führungsperson, Coach oder Mentor aktiv zu gestalten Wertvolle und Praxiserprobte Coaching-Tools gewinnbringend anzuwenden.
Modus: Mit Unterricht in Präsenz
Lehrperson(en): Boris Eichenberger
Ort: Essen (DE), Lighthouse
Unterrichtstage: 03.11.2026, 04.11.2026, 05.11.2026, 06.11.2026
Dieses Modul setzt grundlegende Kenntnisse der Homiletik und Rhetorik voraus und vermittelt vertiefte Einsichten in die multiperspektivische Vorbereitung und die performative Gestaltung der Predigt. Du setzt dich mit verschiedenen Elementen einer wirkungsvollen Predigt auseinander und verfasst eine Musterpredigt, in der du deine gewonnenen Einsichten konkret verarbeitest.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
In 1Petr 3,15 fordert uns Petrus auf: „Seid stets bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.” Seit den Anfängen gehört zur christlichen Nachfolge auch das Nachdenken über eine verständliche Darstellung unserer Botschaft: Was glauben, hoffen und lieben wir? Wie kommen wir dazu? Was macht das mit uns? Wie kann man das Menschen verständlich erklären, die Gott noch nicht kennengelernt haben…? Die Beschäftigung mit solchen Fragen ist die Aufgabe der Dogmatik. Sie versucht, in nachvollziehbarer Weise, Auskunft über den christlichen Glauben zu geben. In diesem Modul wirst du die typischen Themengebiete, die in einer Dogmatik behandelt werden, mittels klassischer und aktueller Texte erarbeiten und eine eigene Sichtweise dazu entwickeln. Denn Glaubensüberzeugungen speisen sich aus dem Schatz früherer Generationen. Doch müssen sie für jede Zeit wieder neu entdeckt und ausformuliert werden.
Modus: Fernstudienmodul
Lernbegleitung: Zachary Fischer
Ort: zu Hause
Eschatologie ist die Lehre (logie) der letzten Dinge (eschata) und befasst sich mit der christlichen Erwartung im Hinblick auf das Ende der Geschichte. Dieses Modul führt dich von drei Seiten her an dieses super spannende Thema heran:
Zu Beginn verschaffst du dir eine biblische Grundlage, indem du entscheidende Texte und Begriffe der Bibel kennenlernst.
Darauf folgt die dogmatische Auseinandersetzung, in der es darum geht, die christliche Zukunftserwartung intellektuell nachzuvollziehen und systematisiert wiederzugeben.
Schließlich wendest du dich der Ethik zu und reflektierst darüber, wie die Zukunftserwartung das Leben in der Gegenwart prägt.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Seelsorge findet selten im Lehrbuch statt, sondern in konkreten Begegnungen mit Menschen in ihren Lebenssituationen. Wer seelsorgerlich begleitet, steht dabei im Spannungsfeld von persönlicher Betroffenheit, geistlichem Auftrag, fachlicher Verantwortung und der Notwendigkeit klarer Abgrenzung. Dieses Modul knüpft an vorhandenes Wissen an, greift und frischt zentrale Grundlagen der seelsorgerlichen Gesprächsführung auf und stellt konsequent die Fragen aus der eigenen Praxis ins Zentrum. Du klärst deinen Auftrag in seelsorgerlichen Gesprächen und gewinnst Sicherheit in der Strukturierung und Gestaltung solcher Begegnungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Wahrnehmung von Übertragungs- und Projektionsdynamiken sowie der Unterscheidung zwischen seelsorgerlicher Begleitung, Beratung und Therapie. Sowohl Selbstfürsorge und der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Informationen sowie die Klärung des Seelsorgeauftrages bei dir in der Gemeinde sind Inhalte dieses Moduls. Intervision, Fallbesprechungen und Austausch sind ein wichtiger Bestandteil. Anhand realer Situationen aus deinem Alltag erhältst du konkrete Hilfestellungen für deine seelsorgerliche Praxis – sowohl in Einzelbegegnungen als auch im Aufbau und der Weiterentwicklung von Seelsorge vor Ort.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Das Pastoral-Training begleitet Berufseinsteigende gezielt beim Übergang in einen verantwortungsvollen pastoralen Dienst und legt ein tragfähiges Fundament für eine langfristig gesunde Praxis. In sieben aufeinander aufbauenden Blöcken werden zentrale Kompetenzen in Selbstführung, Kasualpraxis, Predigt, Mentoring, Gemeindebau sowie Team- und Konfliktarbeit entwickelt. Die Teilnehmenden reflektieren ihr persönliches Rollen- und Dienstverständnis theologisch fundiert und lernen, mit unterschiedlichen Erwartungen und Herausforderungen im pastoralen Alltag konstruktiv umzugehen. Ein besonderer Fokus liegt auf lebensnaher Verkündigung, geistlicher Begleitung von Menschen in verschiedenen Lebenssituationen sowie auf der Förderung von Mitarbeitenden und Teams. Durch Praxisreflexion, Hausarbeiten und den kontinuierlichen Austausch in einer festen Lerngruppe wird nachhaltiges Lernen ermöglicht. Ziel dieses Moduls ist es, Pastorinnen und Pastoren zu stärken, die geistlich reflektiert, fachlich kompetent und organisationssensibel handeln können.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Menschen zu führen ist anspruchsvoll. Es fordert dich heraus, bringt dich an Grenzen und konfrontiert dich mit dir selbst. Gleichzeitig gestaltest du Zusammenarbeit, gibst Orientierung und förderst Entwicklung, besonders in den Dynamiken kirchlicher Systeme. Gute Führung beginnt bei dir selbst. Du klärst deine Berufung, deine Werte und deine geistliche Verankerung und reflektierst, wie deine Persönlichkeit und deine Entscheidungen andere prägen.
Du lernst, Führung aus systemischer Perspektive zu verstehen und erkennst, wie Wahrnehmungen, Erwartungen und Schlussfolgerungen in sozialen Systemen entstehen und dein Handeln beeinflussen. So kannst du Situationen differenzierter einordnen und bewusster handeln. Achtsamer Umgang mit deinen Kräften, Handlungsfähigkeit unter Druck sowie biblische Impulse und geistliche Praxis unterstützen dich dabei.
Diese Veranstaltung ist gerade in Planung. Details folgen bald.
Den krönenden Abschluss deines MTh-Studiums erzielst du mit deiner Masterarbeit.
Studienleiter MTh und Research Associate der UP
Buche einen Beratungstermin mit unserem Studienleiter.